Montag, 7. Juni 2010

Nachrichten nach dem langen Wochenende

Der Chef der Zentralbank, Hector Valdez Albizu, erklärte, dass das Abkommen zwischen der Regierung der Dominikanischen Republik und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) keine Reformen im Steuer- und Stromsektor beinhalten würde. Er sagte, dass der IWF lediglich vorgeschlagen habe, die Eintreibung der Steuern zu verbessern und nicht eine neue Steuer einzuführen.

Der Chef der Zentralbank bestand auch darauf, dass der IWF keine Reform des Stromsektors gefordert habe. Es wurde lediglich vorgeschlagen das die Posten an Rechnungen eingetrieben werden denen man auch Strom geliefert habe. Schließlich müssten alle zahlen, auch die, die es bis jetzt noch nicht tun.

Allerdings würde der Chef der Zentralbank auch nichts ausschließen. Zwar würde sich die Wirtschaft in den USA erholen, aber in Europa mit Griechenland sei einiges in der Schwebe.


Dazu passt super die folgende Nachricht. Der Vizedirektor der CDEEE; Herr Marranzini, hat eine Rechnung der Stromerzeuger in Höhe von 127 Millionen US-Dollar beglichen.

Allerdings ist dies nur ein Teilbetrag. Denn es fehlen immer noch 20 Millionen US-Dollar von dieser Rechnung. Diese sollen aber im laufe der Woche beglichen werden.

Das hört sich erst einmal gut an. Wenn man sich aber durchliest wie der Zahlungsbetrag sich zusammensetzt, dann kann man sich nur wundern.

Denn lediglich 55 Millionen US-Dollar wurden aus den laufenden Einnahmen bestritten. 32 Millionen legte die Regierung in Form von Subventionen drauf. Die anderen 40 Millionen wurden bei verschiedenen Banken als Darlehen aufgenommen. Und trotzdem fehlen immer noch 20 Millionen US-Dollar.


Selbiger Vizepräsident teilte bei einem Besuch in Santiago mit, dass im Jahr 2011 bis zu 50 Prozent der produzierten Energie aus Erdgas hergestellt wird.

Nach Ansicht von Herrn Marranzini wird dies die Kosten für Energie im Land senken.

Außerdem erklärte er, dass in Navarrete ein Generator mit 50 Megawatt Leistung kurzfristig ausgeschrieben und dann an das Netz gehen wird. Dies führt dann zu einer deutlichen Entspannung auf dem Stromsektor im Norden der Republik welcher hauptsächlich durch den Produzenten San Felipe in Puerto Plata bedient wird.
Die Bereitstellung der zusätzlichen Kapazitäten soll schon in drei Monaten erfolgt sein.


Wetter: Im laufe des Tages nimmt die Bewölkung leicht zu. Ab Nachmittag ist mit vereinzelten Schauern zu rechnen.
Für die folgenden Provinzen wurde ein Alarm ausgegeben: Dajabon, Santiago Rodriguez, Santiago, Elias Pina und San Juan. In diesen Gebieten wird vor Erdrutschen und Überschwemmungen gewarnt.

Devisen: Der Euro hat zu Wochenbeginn trotz einer leichten Erholung weiter unter Druck gestanden. Am Montagvormittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1950 US-Dollar, nachdem sie am Morgen zunächst auf 1,1878 Dollar gesunken war. Damit kostet der Euro aktuell so wenig wie zuletzt im März 2006. Erst am Freitag war der Euro unter die psychologisch wichtige Marke von 1,20 Dollar gesunken. Damit scheint der Euro seinen Abwärtstrend der vergangenen Monate fortzusetzen.
Aktuell wird der Euro mit 1,1955 US-Dollar gehandelt (-0,13%).


Rohstoffe: Die Ölpreise haben sich am Montagmittag wieder stabilisiert. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg am Mittag auf 71,57 US-Dollar. Das waren 6 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 47 Cent auf 72,56 Dollar.

Verantwortlich für die zwischenzeitlich deutlichen Kursverluste waren laut Händlern vor allem die zuletzt starken Verluste des Euro zum Dollar. Die Erholung des Eurokurses und der Aktienmärkte im Vormittagshandel habe auch die Ölpreise stabilisiert. Die Ölpreise bleiben aber weiterhin vor allem durch die Entwicklung an den Finanzmärkten dominiert und weniger durch die Fundamentaldaten am Rohölmarkt. Die hohe Risikoscheu der Anleger belaste weiterhin die Ölmärkte.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 72,09 US-Dollar. Das waren 77 Cent weniger als am Donnerstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.


In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.

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