Donnerstag, 17. Juni 2010

Aus der Wirtschaft

Die Importe in die Dominikanische Republik sind im Jahr 2009 um 3,6 Milliarden US-Dollar gesunken. Das entspricht einem Rückgang von fast 25 Prozent. Als Hauptgrund für den Rückgang wird die weltweite Finanzkrise angeführt.
Im ersten Quartal 2010 sind die Einfuhren aber wieder um 23,5 Prozent gestiegen zum Vergleichszeitraum im Vorjahr gestiegen.

Der PRD Abgeordnete von La Romana möchte ein Gesetz einbringen was die Tätigkeit der Motoconchos regelt.
Es soll in Zukunft jeder Motoconcho eine Lizenz besitzen die von der entsprechenden Gemeinde ausgestellt ist und eine Gültigkeit von zwei Jahren haben soll.
Die Antragsteller sollen auf die Fähigkeit geprüft werden. So sieht der Entwurf vor die Antragsteller zu überprüfen ob sie körperlich in der Lage seien diesen Beruf auszuüben und ebenfalls soll überprüft werden ob ein guter Leumund vorliegt.
In einen zweiten Schritt sollen auch die Motorräder einer technischen Kontrolle unterzogen werden.
Dies alles soll der Sicherheit der Passagiere dienen.
Die Gemeinden hätten somit die Möglichkeit die Anzahl sowie die Haltestellen der Motoconchos zu regeln.
Außerdem soll verboten werden mehr Passagiere zu transportieren wie in der Zulassung vorgegeben.
Im Grunde genommen alles im allen ein guter Gesetzesvorschlag.

Die CDEEE und ihr Chef Herr Celso Marranzini fordern von der EDEEste Konsequenzen im Zusammenhang mit dem tragischen Tod einer jungen Mutter und ihres Kindes.
Beide Personen sind durch ein herunterhängendes Starkstromkabel ums Leben gekommen. Und das obwohl der Defekt über das Call Center an den Stromverteiler durch Anwohner gemeldet wurde.
Herr Marranzini erklärte deutlich, dass er mit der Arbeit der Call Center nicht einverstanden ist. Er selbst habe schon öfter dort anonym angerufen und auch aus der Leitung geschmissen worden. Herr Marranzini fordert die EdeEste auf den Vertrag mit dem Betreiber des Call Centers zu kündigen und die Mitarbeiter der betroffenen Brigade aus den eigenen Reihen zu entfernen.

Wetter: Das bereits gestern angesprochene System befindet sich nun bereits westlich von Puerto Rico. Die Ausläufer werden nun recht bald das Staatsgebiet der Dominikanischen Republik erreichen. Mit Ankunft des Systems und dessen Ausläufer ist mit starken Regenfällen und heftigen Winden zu rechnen.

Devisen: Nachdem gestern der Euro etwas Luft geholt hat, ist er heute mit neuem Schwung in den Handel gestartet. Der Euro kostet im Moment 1,2394 US-Dollar. Das sind 0,0094 Dollar (0,76 %) mehr als zum gestrigen Handelsschluss.

Rohstoffe: Die Ölpreise haben sich am Donnerstag im europäischen Handel unterschiedlich entwickelt.

Die Ölpreise am Dienstag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli sank am Mittag auf 77,36 US-Dollar. Das sind 31 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 46 Cent auf 78,60 Dollar.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 74,15 US-Dollar. Das sind 98 mehr als am Dienstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.



In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.

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