Montag, 17. Mai 2010

Die Wahlen sind vorbei

Nun endlich ist es geschafft. Die Wahlen sind vorbei. Es kann wieder zur Normalität zurückgekehrt werden.

Leider kam es auch bei dieser Wahl wieder zu Verstößen. Obwohl von der JCE angeordnet, wurden trotzdem auch am Tage der Wahl „Wahlgeschenke“ unter das Wahlvolk gebracht. Der Zentrale Wahlrat (JCE) sprach von einigen Zwischenfällen und meinte wohl, dass er nicht überall sein kann.

Ebenfalls wurde berichtet, dass die Wahlausweise durch Funktionäre der Parteien aufgekauft wurden. Dies hat aber „Tradition“ in der Dominikanischen Republik.

Ich persönlich finde erschreckend, dass Wähler offen eine Gegenleistung für ihre Stimme fordern. Leider hat sich nicht rum gesprochen, dass man mit der Wahl eine wichtige Aufgabe hat als Bürger. Man sollte gut abwägen wenn man seine Stimme leiht. Schließlich muss man mehrere Jahre mit den direkten Folgen einer Wahl leben.

Auch wurde gegen das Verbot zum Waffentragen verstoßen. Selbst Kandidaten für das Amt eines Senators meinen sich über das Recht setzen zu können. Eigentlich Schade, sollten diese Personen doch eigentlich ein Vorbild sein.

Die Ergebnisse der Wahl erstaunen doch etwas. Nach dem letzten Stand der Auszählung hat die Regierungspartei 30 der 32 Provinzen und den Nationaldistrikt gewonnen. An die PRD und die PRSC ging jeweils eine Provinz.
Auch bei den Stadthalterwahlen liegt die PLD deutlich vorn. 91 Städte konnte die PLD für sich gewinnen, 58 die PRD, 4 die PRSC und jeweils eine die PPC und die UDC.

Als Überraschung kann im Moment gewertet werden, dass in der zweitgrößten Stadt des Landes wohl ein Wechsel an der Spitze stattfinden wird.
Regierte bis jetzt Herr Sued von der PRSC, in einer Allianz mit der PLD, in Santiago, so wird wohl in Zukunft Herr Seruelle von der PRD in dieser Stadt in Verantwortung stehen. Aber hier muss man noch die Auszählung weitere Wahlkreise abwarten.

Wetter: Es ist weiterhin im Land mit teils ergiebigen Schauern zu rechnen.

Devisen: Der Euro ist weiter auf Talfahrt. Heute wurden im laufe des Vormittagshandels bereits neue 4-Jahrestiefs erreicht. Bei 1,2235 drehte der Euro aber wieder und glich zumindest die Tagesverluste wieder aus. Im Moment wird er mit 1,2352 gehandelt. Folglich sieht auch die Entwicklung des Euro zum Peso nicht gut aus.
Für einen Euro erhält man 45,30 Pesos und für einen Dollar 36,79 Pesos.

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