Montag, 14. Juni 2010

Eine Frage der Sicherheit

Dominikanische Gerichte bieten nur mangelnden Schutz. Das führt dazu, dass Richter, Staatsanwälte und Rechtsanwälte um ihr Leben fürchten.
Die Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten und der Besucher sind so schlecht, dass selbst Vollzugsbeamte das zu spüren bekommen.
Das wurde zum letzten Mal am 02. Juni deutlich, als zwei Polizisten durch bewaffnete Angehörige eines zu zwanzig Jahren Verurteilten verletzt wurden. Diese Angehörigen waren einfach mit der Entscheidung des Gerichts nicht zufrieden.
Leider kein Einzelfall, denn bereits vier Tage später ereignete sich ein ähnlicher Vorfall.
Derartige Aktionen sind natürlich nicht der Würde des Ortes angemessen. Aber nicht nur das, derartige Aktionen erwecken auch Angst bei den Personen die an der Urteilsfindung beteiligt sind.
Die Liste der Mängel beginnt am Eingang. Die Personenschleuse, die Waffen und andere spitze metallische Gegenstände finden soll ist defekt. Dafür wurde ein Mitarbeiter mit einer Handsensor abgestellt. Man hat aber beobachtet, dass dieser Mitarbeiter öfter durch Gespräche mit Kollegen abgelenkt war. Und in dieser Zeit konnten Besucher das Gebäude betreten wie wenn es ihr eigenes Haus wäre. Eine Kontrolle fand dann nämlich nicht statt.
Ein weiterer Brennpunkt sind die Gerichtsgänge. Dort treffen Familien und Freunde von Tätern und Opfern ohne polizeiliche Kontrolle aufeinander. Oft duelliert man sich rein verbal, aber es kommt auch immer wieder vor das die Fäuste fliegen. Die Verantwortlichen scheint das aber nicht weiter zu interessieren. Es werden nämlich nur Polizisten bei den „heißen“ Fällen abgestellt.
Die Juristen hingegen fordern, dass entweder der Streifendienst der Polizei erhöht, oder aber die Anzahl der Besucher gesenkt wird.
Das alles ist traurig aber wahr. Man kann nur hoffen, dass sich die Zustände bald bessern mögen. Denn ein ordentlicher Schutz für die bei Gericht tätigen ist der Grundpfeiler für gerechte Urteile.

Neue 20er
Ab dem 01.Juli dieses Jahres wird die Zentralbank neue 20 Pesos Scheine ausgeben.
Die neue Banknote wird aus Polymer sein und nach Angaben des Emittenten somit haltbarer, hygienischer und auch fälschungssicherer. Die Haltbarkeit liege somit um den Faktor 3- bis 4-mal höher wie bei den bisherigen Banknoten.
Die Zentralbank erklärte weiter, dass man mit der Ausgabe der 20 Pesos Note nun Anschluss an die hohen internationalen Standards gefunden habe welche derzeit bereits in Australien, Chile, China, Mexiko und anderen Staaten verwendet werden.

Wetter: Die im Moment vorherrschenden Winde beeinflussen das Wetter im gesamten Staatsgebiet und sorgen immer wieder für Niederschläge.
Das Metrologische Institut beobachtet außerdem ein Tief über dem Atlantischen Ozean was sich mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 Prozent zu einem tropischen Sturm entwickeln kann.

Devisen: Der Euro wird auch heute wieder deutlich über der wichtigen Marke von 1,20 US-Dollar gehandelt. Aktuell kostet ein Euro 1,2234 Dollar. Das sind 0,0121 Dollar mehr wie zum gestrigen Handelsschluss (+0,99%).
Diese Entwicklung wird hauptsächlich auf die gestärkten Aktienmärkte in Europa, sowie auf die Hilfspakete für die Europeripherieländer der vergangenen Woche zurückgeführt.


Rohstoffe: Die Ölpreise haben am Montag deutlich zugelegt und sind über 75 US-Dollar gestiegen. Die kräftigen Kursgewinne werden vor allem mit den freundlichen Tendenzen an den Aktienmärkten begründet. Die Commerzbank hält den Optimismus an den Märkten aber allerdings für übertrieben.

Die Ölpreise am Donnerstag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg am Mittag auf 75,31 US-Dollar. Das ist 1,53 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 1,37 Dollar auf 75,72 Dollar.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist leicht gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 72,29 US-Dollar. Das waren 8 Cent mehr als am Donnerstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.



In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.

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