Montag, 21. Juni 2010

News vom 21.06.2010

Steigerung des Passagieraufkommens

Der Hauptstadtflughafen (AILA) erwartet in der diesjährigen Reisesaison von Juli bis August mehr wie 700.000 Passagiere aus verschiedenen Nationalitäten.
Ein Bericht der Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erklärt detailliert, dass es zu einer Steigerung an Passagieren von 2 Prozent kommen wird. Insgesamt erwartet man für den Zeitraum von Juli bis August 797.074 Passagiere auf dem Hauptstadtflughafen. Total wären das 17.613 Fluggäste mehr wie im Vorjahreszeitraum.
Die Flughafengesellschaft bereitet sich darauf vor die zusätzlichen Gäste ordentlichen auf den Flughafen begrüßen zu können.
Erwartet werden vor allem Auslandsdominikaner und Touristen die ihre Ferien auf der Insel verbringen möchten.
Die Flughafengesellschaft gab außerdem bekannt, dass einige Fluggesellschaften während der Ferienzeit die Anzahl der Flüge nach Santo Domingo erhöhen werden.


Strom- und Wassermangel lässt die Menschen in Santiago verzweifeln

Stromausfälle von bis zu 15 Stunden und Wasserknappheit lassen Menschen in verschiedenen Stadtteilen von Santiago verzweifeln. Sie fordern die Behörden auf die Missstände zu beheben, sonst würden sie ihren Protest auf die Straße bringen.
Besonders betroffen ist Cienfuegos. In diesem Armenviertel gab es nach Auskunft des Sprechers der Bewohner bis vor kurzem eine Vereinbarung über die Wasserlieferung. Das Wasser kam drei Tage die Woche zu vereinbarten Zeiten. So konnte das Wasser durch die Bewohner gespeichert werden. Nun kommt das Wasser aber wie es will. Und die Bewohner die einer Arbeit nachgehen können kein Wasser speichern und sich somit nicht einmal waschen wenn sie nach Hause kommen.
Zu den Stromausfällen erklärte der Sprecher, dass es egal ist ob man zahlt oder nicht. Denn man bekommt so oder so keinen Strom.


Erdöl in der Dominikanischen Republik

Der Bergbaudirektor erklärte im Fernsehen, dass erste Untersuchungen vermuten lassen, dass in den Hoheitsgewässern der Dominikanischen Republik ausreichende Ölvorkommen für eine kommerzielle Nutzung gibt.
Erste Untersuchungen bestätigten auch die Existenz von Erdgas, gab der Direktor bekannt.
Die Banco de la Plata und andere Küstengebiete würden eine Existenz von Erdöl aufweisen wie die gesammelten Daten nach einer ersten Auswertung vermuten lassen.
Genaueres muss die nun folgende Studie bringen.


Veraltete Stromnetze

Über 50 Prozent der Stromnetze im Land sind stark veraltet und sind älter wie 50 Jahre. Diese Tatsache und die vielen illegalen Anschlüsse sind die Hauptgründe für die Todesfälle bei den meist armen Familien im Land.
Obwohl internationale Organisationen wie die Interamerikanische Entwicklungsbank (BID) ein Kredit in Höhe von 40 Millionen US-Dollar zur Verbesserung der Netze im Jahre 2008 gewährt hat, kam es in den meisten Bereichen zu keiner Verbesserung der Lage.
Das elektrische System im Land bedarf einer dringenden Verbesserung, auch um Diebstahl und Betrug zu verhindern. Die CDEEE geht von einer Multimillionen-Dollar-Investition aus. (Eigene Anmerkung: Was waren denn die 40 Millionen?) Andere Personen aus der Branche rechnen allerdings mit einem Investitionsvolumen von bis zu 500 Millionen US-Dollar.
Die CDEEE hofft aber erst einmal auf eine Verbesserung der aktuellen Lage. So sollen die Turbinen Haina und Itabo wieder mit 220 MW an das Netz gehen.


Wetter

Das letzte Tiefdruckgebiet hat sich nun verzogen. Aber direkt „auf dem Fuß“ folgt direkt das nächste von Osten her kommend. Auch dieses Tiefdruckgebiet wird Regen und Gewitter mit sich bringen. Vor allem in den kommenden Tagen wird mit einer Zunahme der Niederschläge gerechnet.
In den Provinzen Elías Piña, San Juan de la Maguana, La Altagracia, Monsignore Nouel, Hato Mayor, El Seibo, San Pedro de Macoris, La Romana, Duarte, San Cristobal und Maria Trinidad Sanchez wird vor Erdrutschen und Überschwemmungen gewarnt.


Devisen

Im Zuge der Freigabe des chinesischen Yuan erlebte der Euro ein wahres Kursfeuerwerk. Während man noch vor nicht allzu langer Zeit von einem dramatischen Kurseinbruch berichtete, so steigt nun der Kurs ebenso atemberaubend.
Aktuell wird der Euro mit 1,2396 US-Dollar gehandelt. Das sind 0,0008 US-Dollar (+0,06%) mehr als zum Handelsschluss des Vortages.


Rohstoffe

Die Ölpreise sind am Montag mit Spekulationen über ein Anziehen der Weltwirtschaft im Zuge einer Aufwertung des chinesischen Yuan und eines neuen Gasstreits zwischen Russland und Weißrussland deutlich gestiegen.
Die Ölpreise am Montag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg am Mittag auf 78,36 US-Dollar. Das sind 1,18 US-Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 1,28 Dollar auf 79,50 Dollar.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 75,13 US-Dollar. Das sind 11 Cent weniger als am Donnerstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.



In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen