Rückkehr aus Puerto Rico
Im diesen Jahr sind bis jetzt 164 Dominikaner freiwillig aus Puerto Rico in ihre Heimat zurückgekehrt. Meist sind es Personen die mittels kleiner Boote in den 90er Jahren und zu Beginn des 21. Jahrhunderts nach Puerto Rico, auf der Suche nach einem besseren Leben und dem „American Dream“, aus ihrer Heimat geflohen sind.
Diese Rückkehrer waren also Illegale in Puerto Rico. Durch die angespannte wirtschaftliche Situation ist es ihnen nicht mehr möglich Arbeit zu finden, und sie kehren nun in ihre Heimat zurück.
Der Soziologe Tahira Vargas warnt die dominikanische Regierung. Der Forscher der sich wissenschaftlich mit der Frage der Einwanderung befasst erklärt, dass durch die Rückkehrer nicht nur mit einer Abnahme der Überweisungen aus dem Ausland zu rechnen ist.
Das größere Problem sieht er allerdings in der Integration der Rückkehrer. Denn in der Dominikanischen Republik gibt es auch nicht genügend Arbeitsplätze. Und so kann es dazu kommen, dass sich die Armut im Lande erhöhen wird.
Mehr Touristen in den ersten fünf Monaten
In den ersten fünf Monaten kamen 1,2 Prozent mehr Gäste in der Dominikanischen Republik über die Flughäfen an wie im Vorjahreszeitraum, erklärte die Nationale Hotel- und Gaststättenvereinigung.
Total reisten über die Flughäfen in den Monaten Januar bis Mai 1.627.570 Touristen ein. Das ist eine Zunahme von 19.417 Gästen.
Dieses erfreuliche Ergebnis steht aber im Verhältnis zum Einbruch der Besucher im Betrachtungszeitraum im Vorjahr. Denn im Jahre 2009 kamen im gleichen Zeitraum 4,1 Prozent weniger Gäste in das Land.
Auf die einzelnen Flughäfen im Lande aufgeschlüsselt sieht die Verteilung wie folgt aus:
Punta Cana: Hier kamen 946.765 Gäste an. Das entspricht einer Steigerung von 34.586 Gästen was 3,8 Prozent entspricht.
La Isabela: Hier ist das größte prozentuale Wachstum zu verzeichnen. Dies ist allerdings dem Erdbeben in Haiti geschuldet. Die Steigerung beträgt 470,1 Prozent. Wurden im Jahr 2009 nur 2.543 Passagier gezählt, so kamen in 2010 14.497 Passagiere über diesen Flughafen in das Land.
Las Americas: Hier stiegt die Anzahl der Fluggäste in den ersten fünf Monaten um 7 Prozent. Insgesamt wurden 301.085 Passagiere abgefertigt. Das sind 19.680 mehr als im Vorjahreszeitraum.
Puerto Plata: Negativrekordhalter ist der Flugplatz von Puerto Plata. Hier kamen über den Betrachtungszeitraum 18,4 Prozent WENIGER Gäste an als im Vorjahr. Wurden 2009 noch 266.472 Gäste auf diesen Flugplatz begrüßt, so sind es in 2010 nur noch 217.379 Gäste.
La Romana: Auch hier gibt es negative Zahlen. Der Rückgang beträgt -13,4 Prozent. Die Anzahl der Besucher sank von 73.050 auf 63.286.
Einen kleinen Dämpfer gibt es allerdings trotzdem zu vermelden. Denn legten in den Monaten Januar bis April die Zahlen zu, so gab es für den Monat Mai einen Rückgang von1,2 Prozent zum Vorjahresmonat zu vermelden.
Wetter
Aus dem Osten kommt nicht gutes. So werden auch heute wieder Regenschauer und Gewitter aus dem von Osten her aufziehenden Tiefdruckgebiet erwartet.
Die ausgegebenen Warnungen bleiben bestehen.
Devisen
Beim Euro ist im Moment wieder ein wenig die Luft raus. Wurde er noch in den letzten Tagen durch freundliche Europäische Börsen gestützt und wurde gestern noch die Ankündigung einer flexibleren Währungspolitik in China als Treiber der Gemeinschaftswährung gesehen, so schaut man heute auf den IFO-Geschäftsklimaindex.
Gegen Mittag setzte ein Abwärtstrend an den Börsen ein. Diese brachten auch den Euro etwas unter die Räder.
Ein Euro kostet im Moment 1,2275 US-Dollar. Das sind 0,0052 US-Dollar (-0,42%) weniger als zum Handelsschluss am Vortag.
Rohstoffe
Die Ölpreise sind am Dienstag nach anfänglichen Verlusten ins Plus gedreht. Verwunderlich ist, dass nicht einmal der Gasstreit zwischen Russland und Weißrussland den Ölpreis befeuert.
Die Ölpreise am Dienstag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August stieg am Nachmittag auf 77,99 US-Dollar. Das sind 17 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 6 Cent auf 78,88 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 75,96 US-Dollar. Das sind 83 Cent mehr als am Freitag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
Dienstag, 22. Juni 2010
News vom 22.06.2010
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