Nach dem ersten schweren Regenfällen der Saison
Ein Toter, ein vermisstes Mädchen und 750 Obdachlose, dass ist die erste Bilanz nach den schweren Regenfällen.
Der Tote, Argelis Dias (21), ist bei dem Versuch ein Mädchen aus einem angeschwollenen Fluss zu retten selbst ums Leben gekommen.
Das Notfalloperationscenter (COE) berichtet weiter, dass 259 Häuser überflutet wurden. Sieben davon wurden schwer beschädigt.
Das Notfalloperationscenter verfügt über folgende Provinzen die Alarmstufe „ROT“: Barahona, San Cristóbal, El Seibo, Santo Domingo, Districto Nacional, San Juan de la Maguana, San José de Ocoa, San Pedro de Macoris und Monte Plata.
Geringe Auswirkungen auf die Landwirtschaft
Nach den ersten schweren Regenfällen der Saison im Lande, erklärte das Landwirtschaftsministerium, dass es nur geringe Schäden bei landwirtschaftlichen Nutzflächen gegeben hätte.
Keine Probleme
Der Vize-Präsident der CDEEE, Celso Marranzini erklärte, dass die Energieversorgung durch den Regen stabil ist.
Nach einem Treffen mit dem Präsidenten der Dominikanischen Republik, Leonel Fernandez, erklärte Marrazini, dass sich die Stromversorgung in der der Metropolregion stabilisiert habe. Schuld am Blackout in der letzten Woche sei nur der Generator „Itabo“ gewesen, welcher kurzfristig vom Netz gegangen ist.
Allerdings sind vom selben Regen fast 25 Prozent der Leitungen der EdeEste betroffen. Fast 33.000 Kunden sind in diesen Bereich von Ausfällen betroffen.
EdeEste erklärte, die Ausfälle kommen daher, weil der starke Wind Bäume in die Leitungen hat fallen lassen. Außerdem behindern Erdrutsche die Stromversorgung in der Region.
Wetter
Es wird auch heute im gesamten Staatsgebiet mit teils beträchtlichen Niederschlägen und Stürmen gerechnet werden müssen. Insgesamt lässt die Intensität zu den vergangenen Tagen aber etwas nach.
Das liegt daran, weil das Tief südlich der Insel, über der Karibischen See, vorbeizieht. Die Ausläufer des Tiefs werden also besonders im Süden für Niederschläge sorgen.
Diese Bedingungen werden uns auch in der weiteren Woche begleiten.
Zu den aktuellen Warnhinweisen bitte noch einmal den ersten Beitrag lesen.
http://www.onamet.gov.do/
Devisen
Der Euro ist in der Folge der Zinsentscheidung der US-Notenbank gestiegen. Allerdings bringen deutliche schwächere Börsen in Europa den Euro auch wieder unter Druck.
Aktuell kostet ein Euro 1,2273 US-Dollar. Das sind 0,0040 Dollar (-0,32%) weniger wie zum gestrigen Handelsschluss.
Rohstoffe
Die Ölpreise haben am Donnerstag kaum verändert notiert
Die Ölpreise am Donnerstag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August fiel am Nachmittag auf 76,30 US-Dollar. Das sind 5 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 6 Cent auf 76,33 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 74,08 US-Dollar. Das ist 1,03 Dollar weniger als am Dienstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
Donnerstag, 24. Juni 2010
News vom 24.06.2010
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