Unter dieser Überschrift kursieren in New York Plakate, die eine Kandidatur der bisherigen First Lady Margarita Cedeño fördern wollen.
Diese Plakate werden in einer Kampagne über Mail, Facebook, Twitter und anderen sozialen Netzwerken verteilt.
Hinter der Aktion steckt Nelson Morel welcher mit der Bewegung „Mit ihr arbeiten wir wie mit ihm“ der PLD nahe steht.
Somit kommt langsam Bewegung in die Vorauswahl der Kandidaten. Bei der PRD bringt sich Hipolito nämlich auch schon mit öffentlichen Auftritten in Stellung.
Gestern traf sich auch zum ersten Mal das Schiedsgericht der Zentralen Wahlkammer (JCE) welche die ersten 23 Fälle vom angezeigten Wahlbetrug behandelten.
In einer ersten Verfügung kündigten die Richter an ungültige Stimmen in einigen Wahlkreisen neu bewerten zu wollen. Der Vorsitzende Richter erklärte, dass es „durchaus Überraschungen bringen“ könne wenn die Stimmen neu bewertet werden.
Friedliche Proteste in Santiago. Die zweitgrößte Stadt, im Norden der Republik gelegen, die den Beinamen „Stadt mit Herz“ trägt ist eigentlich bekannt für die relative Ausgeglichenheit ihrer Bewohner.
Gestern ging man aber auf die Straße und demonstrierte mit Fahnen und Plakaten.
Man marschierte aus dem Süden der Stadt in das Zentrum wo man die dokumentierten Forderungen bei den Behörden abgab.
So fordert man den Bau eines Gymnasiums, die Reparatur von Straßen und Gehwegen, die Fertigstellung der Wasserversorgung sowie eine effizientere Müllbeseitigung.
Der Sprecher der Gruppe, Marciano Garcia, forderte außerdem einen niedrigeren Stromtarif sowie ein Ende der ständigen Stromabschaltungen.
Für die Regierung erklärte der Vizeminister für öffentliche Arbeiten, Porfino Brito, dass in den nächsten Tagen die Arbeiten an Straßen und Alleen wieder aufgenommen werden würden die eingestellt wurden.
Außerdem wurde der Ausbau der Nationalstraße von Navarrete nach Puerto Plata angekündigt. Auch sollen die Straßen von Mao, Dajabon, San Francisco de Macoris und Espaillat erneuert werden.
ShortNews:
Gestern traf sich der Präsident Fernadez mit dem Vizepräsidenten der CDEEE Marranzini und dem Finanzminister Bengoa um das Problem auf dem Stromsektor zu analysieren. Am 24.Juni wird man sich dann zu weiteren Gesprächen mit Vertretern des Internationalen Währungsfonds, der Interamerikanischen Entwicklungsbank sowie der Weltbank treffen.
Der Milchsektor im Land generiert zwischen 300.000 und 400.000 Arbeitsplätzen. Diese erzeugen mehr wie 1,6 Millionen Liter Milch täglich. Allerdings beklagt man sich über mangelnde staatliche Unterstützung beim Thema Viehdiebstahl und Freihandel.
Im den bereits gestern berichteten Bericht der UNO kommen auch die Hochschulen im Lande nicht gut weg. Denn selbst der höheren Bildung wird ein niedriges Niveau bescheinigt.
Wetter: Keine guten News von der „Wetterfront“. Das Tief was über dem Land liegt wird auch weiterhin Regen, Gewitter und zum Teil heftige Winde mit sich bringen.
Für die Provinzen Nationaldistrikt, Santo Domingo und San Cristobal wurde Alarm der Stufe GRÜN ausgelöst.
Die bereits gestern genannten Warnungen werden für die entsprechenden Provinzen aufrechterhalten.
Devisen: Gute Nachrichten für den Euro. Im Laufe des frühen Handels konnte sich dieser stabilisieren. Im Mittagshandel setzte der Euro dann auf einmal zu einem Sprung an und landete genau über der wichtigen Unterstützung von 1,20 US-Dollar.
Im Moment wird der Euro mit 1,2008 Dollar gehandelt. Das entspricht einem Plus von 0,36 Prozent zum Vortageskurs.
Rohstoffe: Die Ölpreise sind am Mittwoch vor der Veröffentlichung neuer US-Lagerdaten gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg am Mittag auf 72,80 US-Dollar. Das waren 81 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 42 Cent auf 72,72 Dollar.
Unterstützung für den Preis gaben die am Vortag veröffentlichten Lagerdaten des Brancheninstitutes (API). Diese hatten für die vergangene Woche einen unerwartet kräftigen Rückgang der Rohöllagerbestände ausgewiesen. Allerdings deuten die im selben Umfang gestiegenen Vorräte an Benzin und Destillaten darauf hin, dass es nur zu Verschiebungen innerhalb der Lagerkomponenten gekommen sei. Zudem sei es zu einem deutlichen Anstieg der Rohölimporte gekommen, was auf ein weiterhin reichliches Angebot hindeute. Am Nachmittag wird dann das US-Energieministerium die offiziellen Lagerdaten veröffentlichen. Erwartet werde ein Rückgang der Rohöllagerbestände um 900.000 Barrel.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 70,11 US-Dollar. Das waren 47 Cent mehr als am Montag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
Mittwoch, 9. Juni 2010
4 Años más
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