Gestern habe ich es angekündigt – heute folgt der Nachschlag zum Thema Hugo Chavez.
Der Staatspräsident von Venezuela war schon mitten in der Nacht in Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik angekommen. Dort ist er erst einmal für die Nacht in einen Hotel abgestiegen.
Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Der „beste Freund“ schläft im Hotel? Hat die Regierung kein Gästehaus wo man Staatsgäste unterbringen kann? Ich stelle mir nämlich den Personenschutz für Präsidenten in einem öffentlichen Hotel sehr schwierig vor.
Wie auch immer. Chavez hat genächtigt und sich dann Zelaya kommen lassen. Ja genau, den ehemaligen Präsidenten von Honduras, der mit Hilfe von Chavez ein sehr schmutziges Spiel in seinen Land gespielt hat. Und genau dieser Zelaya lebt seit geraumer Zeit ebenfalls in der Dominikanischen Republik. Und zwar als Gast der Regierung, so Präsident Fernandez.
Da man aber auch in diesen Teil der Welt alte Weggefährten nicht einfach fallen lässt, hat Chavez in seiner unnachahmlichen Art Zelaya zum „Präsidenten des politischen Rates“ von Petrocaribe bestimmt.
Nachdem das geklärt war ging es dann zum Präsidenten Fernandez der Chavez mit militärischen Ehren am Präsidentenpalast zu einen gemütlichen Mittagessen empfangen hat.
Mittlerweile hat Chavez getwittert, dass Venezuela 49 Prozent der REFIDOMSA gehören. Was soll man dazu sagen, außer: Glückwunsch!
Bleiben wir bei der Energie. Diesmal nur in anderer Form. Die CDEEE hat nun wieder einmal ein neues Loch aufgerissen.
Wenn man den Verlautbarungen der letzten Zeit Glauben schenken darf, dann hat die CDEEE bei den Stromerzeugern Schulden in Höhe von etwa 500 Millionen US-Dollar.
Das ist erstaunlich, besonders wenn man bedenkt, dass man relativ hohe Strompreise hat und der Staat mit vielen Millionen den Stromsektor subventioniert.
Nun muss man aber die Produzenten bezahlen. Schließlich hat man ein Abkommen mit dem IWF geschlossen und die ersten Mittel sind auch schon gelaufen. Nur was macht man als nächstes? Man macht an einer anderen Stelle neue Schulden. 70 Millionen US-Dollar werden es sein. Und zwar dafür, dass man Steinkohle aus Kolumbien importieren kann.
Der Chef des CDEEE feiert sich noch dafür, dass man nun die Produzenten mit Steinkohle bezahlt. Hoffentlich erklärt ihn noch jemand, dass die Schulden nun bei jemand anderen sind und diese trotzdem bezahlt werden müssen.
Noch was? Ja, die angesprochenen Wahlbeobachter sind da. Da kann man sich schon mal ein wenig an den ‚DOMINICAN WAY OF LIFE’ gewöhnen.
Wetter: Es bleibt warm und man muss mit Schauern rechnen.
Devisen: Für einen Euro erhält man 46,95 Pesos und für einen Dollar 36,78 Pesos.
Donnerstag, 6. Mai 2010
Da ist er ja
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