Der Innen- und Polizeiminister der Dominikanischen Republik, Franklin Almeyda, erklärte sich bereit, bei den Parteiinternen (PLD) Vorwahlen gegen die derzeitige First Lady zu kandidieren.
Der Minister erklärte weiter, dass er sich Konkurrenzfähig halte. Allerdings wisse er nicht ob die First Lady sich überhaupt diesen Prozess stellen möchte.
In der PLD, besonders in den USA, sind schon seit längeren Stimmen zu hören, die eine Kandidatur der derzeitigen First Lady, Margarita Cedeño de Fernandez, befürworten. So will man eine gewisse Kontinuität in der Regierung wahren.
Eine erste Bilanz
Eine erste traurige Bilanz gibt es zu den teils heftigen Regenfällen der letzten Tage zu vermelden. Insgesamt sind durch die Regenfälle bereits 5 Tote zu beklagen.
Allein am Samstagnachmittag mussten drei Leichen von Jugendlichen aus der Karibischen See geborgen werden. Diese hatten vor Güibia gebadet. Leider konnten die Jugendlichen durch Taucher der Feuerwehr nur noch Tod geborgen werden.
Dominikanisch-Haitianische Kommission
Der Präsident der Dominikanischen Republik, Leonel Fernandez, trifft sich mit seinen Amtskollegen aus Haiti, René Préval, um die Wiederbelebung der Dominikanisch-Haitianischen Kommission zu beschließen.
Die Kommission wurde bereits 1996 gegründet. Allerdings ist sie im Moment nicht aktiv. Ziel dieser Kommission soll sein, die Wirtschafts-, Handels-, Bildungs-, Kulturbeziehungen miteinander zu vertiefen. Außerdem wollte man sich dem Thema Einwanderung annehmen.
Der dominikanische Außenminister schlug bei einem Treffen mit der Außenministerin der USA, Hillary Clinton, vor diese Kommission wieder zu reaktivieren.
Der Mann der US-Außenministerin und ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Bill Clinton, ist der UN-Sonderbeauftragte für Haiti.
Bei dieser Gelegenheit beglückwünschte Präsident Fernandez Juan Manuel Santos zur Wahl zum Präsidenten von Kolumbien.
Santos war unter dem letzten Präsidenten Uribe Verteidigungsminister und konnte sich im zweiten Wahlgang deutlich durchsetzen.
Die Stromversorgung

Die CDEEE möchte bis zum Ende des Jahres 600.000 neue Kunden in das Stromnetz implementieren. Außerdem soll ein neues telemetrisches System die Stromdiebstähle vermindern. Getestet wird dieses System zum Zeit in einigen Sektoren der Stadt Santiago.
Die 300.000 neuen Kunden die in diesem Jahr in das System integriert wurden bezeichnet der Ökonom Diaz als einen Rekord. Der Ökonom der auch Berater des Vize-Präsidenten der CDEEE ist erklärte weiter, dass in den Jahren 2004 bis 2009 lediglich 100.000 neue Kunden gewonnen werden konnten.
Ganz offen erklärte Diaz, dass das System der Stromversorgung verbessert werden müsse. Denn im Moment bewege man sich auf einen Niveau wie man es aus einigen Staaten aus Afrika kennt.
In einer weiteren Bewertung der Situation stellt Diaz fest, dass die Hälfte der Konsumenten nicht für die empfangene Leistung bezahlen.
Dieses Nichtbezahlen der Stromrechnung und die Leitungsverluste (durch veraltete Leitungen) verursachen jährlich Verluste in einer Größenordnung zwischen 400 und 500 Millionen Dollar.
Wetter
Die nächsten Tage werden schönes Wetter mit sich bringen. Es wird warm und starke Regenfälle sind nicht zu erwarten.
Einzig vor der Südküste hängt noch ein kleines Tief was in den Morgenstunden noch zu vereinzelten Schauern führen kann.
Deswegen hält das Nationale Meteorologische Amt eine Warnung für Santo Domingo und den Nationaldistrikt bereit. Nur noch hier wird vor Erdrutschen gewarnt.
http://www.onamet.gov.do/
Devisen
Der Euro ist wieder gestiegen. Es werden langsam Zweifel an der Nachhaltigkeit an der US-Konjunkturerholung laut. Dies führt zu einer stärkeren Flucht aus dem Dollar und hinein in den Euro.
Aktuell kostet ein Euro 1,2346 US-Dollar.
Rohstoffe
Die Ölpreise sind am Montag gefallen. – Die gesunkenen Ölpreise werden vor allem auf Gewinnmitnahmen auf die am Freitag deutlich gestiegenen Preisen zurückgeführt. Allerdings stützt Tropensturm Alex etwas die Preise. Wegen des Sturms mussten bereits einige Anbieter ihre Ölplattformen im Golf von Mexiko schließen.
Die Ölpreise am Montag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August fiel am Abend auf 78,25 US-Dollar. Das waren 61 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 49 Cent auf 77,63 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 73,82 US-Dollar. Das waren 89 Cent mehr als am Donnerstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen