Am Donnerstag wurde in Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, der Haitianer Nicodem Cony durch Agenten der Migrationbehörde verhaftet.
Das unglaubliche Verbrechen was dieser Cony begangen hatte war, dass er sich in aller Öffentlichkeit hat fotografieren lassen als er seine Frau umarmte und küsste.
Der Direktor der Migrationbehörde, Vizeadmiral Pared Perez, erklärte über seinen Pressesprecher, dass seine Behörde das Recht habe jeden Ausländer festnehmen zu lassen, der auf öffentlichen Boden schamlose Akte begehe und sich dabei von der Presse ablichten lasse.
Der Admiral erklärte weiter Cony hätte das Schamgefühl der Dominikaner verletzt und gegen die guten Sitten verstoßen.
Man könnte meinen beim lesen dieser Zeilen es würde sich um einen schlechten Aprilscherz handeln. Aber weit gefehlt. Das ist leider die Realität.
Jede schlechte Geschichte hat aber auch eine gute Seite.
Die Zeitung die den Haitianer abgelichtet hatte und sozusagen der Auslöser der Aktion war, titelte am folgenden Tag in ihrer Ausgabe mit der Überschrift „Reiner Rassismus“ und haben damit wohl den berühmten Nagel auf dem Kopf getroffen.
Wie zu lesen war, schalteten sich auch diplomatische Kreise ein um eine Freilassung des Cony zu erwirken. Und welch Wunder, als die öffentliche Meinung das Verhalten der Migrationbehörde nicht goutierte, meldete sich der Direktor der Migrationbehörde wieder zu Wort.
Diesmal wieder mit schlechten Nachrichten. Aber mehr für die eigenen Mitarbeiter. Denn Cony wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.
Auch der Abteilungsleiter Haiti in der Behörde und die an der Verhaftung beteiligten Beamten wurden entlassen. Als Begründung führte der Admiral an, dass man ihn nicht über die Verhaftung informiert habe.
Da frage ich mich wie er denn dazu über seinen Pressesprecher Stellung nehmen konnte? Für mich sieht das stark nach Bauernopfer aus, damit der Admiral seinen Kopf aus der Schlinge ziehen kann.
Hoffen kann man nur, dass der Präsident Fernandez mal so etwas wie Führungsstärke entwickelt und auch den Admiral entlässt. Damit wird wohl aber nicht zu rechnen sein.
Wetter: Die Alarmstufen wurden wieder aufgehoben. Heute muss man im laufe des Tages vor allem im Osten des Landes mit zum Teil ergiebigen Niederschlägen und Gewittern rechnen. Diese Ausläufer reichen bis an die Hauptstadt heran.
Devisen: Am Freitag kam noch einmal ein wenig Druck auf den Euro auf. Denn die englische Ratingagentur Fitch senkte das Rating von „AAA“ auf „AA+“. Diese Nachricht wirkte zunächst negativ auf die Gemeinschaftswährung.
Heute befindet sich der Euro wieder gegenüber den Dollar im Plus. Das hat aber erst einmal nichts zu bedeuten, denn heute sind die wichtigen Börsen in London und New York wegen eines Feiertages geschlossen. Man wird also auf morgen warten müssen.
Im Moment wird der Euro mit 1,2302 US-Dollar gehandelt (+0,25%).
Für einen Euro erhält man 45,00 Pesos und für einen Dollar 36,85 Pesos.
Rohstoffe: Die Ölpreise sind am Montag leicht gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg auf 74,45 US-Dollar. Das waren 48 Cent mehr als zum Handelsschluss am Freitag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent kletterte um 63 Cent auf 74,65 Dollar.
Händler verwiesen auf dem zum Euro etwas gefallenen Dollarkurs. Ein schwächerer Dollarkurs macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen günstiger. Zudem handele es sich um eine Gegenreaktion auf die Verluste der vergangenen Wochen.
Daneben unterstützt auch die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko die Ölpreise. Das erneute Scheitern von BP könnte den Druck auf die US-Regierung erhöhen, Tiefseebohrungen weiter einzuschränken. In der Folge würde die Ölproduktion in den USA langfristig zurückgehen, wovon der WTI-Preis profitieren würde. Allein auf den Golf von Mexiko entfällt ein Drittel der US-Ölproduktion.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist leicht gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 70,62 US-Dollar. Das waren 14 Cent mehr als am Donnerstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
Wegen des Feiertags wird auch beim Öl mit einem ruhigen Handel gerechnet.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
Montag, 31. Mai 2010
Freitag, 28. Mai 2010
Erstaunliches
Die bereits schon einmal hier thematisierten Vorwürfe bezüglich des Wahlbetruges beginnen sich zu konkretisieren.
Die Partei PRD (Partido Revolucionario Dominicano) erhebt über ihren stellvertretenden Präsidenten schwere Vorwürfe gegen den Zentralen Wahlrat (JCE – Junta Central Electoral). Man wirft der JCE vor, dass diese direkt am Wahlbetrug beteiligt sei. Als Beweis führt man ein Bulletin an, dass die JCE am Tage nach der Wahl veröffentlicht hat, und welches das Nachzählen der Stimmen in den örtlichen Wahlausschüssen verbietet.
Ebenfalls als Beweis wird angeführt, dass man in neun Wahlkreisen eine Nachzählung von Seiten der JCE gebilligt hatte, diese aber nicht durchgeführt werden konnte. Als man nämlich nachzählen wollte waren die Wahlurnen durch den Präsidenten der JCE mitgenommen wurden. Der aktuelle Aufenthaltsort der Urnen ist unbekannt.
Auch wenn es für alles am Ende eine logische Erklärung geben kann, aber die Vorfälle haben doch etwas was man schwäbischen gern mit dem Ausspruch „Das hat ein Geschmäckle“ treffend beschreibt.
Aber auch aus den Reihen der Regierungspartei PLD (Partido de la Liberación Dominicana) machen sich erste Stimmen des Unmuts laut. Ein Abgeordneter dieser Partei beschwert sich öffentlich darüber, dass Stimmen die durch die Zähler im Wahllokal als gültig für ihn gezählt wurden, durch den Zentralen Wahlrat als ungültig deklariert wurden.
Es wird wohl noch ein paar Tage dauern bis die Emotionen wieder abgekühlt sind und, ja was eigentlich und?
Völlig entsetzt habe ich gerade in der Zeitung gelesen, dass die ersten Anwärter auf das Präsidentenamt der Dominikanischen Republik, hierfür findet die Wahl 2012 statt) in den Vorwahlkampf eingetreten sind.
Da kann man ganz dominikanisch nur sagen: „Gott steh’ uns bei!“. Zwei Jahre Dauerwahlkampf hält doch kein normaler Mensch aus. Hoffentlich verschwinden die Plakate noch einmal für ein Jahr in der Versenkung.
Anderes Thema. Am nächsten Dienstag beginnt nun offiziell die Hurrikansaison 2010 welche am 30.November ihr Ende finden wird.
Die Vorhersagen lassen für diese Saison nichts Gutes erahnen. Man rechnet 14 bis 23 Stürmen von denen sich 8 bis 14 zu einen Hurrikan entwickeln könnten. Von diesen Hurrikans haben bis zu sieben Stück das Potenzial für Hurrikans der Kategorie 3,4 oder 5 mit Windgeschwindigkeiten von mindestens 180 km/h. Diese Vorhersage hat eine Wahrscheinlichkeit von immerhin 70 Prozent!
Wetter: Während der Nacht und am frühen Morgen noch Regenschauer an den nördlichen Ausläufern der Cordillera Central. Im Laufe des Tages bleibt es wolkig bis bedeckt und im gesamten Land ist mit vereinzelten Schauern und Gewittern zu rechnen.
Devisen: Der Euro erholt sich weiter. Gestern Abend erreichte uns noch die Nachricht, dass China und auch Kuwait Anleihen in Euro behalten wollen. Es findet also gerade in China keine Umschichtung statt. Im heutigen Handelsverlauf zeigt sich der Euro zum Dollar sehr unentschlossen. Hat er in der Nacht noch leichte Verluste eingefahren, so machte er diese seit Handelsbeginn wett und tendiert im Moment auf Vortagsniveau bei 1,2357 US-Dollar.
Rohstoffe: Gestern hat der Ölpreis mit über 5 Prozent deutlich zulegen können. Diese Performance wird vor allem den positiven Börsen in Deutschland und natürlich den USA zugeschrieben.
Aber auch am Freitag sind die Ölpreise weiter gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli kostete 75,33 Dollar. Das waren 78 US-Cent mehr als am Vortag. Der Preis für die Nordseesorte Brent stieg um 65 US-Cent auf 75,31 US-Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist erneut deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 70,48 US-Dollar. Das waren 2,27 US-Dollar mehr als am Mittwoch. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
Wenn man sich die Wochentendenz betrachtet, dann müssten heute Abend durch das Handelsministerium also steigende Benzinpreise für die nächste Woche bekannt gegeben werden.
Ich wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende!
Die Partei PRD (Partido Revolucionario Dominicano) erhebt über ihren stellvertretenden Präsidenten schwere Vorwürfe gegen den Zentralen Wahlrat (JCE – Junta Central Electoral). Man wirft der JCE vor, dass diese direkt am Wahlbetrug beteiligt sei. Als Beweis führt man ein Bulletin an, dass die JCE am Tage nach der Wahl veröffentlicht hat, und welches das Nachzählen der Stimmen in den örtlichen Wahlausschüssen verbietet.
Ebenfalls als Beweis wird angeführt, dass man in neun Wahlkreisen eine Nachzählung von Seiten der JCE gebilligt hatte, diese aber nicht durchgeführt werden konnte. Als man nämlich nachzählen wollte waren die Wahlurnen durch den Präsidenten der JCE mitgenommen wurden. Der aktuelle Aufenthaltsort der Urnen ist unbekannt.
Auch wenn es für alles am Ende eine logische Erklärung geben kann, aber die Vorfälle haben doch etwas was man schwäbischen gern mit dem Ausspruch „Das hat ein Geschmäckle“ treffend beschreibt.
Aber auch aus den Reihen der Regierungspartei PLD (Partido de la Liberación Dominicana) machen sich erste Stimmen des Unmuts laut. Ein Abgeordneter dieser Partei beschwert sich öffentlich darüber, dass Stimmen die durch die Zähler im Wahllokal als gültig für ihn gezählt wurden, durch den Zentralen Wahlrat als ungültig deklariert wurden.
Es wird wohl noch ein paar Tage dauern bis die Emotionen wieder abgekühlt sind und, ja was eigentlich und?
Völlig entsetzt habe ich gerade in der Zeitung gelesen, dass die ersten Anwärter auf das Präsidentenamt der Dominikanischen Republik, hierfür findet die Wahl 2012 statt) in den Vorwahlkampf eingetreten sind.
Da kann man ganz dominikanisch nur sagen: „Gott steh’ uns bei!“. Zwei Jahre Dauerwahlkampf hält doch kein normaler Mensch aus. Hoffentlich verschwinden die Plakate noch einmal für ein Jahr in der Versenkung.
Anderes Thema. Am nächsten Dienstag beginnt nun offiziell die Hurrikansaison 2010 welche am 30.November ihr Ende finden wird.
Die Vorhersagen lassen für diese Saison nichts Gutes erahnen. Man rechnet 14 bis 23 Stürmen von denen sich 8 bis 14 zu einen Hurrikan entwickeln könnten. Von diesen Hurrikans haben bis zu sieben Stück das Potenzial für Hurrikans der Kategorie 3,4 oder 5 mit Windgeschwindigkeiten von mindestens 180 km/h. Diese Vorhersage hat eine Wahrscheinlichkeit von immerhin 70 Prozent!
Wetter: Während der Nacht und am frühen Morgen noch Regenschauer an den nördlichen Ausläufern der Cordillera Central. Im Laufe des Tages bleibt es wolkig bis bedeckt und im gesamten Land ist mit vereinzelten Schauern und Gewittern zu rechnen.
Devisen: Der Euro erholt sich weiter. Gestern Abend erreichte uns noch die Nachricht, dass China und auch Kuwait Anleihen in Euro behalten wollen. Es findet also gerade in China keine Umschichtung statt. Im heutigen Handelsverlauf zeigt sich der Euro zum Dollar sehr unentschlossen. Hat er in der Nacht noch leichte Verluste eingefahren, so machte er diese seit Handelsbeginn wett und tendiert im Moment auf Vortagsniveau bei 1,2357 US-Dollar.
Rohstoffe: Gestern hat der Ölpreis mit über 5 Prozent deutlich zulegen können. Diese Performance wird vor allem den positiven Börsen in Deutschland und natürlich den USA zugeschrieben.
Aber auch am Freitag sind die Ölpreise weiter gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli kostete 75,33 Dollar. Das waren 78 US-Cent mehr als am Vortag. Der Preis für die Nordseesorte Brent stieg um 65 US-Cent auf 75,31 US-Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist erneut deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 70,48 US-Dollar. Das waren 2,27 US-Dollar mehr als am Mittwoch. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
Wenn man sich die Wochentendenz betrachtet, dann müssten heute Abend durch das Handelsministerium also steigende Benzinpreise für die nächste Woche bekannt gegeben werden.
Ich wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende!
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Donnerstag, 27. Mai 2010
Es werde Licht
Und wieder einmal bringt sich der Vizedirektor der CDEEE ins Gespräch. Dabei wäre es manchmal besser wenn man einfach seinen Mund halten würde.
Aber von Anfang an. Erst kürzlich, im Rahmen der Wahl, verkündete der Herr Marranzini, eben dieser Vizedirektor, lautstark, dass man für die drei Tage um den Wahltag herum im ganzen Land 24 Stunden Elektrizität liefern werde.
Nun gut, wie bei allen vollmundigen Ankündigungen wusste auch dieses mal der interessierte Beobachter was er davon zu halten hatte. Schließlich dauerte es auch nicht lang, und es gab erste Berichte aus Teilen der Hauptstadt Santo Domingo wo man Stromausfälle mit bis zu 12 Stunden zu beklagen hatte.
Aber auch während und nach der Wahl blieb es in Teilen des Landes dunkel. Vereinzelt mussten die Stimmen bei Kerzenschein ausgezählt werden.
Und Herr Marranzini erklärte nach der Wahl, dass die unterbrechungsfreie Stromversorgung während dieser drei Tage zusätzliche Kosten in Höhe von 61,5 Millionen Pesos verursacht habe.
Der staunt der Beobachter nicht schlecht. Zusätzliche Kosten? Die sollten doch kein Problem sein. Wenn jeder das bezahlen würde was er auch verbraucht, dann kann man gar keine Probleme mit diesen zusätzlichen Kosten haben.
Und nun meldet sich dieser Herr wieder zu Wort. Offensichtlich ist er selbst nicht mehr davon überzeugt, dass er seine eigenen Ziele erreichen kann. Denn man geht den dominikanischen Weg.
Analysen hätten gezeigt, dass die Zahlungsmoral auch in den 24 Stunden Stromkreisen rückläufig sei. Marranzini sagte, wenn mehr wie 15 Prozent der Kunden in solchen 24 Stundenkreisen eine schlechte Zahlungsmoral haben, dann würde das auch Konsequenzen bei der Versorgung haben. Ganz unverblümt erzählt er, dass wohl einige Stromkreise nur in das Programm der 24-Stunden-Versorgung aufgenommen wurden um jemanden durch jemand einen Gefallen zu tun.
Und wieder reibt man sich verwundert die Augen. Der Chef der CDEEE will also sagen, dass er keinen Überblick und auch keine Kompetenz darin besitzt wer aufgeschaltet wird und wer nicht? Das ich nicht lache! Hier soll doch nur vom eigenen Versagen abgelenkt werden.
Ich kann sogar den Frust der per Zählerstand zahlenden Kundschaft verstehen. Da gibt es Zonen wo Strom geklaut oder nicht bezahlt wird, da gibt es Flat-Rates zu kleinem Geld wo ganze Werkstätten mit betrieben werden. Und wer zahlt das am Ende alles? Immer der „Kunde“ welcher in einer der 24-Stunden Zonen lebt. Und zwar durch völlig überteuerte Preise.
Aber in Zukunft bekommt man als zahlender Kunde noch etwas geboten für sein Geld. Und zwar ein Call-Center. Ja Wahnsinn. Man tut ja gerade so als hätte man keine weiteren Probleme.
Diese gibt es nämlich durchaus. Im März hat man 200 Millionen US-Dollar alter Schulden bei den Stromproduzenten beglichen. Heute erklärt man, was das für ein Kraftakt gewesen sei. Was für ein Quatsch. Für diese Zahlung an die Produzenten wurden Mittel von der Weltbank verwendet. Die CDEEE hat nichts getan, außer fremde Mittel abzugreifen um alte Schulden zu bedienen. Dies muss aber heute bereits wieder als Grund dafür herhalten um die fälligen Zahlungen für den Monat April zu begründen. Allein für den Monat April summieren sich die Außenstände wieder auf gut 50 Millionen US-Dollar. Und der Mai ist auch schon wieder fast um. Wo sind denn nur die ganzen Mittel die jeden Monat eingenommen werden?
Rechnungen werden schließlich durch die Kunden bei den Stromverteilern bezahlt. Aber diese bezahlen nicht die Produzenten. Irgendwo muss doch das ganze Geld sein…
Wetter: Vom Nordosten her sind weitere ausgeprägte Wolkenbänder im Anmarsch. Man muss auch weiterhin im ganzen Land mit Regen und Gewittern rechnen.
Devisen: Nachdem der Euro gestern negativ aus dem Handel in Europa gegangen ist, sehen wir heute einen positiven Handelsverlauf. Im Moment wird der Euro mit 1,2236 gehandelt (+0,61%). In der Spitze hatten wir aber heute bereits schon Werte von über 1,23 gesehen. Der letzte Kursrutsch des Euro wurde durch China ausgelöst. Die dortige Währungsbehörde überdachte ihre Eurostrategie. Glück für den Euro war, dass eine Entscheidung zugunsten von Europa gefallen ist. Aber der Markt ist und bleibt nervös. Die gestrigen Spekulationen lösten eine Flucht aus den Euro in kanadische und australische Dollar aus.
Für einen Euro erhält man 44,70 Pesos und für einen Dollar 36,88 Pesos.
Rohstoffe: Die Ölpreise haben am Donnerstag weiter zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli kostete am Mittag 73,36 US-Dollar und war somit 1,85 US-Dollar teurer wie am Vortag.
Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 1,43 US-Dollar auf 73,17 US-Dollar. Damit haben die Ölpreise ihre Kursgewinne vom Vortag weiter ausgebaut.
Auch der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist ebenfalls deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 68,21 US-Dollar. Das waren 1,37 US-Dollar mehr als am Dienstag. (Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.)
Aber von Anfang an. Erst kürzlich, im Rahmen der Wahl, verkündete der Herr Marranzini, eben dieser Vizedirektor, lautstark, dass man für die drei Tage um den Wahltag herum im ganzen Land 24 Stunden Elektrizität liefern werde.
Nun gut, wie bei allen vollmundigen Ankündigungen wusste auch dieses mal der interessierte Beobachter was er davon zu halten hatte. Schließlich dauerte es auch nicht lang, und es gab erste Berichte aus Teilen der Hauptstadt Santo Domingo wo man Stromausfälle mit bis zu 12 Stunden zu beklagen hatte.
Aber auch während und nach der Wahl blieb es in Teilen des Landes dunkel. Vereinzelt mussten die Stimmen bei Kerzenschein ausgezählt werden.
Und Herr Marranzini erklärte nach der Wahl, dass die unterbrechungsfreie Stromversorgung während dieser drei Tage zusätzliche Kosten in Höhe von 61,5 Millionen Pesos verursacht habe.
Der staunt der Beobachter nicht schlecht. Zusätzliche Kosten? Die sollten doch kein Problem sein. Wenn jeder das bezahlen würde was er auch verbraucht, dann kann man gar keine Probleme mit diesen zusätzlichen Kosten haben.
Und nun meldet sich dieser Herr wieder zu Wort. Offensichtlich ist er selbst nicht mehr davon überzeugt, dass er seine eigenen Ziele erreichen kann. Denn man geht den dominikanischen Weg.
Analysen hätten gezeigt, dass die Zahlungsmoral auch in den 24 Stunden Stromkreisen rückläufig sei. Marranzini sagte, wenn mehr wie 15 Prozent der Kunden in solchen 24 Stundenkreisen eine schlechte Zahlungsmoral haben, dann würde das auch Konsequenzen bei der Versorgung haben. Ganz unverblümt erzählt er, dass wohl einige Stromkreise nur in das Programm der 24-Stunden-Versorgung aufgenommen wurden um jemanden durch jemand einen Gefallen zu tun.
Und wieder reibt man sich verwundert die Augen. Der Chef der CDEEE will also sagen, dass er keinen Überblick und auch keine Kompetenz darin besitzt wer aufgeschaltet wird und wer nicht? Das ich nicht lache! Hier soll doch nur vom eigenen Versagen abgelenkt werden.
Ich kann sogar den Frust der per Zählerstand zahlenden Kundschaft verstehen. Da gibt es Zonen wo Strom geklaut oder nicht bezahlt wird, da gibt es Flat-Rates zu kleinem Geld wo ganze Werkstätten mit betrieben werden. Und wer zahlt das am Ende alles? Immer der „Kunde“ welcher in einer der 24-Stunden Zonen lebt. Und zwar durch völlig überteuerte Preise.
Aber in Zukunft bekommt man als zahlender Kunde noch etwas geboten für sein Geld. Und zwar ein Call-Center. Ja Wahnsinn. Man tut ja gerade so als hätte man keine weiteren Probleme.
Diese gibt es nämlich durchaus. Im März hat man 200 Millionen US-Dollar alter Schulden bei den Stromproduzenten beglichen. Heute erklärt man, was das für ein Kraftakt gewesen sei. Was für ein Quatsch. Für diese Zahlung an die Produzenten wurden Mittel von der Weltbank verwendet. Die CDEEE hat nichts getan, außer fremde Mittel abzugreifen um alte Schulden zu bedienen. Dies muss aber heute bereits wieder als Grund dafür herhalten um die fälligen Zahlungen für den Monat April zu begründen. Allein für den Monat April summieren sich die Außenstände wieder auf gut 50 Millionen US-Dollar. Und der Mai ist auch schon wieder fast um. Wo sind denn nur die ganzen Mittel die jeden Monat eingenommen werden?
Rechnungen werden schließlich durch die Kunden bei den Stromverteilern bezahlt. Aber diese bezahlen nicht die Produzenten. Irgendwo muss doch das ganze Geld sein…
Wetter: Vom Nordosten her sind weitere ausgeprägte Wolkenbänder im Anmarsch. Man muss auch weiterhin im ganzen Land mit Regen und Gewittern rechnen.
Devisen: Nachdem der Euro gestern negativ aus dem Handel in Europa gegangen ist, sehen wir heute einen positiven Handelsverlauf. Im Moment wird der Euro mit 1,2236 gehandelt (+0,61%). In der Spitze hatten wir aber heute bereits schon Werte von über 1,23 gesehen. Der letzte Kursrutsch des Euro wurde durch China ausgelöst. Die dortige Währungsbehörde überdachte ihre Eurostrategie. Glück für den Euro war, dass eine Entscheidung zugunsten von Europa gefallen ist. Aber der Markt ist und bleibt nervös. Die gestrigen Spekulationen lösten eine Flucht aus den Euro in kanadische und australische Dollar aus.
Für einen Euro erhält man 44,70 Pesos und für einen Dollar 36,88 Pesos.
Rohstoffe: Die Ölpreise haben am Donnerstag weiter zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli kostete am Mittag 73,36 US-Dollar und war somit 1,85 US-Dollar teurer wie am Vortag.
Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 1,43 US-Dollar auf 73,17 US-Dollar. Damit haben die Ölpreise ihre Kursgewinne vom Vortag weiter ausgebaut.
Auch der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist ebenfalls deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 68,21 US-Dollar. Das waren 1,37 US-Dollar mehr als am Dienstag. (Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.)
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Mittwoch, 26. Mai 2010
Ein wirklich großer Fang
Gestern wurden durch die dominikanischen Behörden insgesamt 1.636 Kilogramm Kokain sichergestellt.
Diese Summe resultiert aus zwei voneinander unabhängig durchgeführten Aktionen.
Bei der ersten Aktion wurden 1.136 Kilogramm aus dem Meer gefischt. Diese Ladung wurde offensichtlich von einem Boot aus in das Meer geworfen. Die Kriegsmarine unter Beteiligung der Luftwaffe fand die Ladung etwa 100 Kilometer vor Punta Caucedo im Karibischen Meer treibend.
Bei dieser Beschlagnahmung wurden keine Personen festgenommen.
Nach Auskunft des Pressesprechers der Drogenpolizei (DNCD) fand eine koordinierte Aktion zu Lande und zu Wasser an verschiedenen Orten im Osten des Landes statt.
In der gleichen Region wurde später am Tag ein weiteres Schiff durchsucht. Bei dieser Durchsuchung hat man 500 Kilogramm Kokain beschlagnahmen können. Außerdem wurden zwei Personen verhaftet.
Erst einmal kann man allen Behörden die an dieser Maßnahme beteiligt waren zu diesem wirklich großartigen Erfolg gratulieren! Respekt! Jedes Kilogramm was abgefangen wird ist ein gutes Kilogramm.
Allerdings frage ich mich, warum gerade jetzt dieser Aktionismus? Denn zu Beginn seiner Auslandsreise in Madrid erklärte Präsident Fernandez, dass die Dominikanische Republik von Drogen überflutet wird.
Wollte man hier etwa den Worten des Präsidenten auch Beispiele folgen lassen? So ganz nach dem Motte: ‚Seht her wie wir leiden müssen!’.
Kann schon sein, dass man sich zwanghaft ins Gespräch bringen muss. Denn wenn man nicht in der Presse ist mit seinen Problemen, dann kann man natürlich auch keine Hilfe der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten von Amerika zur Hilfe und besseren Kooperation einfordern.
Deswegen sage ich auch, Schade dass man von Funden solcher Größenordnung nur nach den entsprechenden Hilfsersuchen liest.
Gut zu diesem Thema passt, dass am Wochenende der Staatsanwalt der Provinz Santo Domingo mitgeteilt hat, dass man gegen einen Staatsanwalt Ermittlungen eingeleitet hat, der an einer Drogenrazzia teilgenommen hat. Pikantes Detail zu dieser Geschichte. Nach der Beschlagnahmung von 10 Kilogramm Kokain durch die DNCD ist dieses bis jetzt spurlos verschwunden.
Ebenfalls in Haft befinden sich zwei hohe Offiziere welche bei einer Razzia 14 Kilogramm Kokain und eine unbekannte Menge Bargeld beschlagnahmt haben.
Davon wurden aber nur 4 Kilogramm abgeliefert.
Von daher, Internationale Hilfe und Kooperation sind wichtig und richtig. Allerdings muss man immer zuerst den eigenen Laden sauber halten.
Und gleich auf dem Flughafen von Santo Domingo – Großer Bahnhof für den Empfang des Präsidenten. Dieser wird um viertel vor vier mit einer Linienmaschine erwartet. Antreten zum Empfang werden die Personen die bei der Wahl ein Mandat für die PLD errungen haben.
Wetter: An der Grundwetterlage ändert sich erst einmal nichts. Es wird über der gesamten Insel ein Regenband liegen. Den ganzen Tag ist mit zum Teil ergiebigen Regenfällen und Gewittern zu rechnen. Die Warnstufen werden ebenfalls aufrecht gehalten. Das sich die Warnungen bewahrheiten, zeigen die zum Teil heftigen Überschwemmungen und auch ein erstes Todesopfer in den betroffenen Gebieten.
Devisen: Der Euro wird im Moment mit Minus 0,43 Prozent bei 1,2319 gehandelt. Um diese Marke hat er sich nun erst einmal eingependelt. Analysten verweisen allerdings auch auf weitere Abwärtstendenzen. Denn Fundamental herrscht Verunsicherung darüber, ob eine konjunkturelle Erholung in den Kernländern der Euro-Zone weiter getragen werden könne, da auch in diesen Staaten Bedarf an einer Haushaltskonsolidierung bestehe. Auch werden die Sparanstrengungen von Griechenland am Markt nun Kritisch betrachtet. Man befürchtet nun einen erheblichen Wirtschaftseinbruch.
Für einen Euro erhält man 45,35 Pesos und für einen Dollar 36,94 Pesos.
Rohstoffe: Der Ölpreis für die Sorte Brent legt heute bei einer allgemeinen positiven Marktstimmung zu. Aktuell wird ein Barrel mit 71,30 US-Dollar gehandelt.
Auch die US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) legte bis zum Mittag auf 70,72 US-Dollar zu.
Diese Erhöhung spiegelt vor allem die gestern gemeldeten Benzinlagerbestände wieder. Diese seien in den USA überraschend deutlich gesunken. Jetzt wartet der Markt auf neue Daten des US-Energieministeriums. Diese werden um 16:30 Uhr (Deutscher Zeit) veröffentlicht.
Diese Summe resultiert aus zwei voneinander unabhängig durchgeführten Aktionen.
Bei der ersten Aktion wurden 1.136 Kilogramm aus dem Meer gefischt. Diese Ladung wurde offensichtlich von einem Boot aus in das Meer geworfen. Die Kriegsmarine unter Beteiligung der Luftwaffe fand die Ladung etwa 100 Kilometer vor Punta Caucedo im Karibischen Meer treibend.
Bei dieser Beschlagnahmung wurden keine Personen festgenommen.
Nach Auskunft des Pressesprechers der Drogenpolizei (DNCD) fand eine koordinierte Aktion zu Lande und zu Wasser an verschiedenen Orten im Osten des Landes statt.
In der gleichen Region wurde später am Tag ein weiteres Schiff durchsucht. Bei dieser Durchsuchung hat man 500 Kilogramm Kokain beschlagnahmen können. Außerdem wurden zwei Personen verhaftet.
Erst einmal kann man allen Behörden die an dieser Maßnahme beteiligt waren zu diesem wirklich großartigen Erfolg gratulieren! Respekt! Jedes Kilogramm was abgefangen wird ist ein gutes Kilogramm.
Allerdings frage ich mich, warum gerade jetzt dieser Aktionismus? Denn zu Beginn seiner Auslandsreise in Madrid erklärte Präsident Fernandez, dass die Dominikanische Republik von Drogen überflutet wird.
Wollte man hier etwa den Worten des Präsidenten auch Beispiele folgen lassen? So ganz nach dem Motte: ‚Seht her wie wir leiden müssen!’.
Kann schon sein, dass man sich zwanghaft ins Gespräch bringen muss. Denn wenn man nicht in der Presse ist mit seinen Problemen, dann kann man natürlich auch keine Hilfe der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten von Amerika zur Hilfe und besseren Kooperation einfordern.
Deswegen sage ich auch, Schade dass man von Funden solcher Größenordnung nur nach den entsprechenden Hilfsersuchen liest.
Gut zu diesem Thema passt, dass am Wochenende der Staatsanwalt der Provinz Santo Domingo mitgeteilt hat, dass man gegen einen Staatsanwalt Ermittlungen eingeleitet hat, der an einer Drogenrazzia teilgenommen hat. Pikantes Detail zu dieser Geschichte. Nach der Beschlagnahmung von 10 Kilogramm Kokain durch die DNCD ist dieses bis jetzt spurlos verschwunden.
Ebenfalls in Haft befinden sich zwei hohe Offiziere welche bei einer Razzia 14 Kilogramm Kokain und eine unbekannte Menge Bargeld beschlagnahmt haben.
Davon wurden aber nur 4 Kilogramm abgeliefert.
Von daher, Internationale Hilfe und Kooperation sind wichtig und richtig. Allerdings muss man immer zuerst den eigenen Laden sauber halten.
Und gleich auf dem Flughafen von Santo Domingo – Großer Bahnhof für den Empfang des Präsidenten. Dieser wird um viertel vor vier mit einer Linienmaschine erwartet. Antreten zum Empfang werden die Personen die bei der Wahl ein Mandat für die PLD errungen haben.
Wetter: An der Grundwetterlage ändert sich erst einmal nichts. Es wird über der gesamten Insel ein Regenband liegen. Den ganzen Tag ist mit zum Teil ergiebigen Regenfällen und Gewittern zu rechnen. Die Warnstufen werden ebenfalls aufrecht gehalten. Das sich die Warnungen bewahrheiten, zeigen die zum Teil heftigen Überschwemmungen und auch ein erstes Todesopfer in den betroffenen Gebieten.
Devisen: Der Euro wird im Moment mit Minus 0,43 Prozent bei 1,2319 gehandelt. Um diese Marke hat er sich nun erst einmal eingependelt. Analysten verweisen allerdings auch auf weitere Abwärtstendenzen. Denn Fundamental herrscht Verunsicherung darüber, ob eine konjunkturelle Erholung in den Kernländern der Euro-Zone weiter getragen werden könne, da auch in diesen Staaten Bedarf an einer Haushaltskonsolidierung bestehe. Auch werden die Sparanstrengungen von Griechenland am Markt nun Kritisch betrachtet. Man befürchtet nun einen erheblichen Wirtschaftseinbruch.
Für einen Euro erhält man 45,35 Pesos und für einen Dollar 36,94 Pesos.
Rohstoffe: Der Ölpreis für die Sorte Brent legt heute bei einer allgemeinen positiven Marktstimmung zu. Aktuell wird ein Barrel mit 71,30 US-Dollar gehandelt.
Auch die US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) legte bis zum Mittag auf 70,72 US-Dollar zu.
Diese Erhöhung spiegelt vor allem die gestern gemeldeten Benzinlagerbestände wieder. Diese seien in den USA überraschend deutlich gesunken. Jetzt wartet der Markt auf neue Daten des US-Energieministeriums. Diese werden um 16:30 Uhr (Deutscher Zeit) veröffentlicht.
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Dienstag, 25. Mai 2010
Auf Reisen
Der Präsident der Dominikanischen Republik, Dr. Leonel Fernandez, befindet sich bekanntlich seit dem 16.05.2010 auf Reisen.
Hier mal ein kleiner Abriss seiner bisherigen und zukünftigen Ziele.
Nachdem der Präsident direkt nach der Wahl dem Dominikanischen Volk zur erfolgreichen Wahl gratuliert hatte, ist er sofort in ein Privatflugzeug gestiegen und hat die Insel Richtung Europa verlassen.
Erstes Ziel der Reise war Spanien. Hier wurde der Präsident samt Gefolge durch den spanischen Thronfolger begrüßt. Nach einen Vortrag in einer Universität und dem besuch der Welttourismusorganisation ging es dann einige Tage später weiter nach Italien.
Hier hatte der Präsident zuerst eine Privataudienz beim Papst. Diese dauerte eine halbe Stunde. Bei diesem Gespräch sagte der Papst seinen Besuch im nächsten Jahr zu.
Weiter ging es nach L’Aquilla. Diese Stadt erreichte traurige Berühmtheit durch ein verheerendes Erdbeben im Mai des letzten Jahres. Nach der Besichtigung der immer noch zerstörten Altstadt fand auch ein Treffen mit Vertretern der Provinz und verschiedenen Helfern statt.
Die Vertreter der Provinz hat Präsident zu „seinen“ Weltgipfel der Erdbebenhilfe für Haiti im Juni nach Punta Cana eingeladen. Die Vertreter stimmten zu eine Delegation zu entsenden um von den Erfahrungen „vor Ort“ in Italien profitieren zu können.
Am Sonntag war er dann in Florenz wo es ein Treffen mit Geschäftsleuten gab. Am Montag dann wieder ein Vortrag in einer Universität. Diesmal in Bologna.
Jetzt ist der Präsident also schon zehn Tage unterwegs aber wirklich greifbare Ergebnisse liegen nicht vor. Für mich haben die Auslandsreisen des Präsidenten, besonders von der Länge her, den Eindruck, man möchte nur etwas von der Welt sehen.
Da kann der Herr Präsident gern einmal von der Frau Bundeskanzlerin lernen. Diese ist für drei Tage in den Nahen Osten aufgebrochen. Erster Stopp waren die Vereinigten Arabischen Emirate. Die begleitende Wirtschaftsdelegation unterzeichnete als erstes vor Ort ein Milliarden-Wirtschaftsprogramm. Danach kümmerte sie sich noch um den Frieden in der Region. So macht man das!
Und auf der Insel? Während in der Hauptstadt das Red Bull Racing Team gastierte und am Malecon vor unglaublichen 200.000 Zuschauern eine tolle Show geboten hat wurden im Lande Polizisten und Soldaten zusammengezogen. Diese sollen ab heute an zentralen Punkten eingesetzt werden. Denn die Regierung behauptet, dass man Erkenntnisse hat, dass man Streiks und Ausschreitungen im ganzen Lande plant. Wollen wir hoffen das es ruhig bleibt!
Wetter: Das nördlich der Bahamas liegende System bietet keine Gefahr für die Dominikanische Republik. Lediglich mit stärkeren Regenschauern ist zu rechnen. Alarm wird ausgerufen bzw. beibehalten für die Provinzen Monseñor Nouel, La Vega, María Trinidad Sánchez und Sánchez Ramírez sowie in Hermanas Mirabal (Salcedo), Espaillat, Santiago, Duarte (en speziell am Fluss Yuna) und Monte Plata. Hier muss verstärkt mit Hochwasser an den Flussläufen und mit Überschwemmung gerechnet werden.
Ansonsten muss im gesamten Land mit Platzregen und vereinzelten Gewittern gerechnet werden.
Devisen: Heute ist wieder einmal ein schwarzer Tag an den Börsen. Auch die Gemeinschaftswährung Euro tendiert schlechter durch neue Probleme in Spanien. Dort musste gestern eine große Sparkasse aus dem Süden des Landes verstaatlicht werden. Das führt den Anlegern die Probleme im Bankensektor wieder vor Augen. Demzufolge leidet auch wieder der Euro. Aktuell wird er mit 1,2234 gehandelt. Ein Minus von 0,91 Prozent. Somit dürfte sich auch wieder der Wechselkurs zum Pesos im laufe des Tages verschlechtern.
Für einen Euro erhält man 45,50 Pesos und für einen Dollar 36,89 Pesos.
Rohstoffe: Der Preis für das WTI-Rohöl wird im Moment auf 67,99 US-Dollar / Barrel taxiert. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet 69,09 US-Dollar.
Hier hat der Preis auch deutlich nachgegeben. Hoffentlich merkt man das auch bald einmal an den Zapfsäulen!
Hier mal ein kleiner Abriss seiner bisherigen und zukünftigen Ziele.
Nachdem der Präsident direkt nach der Wahl dem Dominikanischen Volk zur erfolgreichen Wahl gratuliert hatte, ist er sofort in ein Privatflugzeug gestiegen und hat die Insel Richtung Europa verlassen.
Erstes Ziel der Reise war Spanien. Hier wurde der Präsident samt Gefolge durch den spanischen Thronfolger begrüßt. Nach einen Vortrag in einer Universität und dem besuch der Welttourismusorganisation ging es dann einige Tage später weiter nach Italien.
Hier hatte der Präsident zuerst eine Privataudienz beim Papst. Diese dauerte eine halbe Stunde. Bei diesem Gespräch sagte der Papst seinen Besuch im nächsten Jahr zu.
Weiter ging es nach L’Aquilla. Diese Stadt erreichte traurige Berühmtheit durch ein verheerendes Erdbeben im Mai des letzten Jahres. Nach der Besichtigung der immer noch zerstörten Altstadt fand auch ein Treffen mit Vertretern der Provinz und verschiedenen Helfern statt.
Die Vertreter der Provinz hat Präsident zu „seinen“ Weltgipfel der Erdbebenhilfe für Haiti im Juni nach Punta Cana eingeladen. Die Vertreter stimmten zu eine Delegation zu entsenden um von den Erfahrungen „vor Ort“ in Italien profitieren zu können.
Am Sonntag war er dann in Florenz wo es ein Treffen mit Geschäftsleuten gab. Am Montag dann wieder ein Vortrag in einer Universität. Diesmal in Bologna.
Jetzt ist der Präsident also schon zehn Tage unterwegs aber wirklich greifbare Ergebnisse liegen nicht vor. Für mich haben die Auslandsreisen des Präsidenten, besonders von der Länge her, den Eindruck, man möchte nur etwas von der Welt sehen.
Da kann der Herr Präsident gern einmal von der Frau Bundeskanzlerin lernen. Diese ist für drei Tage in den Nahen Osten aufgebrochen. Erster Stopp waren die Vereinigten Arabischen Emirate. Die begleitende Wirtschaftsdelegation unterzeichnete als erstes vor Ort ein Milliarden-Wirtschaftsprogramm. Danach kümmerte sie sich noch um den Frieden in der Region. So macht man das!
Und auf der Insel? Während in der Hauptstadt das Red Bull Racing Team gastierte und am Malecon vor unglaublichen 200.000 Zuschauern eine tolle Show geboten hat wurden im Lande Polizisten und Soldaten zusammengezogen. Diese sollen ab heute an zentralen Punkten eingesetzt werden. Denn die Regierung behauptet, dass man Erkenntnisse hat, dass man Streiks und Ausschreitungen im ganzen Lande plant. Wollen wir hoffen das es ruhig bleibt!
Wetter: Das nördlich der Bahamas liegende System bietet keine Gefahr für die Dominikanische Republik. Lediglich mit stärkeren Regenschauern ist zu rechnen. Alarm wird ausgerufen bzw. beibehalten für die Provinzen Monseñor Nouel, La Vega, María Trinidad Sánchez und Sánchez Ramírez sowie in Hermanas Mirabal (Salcedo), Espaillat, Santiago, Duarte (en speziell am Fluss Yuna) und Monte Plata. Hier muss verstärkt mit Hochwasser an den Flussläufen und mit Überschwemmung gerechnet werden.
Ansonsten muss im gesamten Land mit Platzregen und vereinzelten Gewittern gerechnet werden.
Devisen: Heute ist wieder einmal ein schwarzer Tag an den Börsen. Auch die Gemeinschaftswährung Euro tendiert schlechter durch neue Probleme in Spanien. Dort musste gestern eine große Sparkasse aus dem Süden des Landes verstaatlicht werden. Das führt den Anlegern die Probleme im Bankensektor wieder vor Augen. Demzufolge leidet auch wieder der Euro. Aktuell wird er mit 1,2234 gehandelt. Ein Minus von 0,91 Prozent. Somit dürfte sich auch wieder der Wechselkurs zum Pesos im laufe des Tages verschlechtern.
Für einen Euro erhält man 45,50 Pesos und für einen Dollar 36,89 Pesos.
Rohstoffe: Der Preis für das WTI-Rohöl wird im Moment auf 67,99 US-Dollar / Barrel taxiert. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet 69,09 US-Dollar.
Hier hat der Preis auch deutlich nachgegeben. Hoffentlich merkt man das auch bald einmal an den Zapfsäulen!
Freitag, 21. Mai 2010
Wachstum, Wachstum über Alles
Es gibt wieder einmal Zahlen zu vermelden. Keine Angst – nicht mehr über die Wahl. Nein, diesmal geht es um das Wachstum.
Die Oberste Steuerbehörde erklärte, dass im April 2010 die Einnahmen im Vergleich zum April im Vorjahr um 9,7 Prozent zugenommen haben. Trotz dieser doch beachtlichen Zuwächse machen die Einnahmen im Monat April 2010 lediglich 97 Prozent der erwarteten Einnahmen aus. Man hat also ein Defizit. Total fehlen im Staatssäckel also allein in diesen Monat, da man ja schließlich die Ausgaben an den prognostizierten Einnahmen ausgerichtet hat, über 600 Millionen Pesos, was immer noch fast 14 Millionen Euro sind.
Die Verbrauchssteuern haben einen wesentlichen Anteil an diesem Ergebnis gehabt. Bei der Mehrwertsteuer hat man 7 Prozent mehr eingenommen wie geplant. Aber auch andere Verbrauchssteuern lagen deutlich über der Prognose. Bei der Tabaksteuer hat man 14 Prozent, bei der Biersteuer 27 Prozent und bei der Treibstoffsteuer 17 Prozent mehr eingenommen wie geplant.
Der Binnenmarkt scheint also zu funktionieren. Leider kann die Dominikanische Republik davon allein nicht leben.
Diese oben genannten Löcher müssen natürlich gefüllt werden. Und das sie gefüllt werden merkt man an der Staatsverschuldung.
Im Ausland steht die Dominikanische Republik mit 3,88 Milliarden US-Dollar in der Kreide. Hört sich für den ersten Moment nicht viel an. Allerdings sind aber in letzter Zeit deutliche Steigerungen bei der Schuldenaufnahme zu verzeichnen.
Mir macht am meisten Sorgen, dass fast 20 Prozent der Auslandsschulden aus dem Petrocaribe-Abkommen stammen. Damit bindet man sich an einen Despoten – an Hugo Chavez, der sein schweres Öl mittels dieses Abkommens an Länder in der Karibik und Lateinamerika zu vordergründig guten Kondition verkauft.
Das Chavez kein Samariter ist und für seine „Wohltaten“ auch eine Bezahlung erwartet dürfte sich eigentlich von selbst verstehen. Ich kann nur hoffen, dass man noch nicht zu tief in der Schuldenfalle sitzt.
Gemäß einer Studie zum Freihandelsabkommen DR-CAFTA, hat sich der Mittelzufluss an Investitionen aus dem Ausland seit der Einführung im Jahre 2007 erhöht.
Besonders der Handel, der Tourismus und die Telekommunikationsbrache sind begehrt bei Investoren. Von den beteiligten Ländern wurde lediglich Costa Rica besser bewertet.
Allerdings empfiehlt die Studie auch, dass die Regierung der Dominikanischen Republik noch besser werden muss in den folgenden makroökonomischen Bereichen wie Eigentumsrechte, Steuerrecht, effizientes und effektives funktionieren der Zoll- und Hafenbehörden sowie der qualitativen Arbeit in den Behörden.
Wetter: In der südlichen Landeshälfte bis zur Cordillera Central sowie im Osten ist im Tagesverlauf immer wieder mit teils heftigen Schauern und Gewittern zu rechnen. Im Norden und im Westen des Landes gibt es zwar ein paar Wolken, aber nur ganz vereinzelt Schauer.
Am Wochenende soll es dann genau anders herum sein. Schauer vom Atlantik kommend im Norden und im Süden schönes Wetter.
Devisen: Am heutigen Freitag ist der Euro deutlich über $ 1,26 in den Handel gegangen. Im Tagesverlauf gab es zwar wieder einige Abschläge, aber der Kurs konnte sich wieder erholen und setzte seine Konsolidierung fort. Aktuell wird der Euro bei $ 1,2579 gehandelt.
Händler verweisen darauf, dass man nun langsam am Markt zu der Einsicht kommt, dass die Regierungen in Europa tatsächlich das Schuldenproblem angehen wollen und die Haushalte nachhaltig sanieren möchten.
Für einen Euro erhält man 45,85 Pesos und für einen Dollar 36,86 Pesos.
Rohstoffe: Zu Handelsschluss stand der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent bei 71,84 US-Dollar. Heute wurde im frühen Handel die 70 Dollar-Marke bereits nach untern genommen.
Allen ein schönes Wochenende! Bis Montag.
Die Oberste Steuerbehörde erklärte, dass im April 2010 die Einnahmen im Vergleich zum April im Vorjahr um 9,7 Prozent zugenommen haben. Trotz dieser doch beachtlichen Zuwächse machen die Einnahmen im Monat April 2010 lediglich 97 Prozent der erwarteten Einnahmen aus. Man hat also ein Defizit. Total fehlen im Staatssäckel also allein in diesen Monat, da man ja schließlich die Ausgaben an den prognostizierten Einnahmen ausgerichtet hat, über 600 Millionen Pesos, was immer noch fast 14 Millionen Euro sind.
Die Verbrauchssteuern haben einen wesentlichen Anteil an diesem Ergebnis gehabt. Bei der Mehrwertsteuer hat man 7 Prozent mehr eingenommen wie geplant. Aber auch andere Verbrauchssteuern lagen deutlich über der Prognose. Bei der Tabaksteuer hat man 14 Prozent, bei der Biersteuer 27 Prozent und bei der Treibstoffsteuer 17 Prozent mehr eingenommen wie geplant.
Der Binnenmarkt scheint also zu funktionieren. Leider kann die Dominikanische Republik davon allein nicht leben.
Diese oben genannten Löcher müssen natürlich gefüllt werden. Und das sie gefüllt werden merkt man an der Staatsverschuldung.
Im Ausland steht die Dominikanische Republik mit 3,88 Milliarden US-Dollar in der Kreide. Hört sich für den ersten Moment nicht viel an. Allerdings sind aber in letzter Zeit deutliche Steigerungen bei der Schuldenaufnahme zu verzeichnen.
Mir macht am meisten Sorgen, dass fast 20 Prozent der Auslandsschulden aus dem Petrocaribe-Abkommen stammen. Damit bindet man sich an einen Despoten – an Hugo Chavez, der sein schweres Öl mittels dieses Abkommens an Länder in der Karibik und Lateinamerika zu vordergründig guten Kondition verkauft.
Das Chavez kein Samariter ist und für seine „Wohltaten“ auch eine Bezahlung erwartet dürfte sich eigentlich von selbst verstehen. Ich kann nur hoffen, dass man noch nicht zu tief in der Schuldenfalle sitzt.
Gemäß einer Studie zum Freihandelsabkommen DR-CAFTA, hat sich der Mittelzufluss an Investitionen aus dem Ausland seit der Einführung im Jahre 2007 erhöht.
Besonders der Handel, der Tourismus und die Telekommunikationsbrache sind begehrt bei Investoren. Von den beteiligten Ländern wurde lediglich Costa Rica besser bewertet.
Allerdings empfiehlt die Studie auch, dass die Regierung der Dominikanischen Republik noch besser werden muss in den folgenden makroökonomischen Bereichen wie Eigentumsrechte, Steuerrecht, effizientes und effektives funktionieren der Zoll- und Hafenbehörden sowie der qualitativen Arbeit in den Behörden.
Wetter: In der südlichen Landeshälfte bis zur Cordillera Central sowie im Osten ist im Tagesverlauf immer wieder mit teils heftigen Schauern und Gewittern zu rechnen. Im Norden und im Westen des Landes gibt es zwar ein paar Wolken, aber nur ganz vereinzelt Schauer.
Am Wochenende soll es dann genau anders herum sein. Schauer vom Atlantik kommend im Norden und im Süden schönes Wetter.
Devisen: Am heutigen Freitag ist der Euro deutlich über $ 1,26 in den Handel gegangen. Im Tagesverlauf gab es zwar wieder einige Abschläge, aber der Kurs konnte sich wieder erholen und setzte seine Konsolidierung fort. Aktuell wird der Euro bei $ 1,2579 gehandelt.
Händler verweisen darauf, dass man nun langsam am Markt zu der Einsicht kommt, dass die Regierungen in Europa tatsächlich das Schuldenproblem angehen wollen und die Haushalte nachhaltig sanieren möchten.
Für einen Euro erhält man 45,85 Pesos und für einen Dollar 36,86 Pesos.
Rohstoffe: Zu Handelsschluss stand der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent bei 71,84 US-Dollar. Heute wurde im frühen Handel die 70 Dollar-Marke bereits nach untern genommen.
Allen ein schönes Wochenende! Bis Montag.
Donnerstag, 20. Mai 2010
Keine Beruhigung
Eigentlich habe ich gehofft, dass man das Thema Wahl langsam zu den Akten legen kann. Aber weit gefehlt.
Der Vorsitzende der PRD, Herr Vargas Maldonado, erklärte auf einer Pressekonferenz, dass seine Partei Beweise hat, die einen Wahlbetrug erklären würden. Diese sollen im Laufe des heutigen Tages vorgelegt werden.
Heftige Vorwürfe schickte er auch Richtung den Zentralen Wahlrat (JCE). Dieser hätte, trotz Vorlage der entsprechenden Informationen, einen Ankauf der Wahlausweisen nicht verhindert. Vargas sagte, Steuermittel wurden für den Ankauf der Ausweise ausgegeben. Auch gibt es wohl Unregelmäßigkeiten bei der Übermittlung der Stimmen. Wie Vargas behauptet, seien tausende Stimmen zugunsten der PRD verschwunden.
Bei den Bürgermeisterwahlen stellt sich nun heraus, dass die Regierungspartei PLD die Hälfte der 91 gewonnenen Ämter nur durch die Verbündeten gewonnen hat. Betrachtet man die beiden großen Parteien PLD und PRD allein, so wäre hier die PRD in den meisten Fällen als Sieger hervor gegangen.
Das der Präsident der Dominikanischen Republik, Herr Leonel Fernandez, dieses Wahlergebnis gut findet, braucht man eigentlich nicht besonders zu erwähnen. In Spanien, dort hält er sich im Moment auf, sagte der Präsident, dass dieses Ergebnis der guten Regierungsarbeit zuzuschreiben sei. Der Präsident hob noch einmal das besondere Wirtschaftswachstum von 7,5 Prozent hervor. Zu einen Seitenhieb auf die USA lies er sich auch hinreisen. Denn er erklärte noch einmal die USA verantwortlich für die Krise. Hugo Chavez wird’s freuen.
In Madrid hat der Präsident dann einen Vortrag in einer Universität gehalten. Dort erklärte er den Studenten die durchgeführte Verfassungsreform und die gute Wirtschaftspolitik die zu diesen Wachstum geführt hat.
Im Anschluss daran traf er sich mit Vertretern der Welt-Tourismus-Organisation. Diese dankten der Dominikanischen Republik ihre Vorreiterrolle für den Tourismus in der Karibik. Nette Worte und ein feuchter Händedruck – mehr nicht.
Übrigens, wer jetzt glaubt das 7,5 Prozent Wachstum wirklich bemerkenswert sind, dem möchte ich sagen, dass Deutschland nur um 0,1 Prozent wachsen müsste um denselben totalen Wert zu erreichen. Nach neuesten Berechnungen ist die Bundesrepublik Deutschland allein im ersten Quartal 2010 um 0,2 Prozent gewachsen. Allein um Anschluss zu halten hätte also die Dominikanische Republik im ersten Quartal um 15 Prozent wachsen müssen.
Dies nur einmal als Einordnung der ständigen Lobpreisungen des Präsidenten.
Wetter: Nördlich der Insel befindet sich ein dichtes Wolkenband aus dem im laufe des Tages mit ergiebigen Regenfällen zu rechnen ist. Die Warnung von gestern wurde beibehalten.
Devisen: Für einen Euro erhält man 45,40 Pesos und für einen Dollar 36,84 Pesos.
Der Vorsitzende der PRD, Herr Vargas Maldonado, erklärte auf einer Pressekonferenz, dass seine Partei Beweise hat, die einen Wahlbetrug erklären würden. Diese sollen im Laufe des heutigen Tages vorgelegt werden.
Heftige Vorwürfe schickte er auch Richtung den Zentralen Wahlrat (JCE). Dieser hätte, trotz Vorlage der entsprechenden Informationen, einen Ankauf der Wahlausweisen nicht verhindert. Vargas sagte, Steuermittel wurden für den Ankauf der Ausweise ausgegeben. Auch gibt es wohl Unregelmäßigkeiten bei der Übermittlung der Stimmen. Wie Vargas behauptet, seien tausende Stimmen zugunsten der PRD verschwunden.
Bei den Bürgermeisterwahlen stellt sich nun heraus, dass die Regierungspartei PLD die Hälfte der 91 gewonnenen Ämter nur durch die Verbündeten gewonnen hat. Betrachtet man die beiden großen Parteien PLD und PRD allein, so wäre hier die PRD in den meisten Fällen als Sieger hervor gegangen.
Das der Präsident der Dominikanischen Republik, Herr Leonel Fernandez, dieses Wahlergebnis gut findet, braucht man eigentlich nicht besonders zu erwähnen. In Spanien, dort hält er sich im Moment auf, sagte der Präsident, dass dieses Ergebnis der guten Regierungsarbeit zuzuschreiben sei. Der Präsident hob noch einmal das besondere Wirtschaftswachstum von 7,5 Prozent hervor. Zu einen Seitenhieb auf die USA lies er sich auch hinreisen. Denn er erklärte noch einmal die USA verantwortlich für die Krise. Hugo Chavez wird’s freuen.
In Madrid hat der Präsident dann einen Vortrag in einer Universität gehalten. Dort erklärte er den Studenten die durchgeführte Verfassungsreform und die gute Wirtschaftspolitik die zu diesen Wachstum geführt hat.
Im Anschluss daran traf er sich mit Vertretern der Welt-Tourismus-Organisation. Diese dankten der Dominikanischen Republik ihre Vorreiterrolle für den Tourismus in der Karibik. Nette Worte und ein feuchter Händedruck – mehr nicht.
Übrigens, wer jetzt glaubt das 7,5 Prozent Wachstum wirklich bemerkenswert sind, dem möchte ich sagen, dass Deutschland nur um 0,1 Prozent wachsen müsste um denselben totalen Wert zu erreichen. Nach neuesten Berechnungen ist die Bundesrepublik Deutschland allein im ersten Quartal 2010 um 0,2 Prozent gewachsen. Allein um Anschluss zu halten hätte also die Dominikanische Republik im ersten Quartal um 15 Prozent wachsen müssen.
Dies nur einmal als Einordnung der ständigen Lobpreisungen des Präsidenten.
Wetter: Nördlich der Insel befindet sich ein dichtes Wolkenband aus dem im laufe des Tages mit ergiebigen Regenfällen zu rechnen ist. Die Warnung von gestern wurde beibehalten.
Devisen: Für einen Euro erhält man 45,40 Pesos und für einen Dollar 36,84 Pesos.
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Mittwoch, 19. Mai 2010
Ist spät Heute
Liebe Leser, heute werde ich nur einen sehr knappen Beitrag posten. Erstens weil ich heute etwas unterwegs war und zweitens, weil sich die Nachrichten immer noch um die Wahl drehen.
Nur ist das wirklich für einen Europäer von Interesse ob 41, 42, 43 oder 50 Prozent wählen waren? Interessieren uns wirklich die ortsüblichen Geplänkel nach der Wahl? Ich denke nicht.
Deswegen werde ich mich heute um Wetter und Devisen kümmern und hoffen, dass ich morgen wieder in bekannter Weise berichten kann.
Ein Thema kann ich hierfür ja schon einmal ankündigen. Der Präsident in Spanien, Vorträge und Besuche.
Wetter: Über die gesamte Insel zieht ein dichtes Wolkenband hinweg. Für die Provinz Monte Plata wurde die Alarmstufe „GRÜN“ ausgelöst. Hier wird vor Überschwemmungen und Erdrutschen gewarnt.
Außerdem soll man in San Pedro de Macoris, Santo Domingo und dem Nationaldistrikt auf Überschwemmungen an Flussläufen sich einstellen und Vorsichtsmaßnahmen treffen.
Devisen: Der Euro läuft im Moment höchst Volatil. Bis 12 Uhr (Deutscher Zeit) „dümpelte“ die Gemeinschaftswährung so um 1,22 herum. Ab 12 Uhr explodierte der Kurs praktisch und legte bis jetzt auf über 1,24 zu. Zum Vortag ein Plus von 2,5 Cent oder über 2 Prozent. Morgen gibt es also mehr an den Wechselstuben.
Für einen Euro erhält man 45,40 Pesos und für einen Dollar 36,84 Pesos.
Nur ist das wirklich für einen Europäer von Interesse ob 41, 42, 43 oder 50 Prozent wählen waren? Interessieren uns wirklich die ortsüblichen Geplänkel nach der Wahl? Ich denke nicht.
Deswegen werde ich mich heute um Wetter und Devisen kümmern und hoffen, dass ich morgen wieder in bekannter Weise berichten kann.
Ein Thema kann ich hierfür ja schon einmal ankündigen. Der Präsident in Spanien, Vorträge und Besuche.
Wetter: Über die gesamte Insel zieht ein dichtes Wolkenband hinweg. Für die Provinz Monte Plata wurde die Alarmstufe „GRÜN“ ausgelöst. Hier wird vor Überschwemmungen und Erdrutschen gewarnt.
Außerdem soll man in San Pedro de Macoris, Santo Domingo und dem Nationaldistrikt auf Überschwemmungen an Flussläufen sich einstellen und Vorsichtsmaßnahmen treffen.
Devisen: Der Euro läuft im Moment höchst Volatil. Bis 12 Uhr (Deutscher Zeit) „dümpelte“ die Gemeinschaftswährung so um 1,22 herum. Ab 12 Uhr explodierte der Kurs praktisch und legte bis jetzt auf über 1,24 zu. Zum Vortag ein Plus von 2,5 Cent oder über 2 Prozent. Morgen gibt es also mehr an den Wechselstuben.
Für einen Euro erhält man 45,40 Pesos und für einen Dollar 36,84 Pesos.
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Dienstag, 18. Mai 2010
Wahlnachlese, Die Zweite
Das Blatt hat sich in der Nachlese noch ein wenig weiter verschoben. Alle Provinzen plus, der Nationaldistrikt, außer in der Provinz La Altagracia wo die PRSC gewonnen hat, gingen an die Regierungspartei PLD. Damit kann die PLD in Zukunft 31 der 32 Senatoren stellen.
Trotz des überwältigenden Sieges gibt es dennoch einen zu erklären, dass man in 13 Provinzen nur von Seiten der PLD den Senator stellen kann, da man sich mit anderen Parteien verbündet hat.
Bei den Stadthalterwahlen liegt auch weiterhin die PLD in Führung. 91 von 154 Rathäusern wurden durch die PLD gewonnen.
Bestätigt hat sich der Wechsel in Santiago. Die zweitgrößte Stadt des Landes, gelegen im Cibaotal, erlebt nun wirklich einen Wechsel vom durch die PLD unterstützten Bürgermeister Sued, hin zur PRD und deren Kandidaten Serulle.
Pikant ist, dass eben dieser Serulle bis vor kurzem noch Mitglied in der PLD war. Bei Parteiinternen Vorwahlen, wo die PLD herausfinden wollte, ob man einen eigenen Kandidaten, eben diesen Serulle, aufstellt, oder den amtierenden Bürgermeister der PRSC unterstützt, unterlag Serulle gegen den Amtsinhaber Sued.
Darauf entschloss sich die PLD Sued zu unterstützen. Serulle trat darauf in die PRD ein und gewann.
Wie die Welt so spielt.
Wetter: Im Süden anfangs noch freundlich. Vom Atlantik her nähert sich aber eine starke geschlossene Wolkendecke. Es ist mit Regenfällen und Gewittern zu rechnen.
Devisen: Nachdem der Euro in der Nacht noch leicht abgeben musste, so stabilisiert er sich nun über 1,23. Im Moment wird er mit 1,2412 gehandelt. Eine Verschnaufpause also.
Für einen Euro erhält man 45,35 Pesos und für einen Dollar 36,78 Pesos.
Trotz des überwältigenden Sieges gibt es dennoch einen zu erklären, dass man in 13 Provinzen nur von Seiten der PLD den Senator stellen kann, da man sich mit anderen Parteien verbündet hat.
Bei den Stadthalterwahlen liegt auch weiterhin die PLD in Führung. 91 von 154 Rathäusern wurden durch die PLD gewonnen.
Bestätigt hat sich der Wechsel in Santiago. Die zweitgrößte Stadt des Landes, gelegen im Cibaotal, erlebt nun wirklich einen Wechsel vom durch die PLD unterstützten Bürgermeister Sued, hin zur PRD und deren Kandidaten Serulle.
Pikant ist, dass eben dieser Serulle bis vor kurzem noch Mitglied in der PLD war. Bei Parteiinternen Vorwahlen, wo die PLD herausfinden wollte, ob man einen eigenen Kandidaten, eben diesen Serulle, aufstellt, oder den amtierenden Bürgermeister der PRSC unterstützt, unterlag Serulle gegen den Amtsinhaber Sued.
Darauf entschloss sich die PLD Sued zu unterstützen. Serulle trat darauf in die PRD ein und gewann.
Wie die Welt so spielt.
Wetter: Im Süden anfangs noch freundlich. Vom Atlantik her nähert sich aber eine starke geschlossene Wolkendecke. Es ist mit Regenfällen und Gewittern zu rechnen.
Devisen: Nachdem der Euro in der Nacht noch leicht abgeben musste, so stabilisiert er sich nun über 1,23. Im Moment wird er mit 1,2412 gehandelt. Eine Verschnaufpause also.
Für einen Euro erhält man 45,35 Pesos und für einen Dollar 36,78 Pesos.
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Montag, 17. Mai 2010
Die Wahlen sind vorbei
Nun endlich ist es geschafft. Die Wahlen sind vorbei. Es kann wieder zur Normalität zurückgekehrt werden.
Leider kam es auch bei dieser Wahl wieder zu Verstößen. Obwohl von der JCE angeordnet, wurden trotzdem auch am Tage der Wahl „Wahlgeschenke“ unter das Wahlvolk gebracht. Der Zentrale Wahlrat (JCE) sprach von einigen Zwischenfällen und meinte wohl, dass er nicht überall sein kann.
Ebenfalls wurde berichtet, dass die Wahlausweise durch Funktionäre der Parteien aufgekauft wurden. Dies hat aber „Tradition“ in der Dominikanischen Republik.
Ich persönlich finde erschreckend, dass Wähler offen eine Gegenleistung für ihre Stimme fordern. Leider hat sich nicht rum gesprochen, dass man mit der Wahl eine wichtige Aufgabe hat als Bürger. Man sollte gut abwägen wenn man seine Stimme leiht. Schließlich muss man mehrere Jahre mit den direkten Folgen einer Wahl leben.
Auch wurde gegen das Verbot zum Waffentragen verstoßen. Selbst Kandidaten für das Amt eines Senators meinen sich über das Recht setzen zu können. Eigentlich Schade, sollten diese Personen doch eigentlich ein Vorbild sein.
Die Ergebnisse der Wahl erstaunen doch etwas. Nach dem letzten Stand der Auszählung hat die Regierungspartei 30 der 32 Provinzen und den Nationaldistrikt gewonnen. An die PRD und die PRSC ging jeweils eine Provinz.
Auch bei den Stadthalterwahlen liegt die PLD deutlich vorn. 91 Städte konnte die PLD für sich gewinnen, 58 die PRD, 4 die PRSC und jeweils eine die PPC und die UDC.
Als Überraschung kann im Moment gewertet werden, dass in der zweitgrößten Stadt des Landes wohl ein Wechsel an der Spitze stattfinden wird.
Regierte bis jetzt Herr Sued von der PRSC, in einer Allianz mit der PLD, in Santiago, so wird wohl in Zukunft Herr Seruelle von der PRD in dieser Stadt in Verantwortung stehen. Aber hier muss man noch die Auszählung weitere Wahlkreise abwarten.
Wetter: Es ist weiterhin im Land mit teils ergiebigen Schauern zu rechnen.
Devisen: Der Euro ist weiter auf Talfahrt. Heute wurden im laufe des Vormittagshandels bereits neue 4-Jahrestiefs erreicht. Bei 1,2235 drehte der Euro aber wieder und glich zumindest die Tagesverluste wieder aus. Im Moment wird er mit 1,2352 gehandelt. Folglich sieht auch die Entwicklung des Euro zum Peso nicht gut aus.
Für einen Euro erhält man 45,30 Pesos und für einen Dollar 36,79 Pesos.
Leider kam es auch bei dieser Wahl wieder zu Verstößen. Obwohl von der JCE angeordnet, wurden trotzdem auch am Tage der Wahl „Wahlgeschenke“ unter das Wahlvolk gebracht. Der Zentrale Wahlrat (JCE) sprach von einigen Zwischenfällen und meinte wohl, dass er nicht überall sein kann.
Ebenfalls wurde berichtet, dass die Wahlausweise durch Funktionäre der Parteien aufgekauft wurden. Dies hat aber „Tradition“ in der Dominikanischen Republik.
Ich persönlich finde erschreckend, dass Wähler offen eine Gegenleistung für ihre Stimme fordern. Leider hat sich nicht rum gesprochen, dass man mit der Wahl eine wichtige Aufgabe hat als Bürger. Man sollte gut abwägen wenn man seine Stimme leiht. Schließlich muss man mehrere Jahre mit den direkten Folgen einer Wahl leben.
Auch wurde gegen das Verbot zum Waffentragen verstoßen. Selbst Kandidaten für das Amt eines Senators meinen sich über das Recht setzen zu können. Eigentlich Schade, sollten diese Personen doch eigentlich ein Vorbild sein.
Die Ergebnisse der Wahl erstaunen doch etwas. Nach dem letzten Stand der Auszählung hat die Regierungspartei 30 der 32 Provinzen und den Nationaldistrikt gewonnen. An die PRD und die PRSC ging jeweils eine Provinz.
Auch bei den Stadthalterwahlen liegt die PLD deutlich vorn. 91 Städte konnte die PLD für sich gewinnen, 58 die PRD, 4 die PRSC und jeweils eine die PPC und die UDC.
Als Überraschung kann im Moment gewertet werden, dass in der zweitgrößten Stadt des Landes wohl ein Wechsel an der Spitze stattfinden wird.
Regierte bis jetzt Herr Sued von der PRSC, in einer Allianz mit der PLD, in Santiago, so wird wohl in Zukunft Herr Seruelle von der PRD in dieser Stadt in Verantwortung stehen. Aber hier muss man noch die Auszählung weitere Wahlkreise abwarten.
Wetter: Es ist weiterhin im Land mit teils ergiebigen Schauern zu rechnen.
Devisen: Der Euro ist weiter auf Talfahrt. Heute wurden im laufe des Vormittagshandels bereits neue 4-Jahrestiefs erreicht. Bei 1,2235 drehte der Euro aber wieder und glich zumindest die Tagesverluste wieder aus. Im Moment wird er mit 1,2352 gehandelt. Folglich sieht auch die Entwicklung des Euro zum Peso nicht gut aus.
Für einen Euro erhält man 45,30 Pesos und für einen Dollar 36,79 Pesos.
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Freitag, 14. Mai 2010
Update
Da in dieser Woche am Sonntag die Wahlen sind werde ich am Sonntag einen Rückblick erstellen.
Deswegen werde ich mich heute etwas kürzer fassen.
Die Inflation für den Monat April wurde mit 0,36 Prozent durch die Zentralbank gekannt gegeben. Somit hat die Dominikanische Republik im laufenden Jahr eine Inflation von 2,69 Prozent angehäuft. Auf Jahressicht, so schätzt man, wird man die 7 Prozent, die mit dem Internationalen Währungsfonds vereinbart wurden, nicht nehmen.
Hoffen wir das Beste. Denn bis heute bewegen sich die Rohölpreise auf einem recht moderaten Niveau. Die etwa 80 US-Dollar pro Barrel hat man schon seit Beginn des Jahres in etwa bezahlt. Wenn der Rohölpreis aber wieder in Richtung alte Höchststände von 150 US-Dollar pro Barrel läuft, dann Gnade der Regierung Gott. Denn dann wird man das Ziel der 7 Prozent nicht halten können.
Bemerkenswert ist also, dass die im Moment geplanten 7 Prozent mit Masse internen Faktoren zugeschrieben werden kann.
Auch bei der Polizei beginnt die heiße Phase der Wahl. Es wurden 20.000 Polizisten kaserniert um bei den Wahlen auf die verschiedenen Provinzen verteilt werden zu können.
Ich hoffe, dass es während der Wahl ruhig bleibt. Wegen mir können sich die Dominikaner untereinander ihre Stimmen abkaufen – das ist nicht mein Problem. Aber das man wegen Wahlen stirbt, dass muss nun wirklich nicht mehr sein.
Am Sonntag aber mehr zu diesen Thema. Es ist und bleibt Spannend.
Wetter: Es bleibt auch weiterhin feucht. Ab und an schiebt sich auch einmal ein Gewitter dazwischen. Der Warnhinweis für die Provinzen wurde aufgehoben. Allerdings wird an den Küsten vor einer gefährlichen Brandung gewarnt.
Devisen: Nichts Gutes gibt es von der Euro-Front zu berichten. Im Tagesverlauf ist der Euro auf den tiefsten Stand seit November 2008 gerutscht. Die angekündigten Pakete und Sparmaßnahmen verpuffen einfach so und entfalten keinerlei Wirkung. So markierte das heutige Tief bei 1,2433 einen neuen Tiefpunkt. Meine Meinung ist, dass wenn die Schwelle von 1,20 gebrochen wird, wir dann tatsächlich auf eine Euro / Dollar Parität zusteuern werden. Und zwar mit ganz großen Schritten. Aktuell steht der Kurs bei 1,2509.
Für einen Euro erhält man 45,85 Pesos und für einen Dollar 36,77 Pesos.
Deswegen werde ich mich heute etwas kürzer fassen.
Die Inflation für den Monat April wurde mit 0,36 Prozent durch die Zentralbank gekannt gegeben. Somit hat die Dominikanische Republik im laufenden Jahr eine Inflation von 2,69 Prozent angehäuft. Auf Jahressicht, so schätzt man, wird man die 7 Prozent, die mit dem Internationalen Währungsfonds vereinbart wurden, nicht nehmen.
Hoffen wir das Beste. Denn bis heute bewegen sich die Rohölpreise auf einem recht moderaten Niveau. Die etwa 80 US-Dollar pro Barrel hat man schon seit Beginn des Jahres in etwa bezahlt. Wenn der Rohölpreis aber wieder in Richtung alte Höchststände von 150 US-Dollar pro Barrel läuft, dann Gnade der Regierung Gott. Denn dann wird man das Ziel der 7 Prozent nicht halten können.
Bemerkenswert ist also, dass die im Moment geplanten 7 Prozent mit Masse internen Faktoren zugeschrieben werden kann.
Auch bei der Polizei beginnt die heiße Phase der Wahl. Es wurden 20.000 Polizisten kaserniert um bei den Wahlen auf die verschiedenen Provinzen verteilt werden zu können.
Ich hoffe, dass es während der Wahl ruhig bleibt. Wegen mir können sich die Dominikaner untereinander ihre Stimmen abkaufen – das ist nicht mein Problem. Aber das man wegen Wahlen stirbt, dass muss nun wirklich nicht mehr sein.
Am Sonntag aber mehr zu diesen Thema. Es ist und bleibt Spannend.
Wetter: Es bleibt auch weiterhin feucht. Ab und an schiebt sich auch einmal ein Gewitter dazwischen. Der Warnhinweis für die Provinzen wurde aufgehoben. Allerdings wird an den Küsten vor einer gefährlichen Brandung gewarnt.
Devisen: Nichts Gutes gibt es von der Euro-Front zu berichten. Im Tagesverlauf ist der Euro auf den tiefsten Stand seit November 2008 gerutscht. Die angekündigten Pakete und Sparmaßnahmen verpuffen einfach so und entfalten keinerlei Wirkung. So markierte das heutige Tief bei 1,2433 einen neuen Tiefpunkt. Meine Meinung ist, dass wenn die Schwelle von 1,20 gebrochen wird, wir dann tatsächlich auf eine Euro / Dollar Parität zusteuern werden. Und zwar mit ganz großen Schritten. Aktuell steht der Kurs bei 1,2509.
Für einen Euro erhält man 45,85 Pesos und für einen Dollar 36,77 Pesos.
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Mittwoch, 12. Mai 2010
Die Wahlen rücken immer näher
Am Sonntag finden nun die Wahlen statt. Wie auch in anderen Ländern werden zu deren Durchführung auch öffentliche Räume verwendet. Unter anderen auch Klassenzimmer.
Der Bildungsminister der Dominikanischen Republik hat in diesen Zusammenhang angeordnet, dass die Klassenräume am Freitag nach dem Frühunterricht an den Zentralen Wahlrat übergeben werden.
Dieser hat dann ausreichend Zeit um die Unterrichtsräume für die Wahlen vorzubreiten.
Leider steckt aber auch in dieser am Anfang recht normalen Meldung ein Wehmutstropfen. Denn leider legte auch der Bildungsminister fest, dass am Montag kein Unterricht stattfindet. Die Begründung hierfür ist, dass die Klassenräume wieder in einen optimalen Zustand für den Unterricht hergerichtet werden müssen.
Da frage ich mich allerdings was die in den Räumen machen. Wenn die Wahl abgeschlossen ist und Stimmen ausgezählt sind, dann schiebt man doch nur die Bänke wieder in die Ausgangsstellung zurück und es könnte eine Stunde später wieder Unterricht durchgeführt werden.
Ich kann diese Weisung beim besten Willen nicht verstehen. Sollte doch gerade in der Dominikanischen Republik wirklich jede Unterrichtsstunde gehalten werden! Sonst kann man nie die Jahrtausendziele erreichen.
Es gibt auch schon erste Zahlen zu den Wahlkampfkosten. Die Regierungspartei liegt uneinholbar bei den Ausgaben auf den ersten Platz.
Im Ganzen wurden fast 634 Millionen Pesos durch alle Parteien und Institutionen innerhalb der ersten vier Monate dieses Jahres für den Wahlkampf ausgegeben.
Und von dieser doch recht großen Summe, die unter Garantie im Bereich Bildung und Infrastruktur besser angelegt wäre, hat allein die Regierungspartei PLD 40 Prozent für sich beansprucht. Auf Platz 2 folgt der Zentrale Wahlrat der mit diversen Kampagnen und Aktionen immerhin 28 Prozent der Summer verbraucht hat. Erst dann kommt mit einem immer noch deutlichen Abstand die größte Oppositionspartei. Die PRD ist mit einem Anteil von 24 Prozent an diesen Kosten beteiligt. Den geringsten Anteil an den Kosten trägt die ehemalige Regierungs- und Präsidentschaftspartei PRSC mit nur 4 Prozent.
Aber diese immerhin fast 14 Millionen Euro stellen immer noch nicht die Gesamtsummer der Ausgaben dar. Wie auch ich schon mehrfach geschrieben habe, bedient sich besonders die Regierungspartei PLD auch an staatlichen Töpfen. Ich möchte hier nur noch einmal die Verteilung von Essen an Bedürftige durch Kandidaten der PLD verweisen. Und auch der erst gestern berichtete Vorfall, dass es wohl Unstimmigkeiten zwischen der staatlichen Lotteriegesellschaft und einigen Kandidaten in der Region La Roma gibt, wirft kein besonders gutes Licht auf diese Partei und deren Funktionäre.
Und nun noch eine gute Nachricht von der Wirtschaft. In den ersten drei Monaten des Jahres haben die Exporte im Vergleich zum Vorjahr um 9,8 Prozent zugelegt.
Wetter: Über fast dem gesamten Land liegt heute eine Wolkendecke. Bis auf den Südwesten der Republik, in der Region Barahona, ist mit Regenfällen und Gewitter zu rechnen. Die gestern ausgerufene Alarmstufe bleibt auch heute bestehen.
Devisen: Der Euro ist zwar heute im Intraday etwas besser zum Dollar gelaufen, aber im Moment gibt es die Tagesgewinne wieder ab und befindet sich aktuell bei 1,2683. Für den Wechselkurs Euro / Pesos bedeutet das also auch heute wieder nichts Gutes. Nach Ansicht der Hessischen Landesbank steht der Euro auch in Zukunft weiter unter Druck. Und vor einer Stunde kam über den Ticker, dass ab den Jahreswechsel Estland Mitglied der Eurozone wird.
Für einen Euro erhält man 46,45 Pesos und für einen Dollar 36,75 Pesos.
Der Bildungsminister der Dominikanischen Republik hat in diesen Zusammenhang angeordnet, dass die Klassenräume am Freitag nach dem Frühunterricht an den Zentralen Wahlrat übergeben werden.
Dieser hat dann ausreichend Zeit um die Unterrichtsräume für die Wahlen vorzubreiten.
Leider steckt aber auch in dieser am Anfang recht normalen Meldung ein Wehmutstropfen. Denn leider legte auch der Bildungsminister fest, dass am Montag kein Unterricht stattfindet. Die Begründung hierfür ist, dass die Klassenräume wieder in einen optimalen Zustand für den Unterricht hergerichtet werden müssen.
Da frage ich mich allerdings was die in den Räumen machen. Wenn die Wahl abgeschlossen ist und Stimmen ausgezählt sind, dann schiebt man doch nur die Bänke wieder in die Ausgangsstellung zurück und es könnte eine Stunde später wieder Unterricht durchgeführt werden.
Ich kann diese Weisung beim besten Willen nicht verstehen. Sollte doch gerade in der Dominikanischen Republik wirklich jede Unterrichtsstunde gehalten werden! Sonst kann man nie die Jahrtausendziele erreichen.
Es gibt auch schon erste Zahlen zu den Wahlkampfkosten. Die Regierungspartei liegt uneinholbar bei den Ausgaben auf den ersten Platz.
Im Ganzen wurden fast 634 Millionen Pesos durch alle Parteien und Institutionen innerhalb der ersten vier Monate dieses Jahres für den Wahlkampf ausgegeben.
Und von dieser doch recht großen Summe, die unter Garantie im Bereich Bildung und Infrastruktur besser angelegt wäre, hat allein die Regierungspartei PLD 40 Prozent für sich beansprucht. Auf Platz 2 folgt der Zentrale Wahlrat der mit diversen Kampagnen und Aktionen immerhin 28 Prozent der Summer verbraucht hat. Erst dann kommt mit einem immer noch deutlichen Abstand die größte Oppositionspartei. Die PRD ist mit einem Anteil von 24 Prozent an diesen Kosten beteiligt. Den geringsten Anteil an den Kosten trägt die ehemalige Regierungs- und Präsidentschaftspartei PRSC mit nur 4 Prozent.
Aber diese immerhin fast 14 Millionen Euro stellen immer noch nicht die Gesamtsummer der Ausgaben dar. Wie auch ich schon mehrfach geschrieben habe, bedient sich besonders die Regierungspartei PLD auch an staatlichen Töpfen. Ich möchte hier nur noch einmal die Verteilung von Essen an Bedürftige durch Kandidaten der PLD verweisen. Und auch der erst gestern berichtete Vorfall, dass es wohl Unstimmigkeiten zwischen der staatlichen Lotteriegesellschaft und einigen Kandidaten in der Region La Roma gibt, wirft kein besonders gutes Licht auf diese Partei und deren Funktionäre.
Und nun noch eine gute Nachricht von der Wirtschaft. In den ersten drei Monaten des Jahres haben die Exporte im Vergleich zum Vorjahr um 9,8 Prozent zugelegt.
Wetter: Über fast dem gesamten Land liegt heute eine Wolkendecke. Bis auf den Südwesten der Republik, in der Region Barahona, ist mit Regenfällen und Gewitter zu rechnen. Die gestern ausgerufene Alarmstufe bleibt auch heute bestehen.
Devisen: Der Euro ist zwar heute im Intraday etwas besser zum Dollar gelaufen, aber im Moment gibt es die Tagesgewinne wieder ab und befindet sich aktuell bei 1,2683. Für den Wechselkurs Euro / Pesos bedeutet das also auch heute wieder nichts Gutes. Nach Ansicht der Hessischen Landesbank steht der Euro auch in Zukunft weiter unter Druck. Und vor einer Stunde kam über den Ticker, dass ab den Jahreswechsel Estland Mitglied der Eurozone wird.
Für einen Euro erhält man 46,45 Pesos und für einen Dollar 36,75 Pesos.
Dienstag, 11. Mai 2010
Wahlversprechen
Europäer mögen sich verwundert über folgende Nachricht die Augen reiben, allerdings in der Dominikanischen Republik ist es eine Nachricht wert.
Der Chef der CDEEE hat mitgeteilt, dass im Zuge der Wahl die Energieversorgung für drei Tage sichergestellt ist. Drei Tage lang soll auf der Insel kein Licht ausgehen, außer man bedient den Lichtschalter.
Ich würde mich freuen wenn es drei Tage ununterbrochen Strom geben würde, nur die Worte hör’ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Schließlich schafft man es jetzt schon nicht den Staat mit verschiedenen Stromkreisläufen mit Elektrizität zu versorgen. In den Armensiedlungen sind Stromausfälle von bis zu 16 Stunden keine Seltenheit. Und selbst in den Gebieten wo man eine 24 Stunden Versorgung garantiert kommt es immer wieder einmal vor, dass der Strom weg ist.
Allerdings ist diese Ankündigung der CDEEE kaum zu überprüfen. Schließlich wird sich die Presse im Zuge der Wahl auf andere Themen stürzten. Wenn dann irgendwo auf der Insel mal der Strom für ein paar Stunden fehlt wird niemand darüber berichten.
Der Kandidat für den Posten des Senators der Provinz El Seibo erklärte, dass eine Firma in der Provinz Treibhäuser errichten möchte. Diese sollen den Landwirten helfen.
In der Sache ist das eine gute Idee. Allerdings rückte der Kandidat der PLD-Partei nicht mit der Sprache heraus wer die Treibhäuser bauen wolle. Somit ist diese „Ankündigung“ als das zu bewerten was sie ist, ein Wahlkampfversprechen.
Ist schon toll hier. Man stellt einfach eine Behauptung auf und bleibt die notwendigen Beweise einfach schuldig. Und wenn dann nach der Wahl nichts passiert, dann kann man immer noch sagen, dass die Firma vom Projekt abgesprungen sei.
Und noch ein wenig Wahlkampf. Ein Fernsehteam von Kanal „Antena Latina“ hat beobachtet wie verschiedene Elektrogeräte von der staatlichen Lotteriegesellschaft zum Lagerplatz der PLD-Partei verfrachtet wurden.
Ob diese Geräte, die eigentlich sozial Bedürftigen zur Verfügung gestellt werden sollen, nun als Wahlkampfgeschenke unter das Volk gebracht werden sollen lässt sich im Moment noch nicht sagen. Auf jeden Fall stinkt die Sache ganz gewaltig bis zum Himmel. Denn warum sonst wurden die Journalisten während der Nachforschungen unter Feuer genommen?
Noch was? Ja, Tono Lena ist nun in der Dominikanischen Republik angekommen. Er wurde von mehreren Polizeigeneralen während seiner Überführung aus Venezuela in die Dominikanische Republik begleitet.
Wetter: Im Norden leicht bedeckt mit Schauern und Gewittern. Im Süden am Morgen noch sonnig später ist aber auch hier mit vereinzelten Regenschauern zu rechnen.
Das Metrologische Institut warnt zudem vor Erdrutschen und Überschwemmungen in den Provinzen Monseñor Nouel, La Vega, Duarte, Maria Trinidad Sánchez und Sánchez Ramírez.
Devisen: Das Stabilitätsprogramm für den Euro wirkt nicht wirklich. Ist aber auch kein Wunder. Schließlich bestehen die Probleme die zum Vertrauensverlust geführt haben auch weiterhin fort.
Für einen Euro erhält man 46,85 Pesos und für einen Dollar 36,80 Pesos.
Der Chef der CDEEE hat mitgeteilt, dass im Zuge der Wahl die Energieversorgung für drei Tage sichergestellt ist. Drei Tage lang soll auf der Insel kein Licht ausgehen, außer man bedient den Lichtschalter.
Ich würde mich freuen wenn es drei Tage ununterbrochen Strom geben würde, nur die Worte hör’ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Schließlich schafft man es jetzt schon nicht den Staat mit verschiedenen Stromkreisläufen mit Elektrizität zu versorgen. In den Armensiedlungen sind Stromausfälle von bis zu 16 Stunden keine Seltenheit. Und selbst in den Gebieten wo man eine 24 Stunden Versorgung garantiert kommt es immer wieder einmal vor, dass der Strom weg ist.
Allerdings ist diese Ankündigung der CDEEE kaum zu überprüfen. Schließlich wird sich die Presse im Zuge der Wahl auf andere Themen stürzten. Wenn dann irgendwo auf der Insel mal der Strom für ein paar Stunden fehlt wird niemand darüber berichten.
Der Kandidat für den Posten des Senators der Provinz El Seibo erklärte, dass eine Firma in der Provinz Treibhäuser errichten möchte. Diese sollen den Landwirten helfen.
In der Sache ist das eine gute Idee. Allerdings rückte der Kandidat der PLD-Partei nicht mit der Sprache heraus wer die Treibhäuser bauen wolle. Somit ist diese „Ankündigung“ als das zu bewerten was sie ist, ein Wahlkampfversprechen.
Ist schon toll hier. Man stellt einfach eine Behauptung auf und bleibt die notwendigen Beweise einfach schuldig. Und wenn dann nach der Wahl nichts passiert, dann kann man immer noch sagen, dass die Firma vom Projekt abgesprungen sei.
Und noch ein wenig Wahlkampf. Ein Fernsehteam von Kanal „Antena Latina“ hat beobachtet wie verschiedene Elektrogeräte von der staatlichen Lotteriegesellschaft zum Lagerplatz der PLD-Partei verfrachtet wurden.
Ob diese Geräte, die eigentlich sozial Bedürftigen zur Verfügung gestellt werden sollen, nun als Wahlkampfgeschenke unter das Volk gebracht werden sollen lässt sich im Moment noch nicht sagen. Auf jeden Fall stinkt die Sache ganz gewaltig bis zum Himmel. Denn warum sonst wurden die Journalisten während der Nachforschungen unter Feuer genommen?
Noch was? Ja, Tono Lena ist nun in der Dominikanischen Republik angekommen. Er wurde von mehreren Polizeigeneralen während seiner Überführung aus Venezuela in die Dominikanische Republik begleitet.
Wetter: Im Norden leicht bedeckt mit Schauern und Gewittern. Im Süden am Morgen noch sonnig später ist aber auch hier mit vereinzelten Regenschauern zu rechnen.
Das Metrologische Institut warnt zudem vor Erdrutschen und Überschwemmungen in den Provinzen Monseñor Nouel, La Vega, Duarte, Maria Trinidad Sánchez und Sánchez Ramírez.
Devisen: Das Stabilitätsprogramm für den Euro wirkt nicht wirklich. Ist aber auch kein Wunder. Schließlich bestehen die Probleme die zum Vertrauensverlust geführt haben auch weiterhin fort.
Für einen Euro erhält man 46,85 Pesos und für einen Dollar 36,80 Pesos.
Montag, 10. Mai 2010
Wirtschaftswachstum
Die Zentralbank hat die Zahlen zum Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2010 veröffentlicht.
Gemäß diesem Bericht ist die Wirtschaft in der Dominikanischen Republik um 7,5 Prozent gewachsen. Besonders die Bereiche Bau, Handel und Landwirtschaft sollen das Wachstum beflügelt haben.
Der Präsident der Zentralbank erklärte weiter, dass man mit diesem Wachstum sich auf einen Spitzenplatz der Länder befindet welche die Finanzkrise überwunden haben.
Nur was sind Zahlen allein? Im Jahr 2009 hatte man laut IWF ein BIP von 46.743.000.000 US-Dollar. Pro Quartal waren das im Durchschnitt 11.685.750.000 US-Dollar. Ein Wachstum von 7,5 Prozent, die Prozentzahl allein ist in der Tat imposant, entspricht also im Quartal total 876.431.250 US-Dollar. Wenn die Bundesrepublik Deutschland ein gleiches totales Wachstum (876.431.250 US-Dollar) hätte, dann wäre die Wirtschaft um lediglich 0,1 Prozent gewachsen. Wer würde wegen 0,1 Prozent das feiern beginnen? Niemand! Richtig! Aber beide Prozentzahlen drücken den gleichen Wert aus. Also immer aufpassen mit den Wachstumszahlen. Man muss auch immer sich die Zahl hinter der Prozentzahl betrachten.
Passend zum Thema passt auch noch folgende Nachricht aus dem Südosten der Republik. Die Gewerkschaft hat mit der Firma „Central Romana Corp.“ einen „Tarifvertrag“ geschlossen. Dieser sieht Einkommenszuwächse in den nächsten drei Jahren von 25 Prozent vor. Allein in diesem Jahr werden die Löhne um 10 Prozent erhöht. Auch die weiteren Bounszahlungen und das Weihnachtsgeld sollen im gleichen Umfang steigen.
Im Grunde kann man auf den ersten Blick die Angestellten und Arbeitern nur zu diesem Abschluss beglückwünschen. Allerdings hat jede Medaille zwei Seiten.
Und die andere Seite dürfte sein, dass sich natürlich auch die Produkte verteuern werden. Es wird doch kein Arbeitgeber aus lauter lieber Laune ein Viertel mehr Gehalt / Lohn bezahlen wird. Allerdings trifft die Erhöhung der Preise dann wieder alle Menschen. Ich denke, Lohnerhöhungen müssen maßvoll geschehen. Ansonsten hat es immer wirtschaftliche Auswirkungen und die Spirale der Preissteigerung wird nur unnötig angeheizt.
Eine andere Preisspirale kommt im Moment aber nicht mehr voran. Das freut natürlich alle Konsumenten. Aber ich denke, wir werden auch hier bald wieder steigende Preise sehen.
Die Rede ist vom Benzinpreis. Dieser wurde in der letzten Woche wieder einmal nicht erhöht.
Mal sehen was heute so alles passiert…
Wetter: Vom Nordosten erreicht heute die Insel ein Wolkenband was auch Regen mit sich bringen wird. So wird es also bereits am Morgen im Norden Schauer geben, während in Barahona noch die Sonne scheint. Im laufe des Tages ist in Punta Cana und Santo Domingo mit Gewittern zu rechnen.
Devisen: In der letzten Nacht wurde ein gewaltiges Rettungspaket durch die Regierungen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union aufgelegt. Es beläuft sich auf 750 Milliarden Euro. An den Börsen zeigen sich erste Tendenzen der Entspannung nachdem der Euro in den letzten Tagen massiv abgegeben hat.
Für einen Euro erhält man 46,75 Pesos und für einen Dollar 36,88 Pesos.
Gemäß diesem Bericht ist die Wirtschaft in der Dominikanischen Republik um 7,5 Prozent gewachsen. Besonders die Bereiche Bau, Handel und Landwirtschaft sollen das Wachstum beflügelt haben.
Der Präsident der Zentralbank erklärte weiter, dass man mit diesem Wachstum sich auf einen Spitzenplatz der Länder befindet welche die Finanzkrise überwunden haben.
Nur was sind Zahlen allein? Im Jahr 2009 hatte man laut IWF ein BIP von 46.743.000.000 US-Dollar. Pro Quartal waren das im Durchschnitt 11.685.750.000 US-Dollar. Ein Wachstum von 7,5 Prozent, die Prozentzahl allein ist in der Tat imposant, entspricht also im Quartal total 876.431.250 US-Dollar. Wenn die Bundesrepublik Deutschland ein gleiches totales Wachstum (876.431.250 US-Dollar) hätte, dann wäre die Wirtschaft um lediglich 0,1 Prozent gewachsen. Wer würde wegen 0,1 Prozent das feiern beginnen? Niemand! Richtig! Aber beide Prozentzahlen drücken den gleichen Wert aus. Also immer aufpassen mit den Wachstumszahlen. Man muss auch immer sich die Zahl hinter der Prozentzahl betrachten.
Passend zum Thema passt auch noch folgende Nachricht aus dem Südosten der Republik. Die Gewerkschaft hat mit der Firma „Central Romana Corp.“ einen „Tarifvertrag“ geschlossen. Dieser sieht Einkommenszuwächse in den nächsten drei Jahren von 25 Prozent vor. Allein in diesem Jahr werden die Löhne um 10 Prozent erhöht. Auch die weiteren Bounszahlungen und das Weihnachtsgeld sollen im gleichen Umfang steigen.
Im Grunde kann man auf den ersten Blick die Angestellten und Arbeitern nur zu diesem Abschluss beglückwünschen. Allerdings hat jede Medaille zwei Seiten.
Und die andere Seite dürfte sein, dass sich natürlich auch die Produkte verteuern werden. Es wird doch kein Arbeitgeber aus lauter lieber Laune ein Viertel mehr Gehalt / Lohn bezahlen wird. Allerdings trifft die Erhöhung der Preise dann wieder alle Menschen. Ich denke, Lohnerhöhungen müssen maßvoll geschehen. Ansonsten hat es immer wirtschaftliche Auswirkungen und die Spirale der Preissteigerung wird nur unnötig angeheizt.
Eine andere Preisspirale kommt im Moment aber nicht mehr voran. Das freut natürlich alle Konsumenten. Aber ich denke, wir werden auch hier bald wieder steigende Preise sehen.
Die Rede ist vom Benzinpreis. Dieser wurde in der letzten Woche wieder einmal nicht erhöht.
Mal sehen was heute so alles passiert…
Wetter: Vom Nordosten erreicht heute die Insel ein Wolkenband was auch Regen mit sich bringen wird. So wird es also bereits am Morgen im Norden Schauer geben, während in Barahona noch die Sonne scheint. Im laufe des Tages ist in Punta Cana und Santo Domingo mit Gewittern zu rechnen.
Devisen: In der letzten Nacht wurde ein gewaltiges Rettungspaket durch die Regierungen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union aufgelegt. Es beläuft sich auf 750 Milliarden Euro. An den Börsen zeigen sich erste Tendenzen der Entspannung nachdem der Euro in den letzten Tagen massiv abgegeben hat.
Für einen Euro erhält man 46,75 Pesos und für einen Dollar 36,88 Pesos.
Freitag, 7. Mai 2010
Dreimal ein „Herzliches Willkommen!“
Da sind sie ja wieder, die Dominikaner die in den Vereinigten Staaten eine Haftstrafe abgesessen haben.
Die US Migrations- und Einwanderungsbehörde hat am Mittwoch dieser Woche 132 ehemalige Häftlinge nach Verbüßung ihrer Haftstrafe in die Dominikanische Republik deportiert.
Drogenhandel, Mord und Totschlag sowie andere Verbrechen haben die Deportierten in den USA begangen. Dafür wurden sie zu Haftstrafen zwischen 5 und 15 Jahren verurteilt wie die Behörde erklärte.
Und da es nicht nur eine Rückführung pro Jahr gibt, sind in diesem Jahr bereits 1.022 ehemalige Häftlinge mit dominikanischer Staatsbürgerschaft in die alte Heimat gebracht worden.
Auch wenn ich ganz persönlich nicht viel von den USA halte, so kann ich für diese Abschiebepolitik durchaus Sympathien aufbringen. Und damit meine ich nicht nur, dass Staatsangehörige von Staaten der so genannten „Dritten Welt“ sofort abgeschoben werden, nein, ich meine alle.
Jeder der nicht in seinem Vaterland lebt ist Gast. Und somit habe ich auch die Gesetze meines Gastlandes zu respektieren.
Auf die Dominikanische Republik runtergebrochen bedeutet das zum Beispiel, dass ich es unerträglich finde, wenn Deutsche in diesem Land leben und keine Aufenthaltserlaubnis besitzen.
Ja, die Prozedur zur Erlangung der selbigen ist nicht einfach. Nur sollten wir nur weil wir aus Europa stammen die Gesetze missachten und tun was wir wollen? Ich finde das gehört sich nicht!
Und wer gern als Gast auf die Insel kommen möchte, dem sei gesagt, dass seit gestern und bis zum Samstagabend (Mitternacht) die Fluggesellschaft Condor die sehr beliebte Aktion „Fliegenpreise“ durchführt. Wer gut plant, der kann Tickets für 199 Euro pro Richtung abstauben. Und das ist der Endpreis, sprich da kommen keine weiteren Gebühren dazu. Rückflüge sind etwas teurer, so wie ich es gesehen habe, aber ab 249 Euro, all inklusive, ist man auch dabei. Das bedeutet, dass man mit ein wenig suchen ein Hin- und Rückflugticket für 448 Euro erstehen kann. Wer das immer noch zu teuer findet, dem ist nicht mehr zu helfen.
Ich bleibe mal beim Fliegen und Willkommen. Eine Maschine der Iberia musste gestern auf dem Flughafen von Santo Domingo eine Notlandung durchführen.
Im Cockpit hatte die Besatzung während des Fluges in der linken Scheibe Risse festgestellt. Eine Eskalation der Situation konnte durch die Landung vermieden werden. Die Fluggäste wurden in einen separaten Salon gebracht und waren alle glücklich das nichts schlimmeres passiert ist.
Da kann man wirklich sagen: Herzlich willkommen!
Noch was? Natürlich. Gestern Abend gegen 6 Uhr Ortszeit brannte auf der Autobahn „Duarte“ ein Autobus der Firma „Transporte Espinla“ aus. Verletzte waren zum Glück nicht gemeldet. Aber durch den Brand kam es zu einem großen Stau.
Ich wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende! Hoffentlich lesen wir uns am Montag wieder.
Wetter: Im Süden schön mit ein paar Wolken und im Norden ab und an ein paar Schauer. Diese werden verstärkt durch ein Regenband was im Moment noch über dem Atlantik liegt. Am Samstag dann gebietsweise Schauer zum Teil mit ergiebigen Niederschlägen. Im Süden kommt das Regenband dann am Samstag an.
Devisen: Der Euro ist immer noch auf Talfahrt. Für einen Euro erhält man 46,30 Pesos und für einen Dollar 36,83 Pesos.
Die US Migrations- und Einwanderungsbehörde hat am Mittwoch dieser Woche 132 ehemalige Häftlinge nach Verbüßung ihrer Haftstrafe in die Dominikanische Republik deportiert.
Drogenhandel, Mord und Totschlag sowie andere Verbrechen haben die Deportierten in den USA begangen. Dafür wurden sie zu Haftstrafen zwischen 5 und 15 Jahren verurteilt wie die Behörde erklärte.
Und da es nicht nur eine Rückführung pro Jahr gibt, sind in diesem Jahr bereits 1.022 ehemalige Häftlinge mit dominikanischer Staatsbürgerschaft in die alte Heimat gebracht worden.
Auch wenn ich ganz persönlich nicht viel von den USA halte, so kann ich für diese Abschiebepolitik durchaus Sympathien aufbringen. Und damit meine ich nicht nur, dass Staatsangehörige von Staaten der so genannten „Dritten Welt“ sofort abgeschoben werden, nein, ich meine alle.
Jeder der nicht in seinem Vaterland lebt ist Gast. Und somit habe ich auch die Gesetze meines Gastlandes zu respektieren.
Auf die Dominikanische Republik runtergebrochen bedeutet das zum Beispiel, dass ich es unerträglich finde, wenn Deutsche in diesem Land leben und keine Aufenthaltserlaubnis besitzen.
Ja, die Prozedur zur Erlangung der selbigen ist nicht einfach. Nur sollten wir nur weil wir aus Europa stammen die Gesetze missachten und tun was wir wollen? Ich finde das gehört sich nicht!
Und wer gern als Gast auf die Insel kommen möchte, dem sei gesagt, dass seit gestern und bis zum Samstagabend (Mitternacht) die Fluggesellschaft Condor die sehr beliebte Aktion „Fliegenpreise“ durchführt. Wer gut plant, der kann Tickets für 199 Euro pro Richtung abstauben. Und das ist der Endpreis, sprich da kommen keine weiteren Gebühren dazu. Rückflüge sind etwas teurer, so wie ich es gesehen habe, aber ab 249 Euro, all inklusive, ist man auch dabei. Das bedeutet, dass man mit ein wenig suchen ein Hin- und Rückflugticket für 448 Euro erstehen kann. Wer das immer noch zu teuer findet, dem ist nicht mehr zu helfen.
Ich bleibe mal beim Fliegen und Willkommen. Eine Maschine der Iberia musste gestern auf dem Flughafen von Santo Domingo eine Notlandung durchführen.
Im Cockpit hatte die Besatzung während des Fluges in der linken Scheibe Risse festgestellt. Eine Eskalation der Situation konnte durch die Landung vermieden werden. Die Fluggäste wurden in einen separaten Salon gebracht und waren alle glücklich das nichts schlimmeres passiert ist.
Da kann man wirklich sagen: Herzlich willkommen!
Noch was? Natürlich. Gestern Abend gegen 6 Uhr Ortszeit brannte auf der Autobahn „Duarte“ ein Autobus der Firma „Transporte Espinla“ aus. Verletzte waren zum Glück nicht gemeldet. Aber durch den Brand kam es zu einem großen Stau.
Ich wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende! Hoffentlich lesen wir uns am Montag wieder.
Wetter: Im Süden schön mit ein paar Wolken und im Norden ab und an ein paar Schauer. Diese werden verstärkt durch ein Regenband was im Moment noch über dem Atlantik liegt. Am Samstag dann gebietsweise Schauer zum Teil mit ergiebigen Niederschlägen. Im Süden kommt das Regenband dann am Samstag an.
Devisen: Der Euro ist immer noch auf Talfahrt. Für einen Euro erhält man 46,30 Pesos und für einen Dollar 36,83 Pesos.
Donnerstag, 6. Mai 2010
Da ist er ja
Gestern habe ich es angekündigt – heute folgt der Nachschlag zum Thema Hugo Chavez.
Der Staatspräsident von Venezuela war schon mitten in der Nacht in Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik angekommen. Dort ist er erst einmal für die Nacht in einen Hotel abgestiegen.
Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Der „beste Freund“ schläft im Hotel? Hat die Regierung kein Gästehaus wo man Staatsgäste unterbringen kann? Ich stelle mir nämlich den Personenschutz für Präsidenten in einem öffentlichen Hotel sehr schwierig vor.
Wie auch immer. Chavez hat genächtigt und sich dann Zelaya kommen lassen. Ja genau, den ehemaligen Präsidenten von Honduras, der mit Hilfe von Chavez ein sehr schmutziges Spiel in seinen Land gespielt hat. Und genau dieser Zelaya lebt seit geraumer Zeit ebenfalls in der Dominikanischen Republik. Und zwar als Gast der Regierung, so Präsident Fernandez.
Da man aber auch in diesen Teil der Welt alte Weggefährten nicht einfach fallen lässt, hat Chavez in seiner unnachahmlichen Art Zelaya zum „Präsidenten des politischen Rates“ von Petrocaribe bestimmt.
Nachdem das geklärt war ging es dann zum Präsidenten Fernandez der Chavez mit militärischen Ehren am Präsidentenpalast zu einen gemütlichen Mittagessen empfangen hat.
Mittlerweile hat Chavez getwittert, dass Venezuela 49 Prozent der REFIDOMSA gehören. Was soll man dazu sagen, außer: Glückwunsch!
Bleiben wir bei der Energie. Diesmal nur in anderer Form. Die CDEEE hat nun wieder einmal ein neues Loch aufgerissen.
Wenn man den Verlautbarungen der letzten Zeit Glauben schenken darf, dann hat die CDEEE bei den Stromerzeugern Schulden in Höhe von etwa 500 Millionen US-Dollar.
Das ist erstaunlich, besonders wenn man bedenkt, dass man relativ hohe Strompreise hat und der Staat mit vielen Millionen den Stromsektor subventioniert.
Nun muss man aber die Produzenten bezahlen. Schließlich hat man ein Abkommen mit dem IWF geschlossen und die ersten Mittel sind auch schon gelaufen. Nur was macht man als nächstes? Man macht an einer anderen Stelle neue Schulden. 70 Millionen US-Dollar werden es sein. Und zwar dafür, dass man Steinkohle aus Kolumbien importieren kann.
Der Chef des CDEEE feiert sich noch dafür, dass man nun die Produzenten mit Steinkohle bezahlt. Hoffentlich erklärt ihn noch jemand, dass die Schulden nun bei jemand anderen sind und diese trotzdem bezahlt werden müssen.
Noch was? Ja, die angesprochenen Wahlbeobachter sind da. Da kann man sich schon mal ein wenig an den ‚DOMINICAN WAY OF LIFE’ gewöhnen.
Wetter: Es bleibt warm und man muss mit Schauern rechnen.
Devisen: Für einen Euro erhält man 46,95 Pesos und für einen Dollar 36,78 Pesos.
Der Staatspräsident von Venezuela war schon mitten in der Nacht in Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik angekommen. Dort ist er erst einmal für die Nacht in einen Hotel abgestiegen.
Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Der „beste Freund“ schläft im Hotel? Hat die Regierung kein Gästehaus wo man Staatsgäste unterbringen kann? Ich stelle mir nämlich den Personenschutz für Präsidenten in einem öffentlichen Hotel sehr schwierig vor.
Wie auch immer. Chavez hat genächtigt und sich dann Zelaya kommen lassen. Ja genau, den ehemaligen Präsidenten von Honduras, der mit Hilfe von Chavez ein sehr schmutziges Spiel in seinen Land gespielt hat. Und genau dieser Zelaya lebt seit geraumer Zeit ebenfalls in der Dominikanischen Republik. Und zwar als Gast der Regierung, so Präsident Fernandez.
Da man aber auch in diesen Teil der Welt alte Weggefährten nicht einfach fallen lässt, hat Chavez in seiner unnachahmlichen Art Zelaya zum „Präsidenten des politischen Rates“ von Petrocaribe bestimmt.
Nachdem das geklärt war ging es dann zum Präsidenten Fernandez der Chavez mit militärischen Ehren am Präsidentenpalast zu einen gemütlichen Mittagessen empfangen hat.
Mittlerweile hat Chavez getwittert, dass Venezuela 49 Prozent der REFIDOMSA gehören. Was soll man dazu sagen, außer: Glückwunsch!
Bleiben wir bei der Energie. Diesmal nur in anderer Form. Die CDEEE hat nun wieder einmal ein neues Loch aufgerissen.
Wenn man den Verlautbarungen der letzten Zeit Glauben schenken darf, dann hat die CDEEE bei den Stromerzeugern Schulden in Höhe von etwa 500 Millionen US-Dollar.
Das ist erstaunlich, besonders wenn man bedenkt, dass man relativ hohe Strompreise hat und der Staat mit vielen Millionen den Stromsektor subventioniert.
Nun muss man aber die Produzenten bezahlen. Schließlich hat man ein Abkommen mit dem IWF geschlossen und die ersten Mittel sind auch schon gelaufen. Nur was macht man als nächstes? Man macht an einer anderen Stelle neue Schulden. 70 Millionen US-Dollar werden es sein. Und zwar dafür, dass man Steinkohle aus Kolumbien importieren kann.
Der Chef des CDEEE feiert sich noch dafür, dass man nun die Produzenten mit Steinkohle bezahlt. Hoffentlich erklärt ihn noch jemand, dass die Schulden nun bei jemand anderen sind und diese trotzdem bezahlt werden müssen.
Noch was? Ja, die angesprochenen Wahlbeobachter sind da. Da kann man sich schon mal ein wenig an den ‚DOMINICAN WAY OF LIFE’ gewöhnen.
Wetter: Es bleibt warm und man muss mit Schauern rechnen.
Devisen: Für einen Euro erhält man 46,95 Pesos und für einen Dollar 36,78 Pesos.
Mittwoch, 5. Mai 2010
Geld, Geld, Geld
Man glaubt es kaum, aber nun ist es offensichtlich doch soweit. Der venezolanische Präsident Hugo Chavez ist mit seinen Außenminister und dem Chef der staatlichen Erdölgesellschaft im Anflug auf die Dominikanische Republik.
Bei seinen Aufenthalt soll der Vertrag zum Verkauf von 49 Prozent der Anteile an der zurzeit staatlich dominikanischen Raffinerie ‚REFIDOMSA’ unterzeichnet werden.
Ob sich der Präsident der Dominikanischen Republik allerdings lang über die geplanten Einnahmen in Höhe von etwa 130 Millionen US-Dollar aus dem Verkauf freuen kann bleibt abzuwarten. Schließlich stehen Investitionen in Höhe von bis zu 2,5 Milliarden US-Dollar in den nächsten Jahren an.
Ich bin ja mal gespannt was da nun raus kommt. Wenn es was Interessantes zu erzählen gibt, dann morgen natürlich mehr darüber.
Apropos Staatshaushalt. Die Auslandsschulden haben einen Stand erreicht, dass sich die Balken biegen. Im Ganzen hat die Dominikanische Republik Schulden im Ausland oder bei Internationalen Organisationen in Höhe von 8,2 Milliarden US-Dollar.
Hört sich erst einmal nicht schlimm an. Wenn man allerdings sieht, dass die Verschuldung allein im letzten Jahr um fast eine Milliarde, oder 13 Prozent, gestiegen ist, dann kann man schon Angst bekommen und sich fragen in welche Richtung man marschiert.
Was ist noch passiert? Nachdem in den letzten Wochen der Zuckerpreis faktisch durch die Decke gegangen ist, wurde dieser nun festgeschrieben.
Man hat von Seiten der Regierung einfach die Katastrophe von Haiti unterschätzt. Ausländische Hilfsorganisationen sind in guter Absicht ins Land gekommen und wollten den leidenden Nachbarn helfen. Wie man sich vorstellen kann, werden nach einer solchen Katastrophe natürlich auch Lebensmittel benötigt. Diese wurden in der Dominikanischen Republik erworben und in das Nachbarland geschafft.
Wenn man nun bedenkt, dass man lediglich beim Reis einen Selbstversorgerstatus hat, dann versteht man recht schnell, dass die importierten Artikel recht schnell teurer wurden. Das sich auch der eine oder andere Händler eine goldene Nase verdient hat, das möchte ich natürlich nicht verschweigen.
Nun gut, nun ist der Preis für den Zucker festgesetzt. Marktwirtschaftlich gesehen ist das natürlich unlogisch, um die Bevölkerung aber zu beruhigen, besonders vor der anstehenden Wahl, macht es aus Sicht der Regierung wahrscheinlich logisch.
Wetter: Wesentliche Veränderungen sind nicht zu sehen auf der Wetterkarte.
Devisen: Für einen Euro erhält man 47,55 Pesos und für einen Dollar 36,72 Pesos. Die „Griechenlandpleite“ strahlt auch bis in die Dominikanische Republik. Vor nicht allzu langer Zeit hat man noch 51 Pesos für einen Euro erhalten. Heute ist dieser unter 1,30 Dollar gerutscht. Es gibt nicht wenige Analysten die nun sagen, es wird Zeit sich anzuschnallen.
Bei seinen Aufenthalt soll der Vertrag zum Verkauf von 49 Prozent der Anteile an der zurzeit staatlich dominikanischen Raffinerie ‚REFIDOMSA’ unterzeichnet werden.
Ob sich der Präsident der Dominikanischen Republik allerdings lang über die geplanten Einnahmen in Höhe von etwa 130 Millionen US-Dollar aus dem Verkauf freuen kann bleibt abzuwarten. Schließlich stehen Investitionen in Höhe von bis zu 2,5 Milliarden US-Dollar in den nächsten Jahren an.
Ich bin ja mal gespannt was da nun raus kommt. Wenn es was Interessantes zu erzählen gibt, dann morgen natürlich mehr darüber.
Apropos Staatshaushalt. Die Auslandsschulden haben einen Stand erreicht, dass sich die Balken biegen. Im Ganzen hat die Dominikanische Republik Schulden im Ausland oder bei Internationalen Organisationen in Höhe von 8,2 Milliarden US-Dollar.
Hört sich erst einmal nicht schlimm an. Wenn man allerdings sieht, dass die Verschuldung allein im letzten Jahr um fast eine Milliarde, oder 13 Prozent, gestiegen ist, dann kann man schon Angst bekommen und sich fragen in welche Richtung man marschiert.
Was ist noch passiert? Nachdem in den letzten Wochen der Zuckerpreis faktisch durch die Decke gegangen ist, wurde dieser nun festgeschrieben.
Man hat von Seiten der Regierung einfach die Katastrophe von Haiti unterschätzt. Ausländische Hilfsorganisationen sind in guter Absicht ins Land gekommen und wollten den leidenden Nachbarn helfen. Wie man sich vorstellen kann, werden nach einer solchen Katastrophe natürlich auch Lebensmittel benötigt. Diese wurden in der Dominikanischen Republik erworben und in das Nachbarland geschafft.
Wenn man nun bedenkt, dass man lediglich beim Reis einen Selbstversorgerstatus hat, dann versteht man recht schnell, dass die importierten Artikel recht schnell teurer wurden. Das sich auch der eine oder andere Händler eine goldene Nase verdient hat, das möchte ich natürlich nicht verschweigen.
Nun gut, nun ist der Preis für den Zucker festgesetzt. Marktwirtschaftlich gesehen ist das natürlich unlogisch, um die Bevölkerung aber zu beruhigen, besonders vor der anstehenden Wahl, macht es aus Sicht der Regierung wahrscheinlich logisch.
Wetter: Wesentliche Veränderungen sind nicht zu sehen auf der Wetterkarte.
Devisen: Für einen Euro erhält man 47,55 Pesos und für einen Dollar 36,72 Pesos. Die „Griechenlandpleite“ strahlt auch bis in die Dominikanische Republik. Vor nicht allzu langer Zeit hat man noch 51 Pesos für einen Euro erhalten. Heute ist dieser unter 1,30 Dollar gerutscht. Es gibt nicht wenige Analysten die nun sagen, es wird Zeit sich anzuschnallen.
Dienstag, 4. Mai 2010
Nachwirkungen
Nun also auch in der Dominikanischen Republik. Das Thema Schweingrippe ist in Europa und den meisten anderen Staaten der Welt politisch und gesellschaftlich durch. Nur nicht hier und schon gar nicht wenn Wahlen vor der Tür stehen und die Regierungspartei Handlungsfähigkeit demonstrieren muss.
Das Gesundheitsministerium und die Sozialfürsorge, werden ab Juni, mit der Impfung gegen die in Europa unter den Namen Schweinegrippe bekannt gewordenen Grippe beginnen. Gemäß dem Gesundheitsminister soll eine Million Einwohner geimpft werden. Gleichzeitig erklärte aber derselbe Minister, dass zurzeit keine Gefahr bestehe.
Wenn doch keine Gefahr besteht, warum impft man dann? Besonders dann, wenn man sich überlegt wie höchst umstritten die Aktionen und deren Nutzen in Europa waren.
Der Präsident der PRD-Partei, Miguel Vargas Maldonado, erklärte anlässlich seines Wahlkampfauftrittes in der Nordregion, dass das Haushaltsdefizit in diesem Jahr das nach dem Zusammenbruch der Bank Baninter übersteigen könne.
Er erklärte, die jetzige Regierung habe den guten Geschäftssinn und die Vorsicht verloren habe, wie man die Wirtschaft verwalte. Denn nach eigenen Aussagen der Regierung hätte man im ersten Vierteljahr ein Defizit von 18.300 Millionen Pesos angehäuft.
Auf Sicht des ganzen Jahres prophezeit der Präsident der PRD ein Defizit von bis zu 90.000 Millionen Pesos. Dies wäre dann doppelt so viel wie nach dem „Fall Baninter“.
Dies erklärte er kurz bevor er zu einer Wahlkampfreise nach Sosua, Puerto Plata und Imbert aufgebrochen ist.
Mord und Totschlag. In den ersten zwei Monaten des Jahres 2010 hat die Generalstaatsanwaltschaft 373 Tote durch Gewaltanwendung registriert. Die Zahl der Morde pro 100.000 Einwohner sei konstant geblieben.
Was nicht erwähnt wird ist, dass sich die Quote auf einem hohen Niveau bewegt. Schließlich hat die Dominikanische Republik nicht einmal 10 Millionen Einwohner.
Noch was? Ja! Der Drogenbaron del Tiempo, der ehemalige Ehrenoffizier der Nationalpolizei hat etwa 50 Container mit Drogen nach Europa geschafft.
Aufgeflogen ist er Anfang Mai. Da hat die Spanische Polizei 1.200 Kilogramm (kein Schreibfehler 1,2 Tonnen waren es wirklich) in einer Sendung beschlagnahmt.
Welch „ehrenwerte Gesellschaft“. Es glaubt doch kein Mensch, dass man praktisch zwei Jahre lang jeden Monat zwei Container voll mit Drogen an allen Offiziellen vorbei nach Spanien verbringen kann.
Das der Chef der Nationalpolizei allein drei Wohnungen im Luxushochhaus des del Tiempo im Wert von 4,5 Millionen US-Dollar besitzt sollte zum Nachdenken anregen.
Wetter: Immer noch bedeckt mit zum Teil sonnigen aber auch regnerischen Abschnitten.
Devisen: Für einen Euro erhält man 48,25 Pesos und für einen Dollar 36,75 Pesos.
Das Gesundheitsministerium und die Sozialfürsorge, werden ab Juni, mit der Impfung gegen die in Europa unter den Namen Schweinegrippe bekannt gewordenen Grippe beginnen. Gemäß dem Gesundheitsminister soll eine Million Einwohner geimpft werden. Gleichzeitig erklärte aber derselbe Minister, dass zurzeit keine Gefahr bestehe.
Wenn doch keine Gefahr besteht, warum impft man dann? Besonders dann, wenn man sich überlegt wie höchst umstritten die Aktionen und deren Nutzen in Europa waren.
Der Präsident der PRD-Partei, Miguel Vargas Maldonado, erklärte anlässlich seines Wahlkampfauftrittes in der Nordregion, dass das Haushaltsdefizit in diesem Jahr das nach dem Zusammenbruch der Bank Baninter übersteigen könne.
Er erklärte, die jetzige Regierung habe den guten Geschäftssinn und die Vorsicht verloren habe, wie man die Wirtschaft verwalte. Denn nach eigenen Aussagen der Regierung hätte man im ersten Vierteljahr ein Defizit von 18.300 Millionen Pesos angehäuft.
Auf Sicht des ganzen Jahres prophezeit der Präsident der PRD ein Defizit von bis zu 90.000 Millionen Pesos. Dies wäre dann doppelt so viel wie nach dem „Fall Baninter“.
Dies erklärte er kurz bevor er zu einer Wahlkampfreise nach Sosua, Puerto Plata und Imbert aufgebrochen ist.
Mord und Totschlag. In den ersten zwei Monaten des Jahres 2010 hat die Generalstaatsanwaltschaft 373 Tote durch Gewaltanwendung registriert. Die Zahl der Morde pro 100.000 Einwohner sei konstant geblieben.
Was nicht erwähnt wird ist, dass sich die Quote auf einem hohen Niveau bewegt. Schließlich hat die Dominikanische Republik nicht einmal 10 Millionen Einwohner.
Noch was? Ja! Der Drogenbaron del Tiempo, der ehemalige Ehrenoffizier der Nationalpolizei hat etwa 50 Container mit Drogen nach Europa geschafft.
Aufgeflogen ist er Anfang Mai. Da hat die Spanische Polizei 1.200 Kilogramm (kein Schreibfehler 1,2 Tonnen waren es wirklich) in einer Sendung beschlagnahmt.
Welch „ehrenwerte Gesellschaft“. Es glaubt doch kein Mensch, dass man praktisch zwei Jahre lang jeden Monat zwei Container voll mit Drogen an allen Offiziellen vorbei nach Spanien verbringen kann.
Das der Chef der Nationalpolizei allein drei Wohnungen im Luxushochhaus des del Tiempo im Wert von 4,5 Millionen US-Dollar besitzt sollte zum Nachdenken anregen.
Wetter: Immer noch bedeckt mit zum Teil sonnigen aber auch regnerischen Abschnitten.
Devisen: Für einen Euro erhält man 48,25 Pesos und für einen Dollar 36,75 Pesos.
Montag, 3. Mai 2010
Der Wahlkampf geht weiter
Die Regierung hat in Santiago damit begonnen 21.350 Lebensmittelpakete an bedürftige Familien zu verteilen. Begünstigt sollen auch schwangere Frauen werden.
Die Pakete enthalten Reis, Bohnen, Salami, Öl und Milch.
Diese Aktion hat wieder einmal einen fahlen Beigeschmack. Werden doch mit Geldern der Regierung und mit Eigentum des Staates ganz offen für die Regierungspartei PLD geworben. Denn in anderen Zeiten des Jahres finden derartige Aktionen nicht statt.
Ich denke, man möchte die ärmsten der Armen mit diesen Lebensmittelpaketen dazu bewegen die Stimme für die PLD zu geben. Es soll ganz offensichtlich der Eindruck erweckt werden, dass die Regierung sich um die Bevölkerung kümmert. Leider ist dies nur zu Wahlkampfzeiten der Fall.
Auch der Chef der Dominikanischen Luftwaffe sah sich genötigt wieder einmal zu den Super Tucanos Stellung zu nehmen.
Nach dessen Ansicht sind die zwei bereits im Land stationierten Flugzeuge ein voller Erfolg. Seit dem 10. Dezember 2009 hätte jedes der beiden Flugzeuge knapp 20 Stunden an Verfolgungseinsätzen abgeleistet. Ergebnisse, außer dass es keine Abschüsse gegeben hatte, wurden zu diesen Einsätzen aber nicht vorgelegt.
Wenn man einmal davon ausgeht, dass man pro Einsatz etwa 2 Stunden in der Luft ist, dann hat man 10 Einsätze geflogen.
In 141 Tagen also 10 Einsätze. Da kann man sich natürlich ganz berechtigt fragen warum man dann noch 8 weiter Flugzeuge benötigt. Wie es aussieht wollte man wohl wieder einmal nicht mehr wie das Volk beruhigen.
Und auch noch das. Der Herr Finanzminister weilte in New York. Dort sollte er Staatsanleihen platzieren.
Eigentlich von Haus aus schon recht ungewöhnlich, dass ein Finanzminister zur Platzierung der Anleihung extra zu der Bank reisen muss die die Anleihe an den Markt bringen will. Wie auch immer. Vor der Abreise wurde durch das Parlament eine Anleihe von 1 Milliarde US-Dollar festgelegt. Platziert wurden aber nur 750 Millionen US-Dollar. Der Finanzminister bezeichnet das auch noch als Erfolg und behauptet, dass man bis zu 4,5 Milliarden US-Dollar am Markt hätte platzieren können.
Die Frage die man durchaus stellen darf ist, warum hat er dann nicht einmal die vom Finanzministerium geforderte und durch das Parlament genehmigte Summe von 1 Milliarde US-Dollar eingesammelt?
Wetter: Im ganzen Land wolkig und ab und an sonnig.
Devisen: Für einen Euro erhält man 48,25 Pesos und für einen Dollar 36,71 Pesos.
Die Pakete enthalten Reis, Bohnen, Salami, Öl und Milch.
Diese Aktion hat wieder einmal einen fahlen Beigeschmack. Werden doch mit Geldern der Regierung und mit Eigentum des Staates ganz offen für die Regierungspartei PLD geworben. Denn in anderen Zeiten des Jahres finden derartige Aktionen nicht statt.
Ich denke, man möchte die ärmsten der Armen mit diesen Lebensmittelpaketen dazu bewegen die Stimme für die PLD zu geben. Es soll ganz offensichtlich der Eindruck erweckt werden, dass die Regierung sich um die Bevölkerung kümmert. Leider ist dies nur zu Wahlkampfzeiten der Fall.
Auch der Chef der Dominikanischen Luftwaffe sah sich genötigt wieder einmal zu den Super Tucanos Stellung zu nehmen.
Nach dessen Ansicht sind die zwei bereits im Land stationierten Flugzeuge ein voller Erfolg. Seit dem 10. Dezember 2009 hätte jedes der beiden Flugzeuge knapp 20 Stunden an Verfolgungseinsätzen abgeleistet. Ergebnisse, außer dass es keine Abschüsse gegeben hatte, wurden zu diesen Einsätzen aber nicht vorgelegt.
Wenn man einmal davon ausgeht, dass man pro Einsatz etwa 2 Stunden in der Luft ist, dann hat man 10 Einsätze geflogen.
In 141 Tagen also 10 Einsätze. Da kann man sich natürlich ganz berechtigt fragen warum man dann noch 8 weiter Flugzeuge benötigt. Wie es aussieht wollte man wohl wieder einmal nicht mehr wie das Volk beruhigen.
Und auch noch das. Der Herr Finanzminister weilte in New York. Dort sollte er Staatsanleihen platzieren.
Eigentlich von Haus aus schon recht ungewöhnlich, dass ein Finanzminister zur Platzierung der Anleihung extra zu der Bank reisen muss die die Anleihe an den Markt bringen will. Wie auch immer. Vor der Abreise wurde durch das Parlament eine Anleihe von 1 Milliarde US-Dollar festgelegt. Platziert wurden aber nur 750 Millionen US-Dollar. Der Finanzminister bezeichnet das auch noch als Erfolg und behauptet, dass man bis zu 4,5 Milliarden US-Dollar am Markt hätte platzieren können.
Die Frage die man durchaus stellen darf ist, warum hat er dann nicht einmal die vom Finanzministerium geforderte und durch das Parlament genehmigte Summe von 1 Milliarde US-Dollar eingesammelt?
Wetter: Im ganzen Land wolkig und ab und an sonnig.
Devisen: Für einen Euro erhält man 48,25 Pesos und für einen Dollar 36,71 Pesos.
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