Der Präsident der Dominikanischen Republik, Dr. Leonel Fernandez, befindet sich bekanntlich seit dem 16.05.2010 auf Reisen.
Hier mal ein kleiner Abriss seiner bisherigen und zukünftigen Ziele.
Nachdem der Präsident direkt nach der Wahl dem Dominikanischen Volk zur erfolgreichen Wahl gratuliert hatte, ist er sofort in ein Privatflugzeug gestiegen und hat die Insel Richtung Europa verlassen.
Erstes Ziel der Reise war Spanien. Hier wurde der Präsident samt Gefolge durch den spanischen Thronfolger begrüßt. Nach einen Vortrag in einer Universität und dem besuch der Welttourismusorganisation ging es dann einige Tage später weiter nach Italien.
Hier hatte der Präsident zuerst eine Privataudienz beim Papst. Diese dauerte eine halbe Stunde. Bei diesem Gespräch sagte der Papst seinen Besuch im nächsten Jahr zu.
Weiter ging es nach L’Aquilla. Diese Stadt erreichte traurige Berühmtheit durch ein verheerendes Erdbeben im Mai des letzten Jahres. Nach der Besichtigung der immer noch zerstörten Altstadt fand auch ein Treffen mit Vertretern der Provinz und verschiedenen Helfern statt.
Die Vertreter der Provinz hat Präsident zu „seinen“ Weltgipfel der Erdbebenhilfe für Haiti im Juni nach Punta Cana eingeladen. Die Vertreter stimmten zu eine Delegation zu entsenden um von den Erfahrungen „vor Ort“ in Italien profitieren zu können.
Am Sonntag war er dann in Florenz wo es ein Treffen mit Geschäftsleuten gab. Am Montag dann wieder ein Vortrag in einer Universität. Diesmal in Bologna.
Jetzt ist der Präsident also schon zehn Tage unterwegs aber wirklich greifbare Ergebnisse liegen nicht vor. Für mich haben die Auslandsreisen des Präsidenten, besonders von der Länge her, den Eindruck, man möchte nur etwas von der Welt sehen.
Da kann der Herr Präsident gern einmal von der Frau Bundeskanzlerin lernen. Diese ist für drei Tage in den Nahen Osten aufgebrochen. Erster Stopp waren die Vereinigten Arabischen Emirate. Die begleitende Wirtschaftsdelegation unterzeichnete als erstes vor Ort ein Milliarden-Wirtschaftsprogramm. Danach kümmerte sie sich noch um den Frieden in der Region. So macht man das!
Und auf der Insel? Während in der Hauptstadt das Red Bull Racing Team gastierte und am Malecon vor unglaublichen 200.000 Zuschauern eine tolle Show geboten hat wurden im Lande Polizisten und Soldaten zusammengezogen. Diese sollen ab heute an zentralen Punkten eingesetzt werden. Denn die Regierung behauptet, dass man Erkenntnisse hat, dass man Streiks und Ausschreitungen im ganzen Lande plant. Wollen wir hoffen das es ruhig bleibt!
Wetter: Das nördlich der Bahamas liegende System bietet keine Gefahr für die Dominikanische Republik. Lediglich mit stärkeren Regenschauern ist zu rechnen. Alarm wird ausgerufen bzw. beibehalten für die Provinzen Monseñor Nouel, La Vega, María Trinidad Sánchez und Sánchez Ramírez sowie in Hermanas Mirabal (Salcedo), Espaillat, Santiago, Duarte (en speziell am Fluss Yuna) und Monte Plata. Hier muss verstärkt mit Hochwasser an den Flussläufen und mit Überschwemmung gerechnet werden.
Ansonsten muss im gesamten Land mit Platzregen und vereinzelten Gewittern gerechnet werden.
Devisen: Heute ist wieder einmal ein schwarzer Tag an den Börsen. Auch die Gemeinschaftswährung Euro tendiert schlechter durch neue Probleme in Spanien. Dort musste gestern eine große Sparkasse aus dem Süden des Landes verstaatlicht werden. Das führt den Anlegern die Probleme im Bankensektor wieder vor Augen. Demzufolge leidet auch wieder der Euro. Aktuell wird er mit 1,2234 gehandelt. Ein Minus von 0,91 Prozent. Somit dürfte sich auch wieder der Wechselkurs zum Pesos im laufe des Tages verschlechtern.
Für einen Euro erhält man 45,50 Pesos und für einen Dollar 36,89 Pesos.
Rohstoffe: Der Preis für das WTI-Rohöl wird im Moment auf 67,99 US-Dollar / Barrel taxiert. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet 69,09 US-Dollar.
Hier hat der Preis auch deutlich nachgegeben. Hoffentlich merkt man das auch bald einmal an den Zapfsäulen!
Dienstag, 25. Mai 2010
Auf Reisen
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