Donnerstag, 10. Juni 2010

Respekt

Der dominikanische Langstreckenschwimmer Marco Dias wird wieder in das Wasser gehen. Er wird von Jordanien nach Ägypten schwimmen. Dies ist dann die zweite Phase die Kontinente schwimmend zu verbinden. Mit dieser Aktion möchte er auf die von der UNO gesteckten Millenniumsziele aufmerksam machen und diese natürlich auch unterstützen.

Die zu überwindende Distanz wird auf eine Strecke von 18 bis zu 20 Kilometer geschätzt. In das Wasser wird er in der Nähe der jordanischen Hafenstadt Akaba, der Namegeberin des gleichnamigen Golfes, gehen. Von dort geht es vorbei an Israel mit der Hafenstadt Elat nach Ägypten.

Viel Glück!


Komplize verhaftet

In Puerto Rico hat die Bundespolizei (FBI) einen mutmaßlichen Komplizen von David Figueroa Agosto verhaftet.

Nach Angaben des FBI wurde Elvin Torres Estrada alias „Muñecón“ als der wichtigste Verhaftete von weiteren 64 identifiziert. Er wurde im Süden des Landes in der Stadt Coamo unter Arrest gestellt.
Dem Verhafteten wird der Besitz von Drogen und Verschwörung vorgeworfen.

Die große Frage lautet aber weiterhin, wo ist Figueroa Agosto.


Und da war es weg

Die im Haushalt für das Jahr 2010 eingestellten 380 Millionen US-Dollar für die Subvention der Stromtarife sind aufgebraucht. Das erklärte am Mittwoch der Finanzminister Bengoa.

Die Situation scheint prekär, denn bereits am kommenden Montag wird sich der Präsident der Dominikanischen Republik, Leonel Fernandez, mit Vertretern des Internationalen Währungsfonds (IWF) treffen um einen Plan zu erarbeiten wie das nun geschätzte Defizit von 300 Millionen US-Dollar geschlossen werden könne.

Ich bin der Meinung, dass diese 300 Millionen US-Dollar nicht ausreichen werden. Schließlich hat man in nur 5 Monaten 380 Millionen Dollar benötigt. Und die richtig heißen Monate mit einen entsprechend höherem Stromverbrauch kommen ja erst noch. Ich denke man wird, wenn man ehrlich kalkulieren würde, etwa 450 Millionen Dollar benötigen.

Finanzminister Bengoa machte auch Vorschläge wie man das Defizit füllen könne. So könne man unter anderen ein Darlehen aufnehmen oder aber die Steuereinnahmen innerhalb der Dominikanischen Republik anders verteilen. Möglich wäre auch eine Mischung aus beiden Maßnahmen.
Außerdem schielt man auch auf die 131 Millionen Dollar die man von Venezuela für den Verkauf der 49 Prozent an der REFIDOMSA erhalten hat.


Wetter: Die Regenschauer sind im Land sowohl von der Dauer als auch von der Intensität her schwächer geworden und nehmen auch weiterhin ab.
Dafür wird es heute im gesamten Land sehr heiß werden.


Devisen: Der Euro wird auch heute wieder über der wichtigen Marke von 1,20 US-Dollar gehandelt. Aktuell kostet ein Euro 1,2037 Dollar. Das sind 0,0052 Dollar mehr wie zum gestrigen Handelsschluss (+0,43%).
Allerdings ist man sich am Markt noch nicht sicher ob diese Erholung auch nachhaltig ist. Einige Analysten sind der Meinung, es könnte sich auch nur um eine technische Gegenbewegung nach den letzten Verlusten handeln. Außerdem hätten die chinesischen Außenhandelszahlen die Investoren beflügelt. Diese sind um unglaubliche 50 Prozent zum Vorjahr gestiegen.
Trotzdem ist die Unsicherheit wegen der Schuldenkrise immer noch sehr hoch und auch weiterhin im Markt vorhanden.


Rohstoffe: Die Zahlen aus China wirken natürlich auch auf den Ölpreis. Man geht an den Märkten weiterhin von einer robusten Erholung der Weltwirtschaft aus. China bleibe dabei eine tragende Säule der Ölnachfrage, was den Ölpreis natürlich stützt. Die Internationale Energieagentur revidierte auch ihre Prognose zur Ölnachfrage nach oben. Schlussendlich stützt natürlich auch noch der gestiegene Eurokurs den Ölpreis.

Die Ölpreise am Donnerstag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg am Mittag auf 74,76 US-Dollar. Das waren 38 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 8 Cent auf 74,35 Dollar.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 71,08 US-Dollar. Das waren 97 Cent mehr als am Montag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.



In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.

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