Heute schauen wir mal auf das Wasser. Schließlich ist dies einer der Gründe warum man von Europa in die Karibik reist.
Ein Motorsegler der aus dem Hafenbecken von Boca Chica geborgen wurde, ist nun durch die Kriegsmarine für über 1,4 Million Pesos saniert wurden.
Was war passiert? Im letzten Jahr berichteten Zeitungen von dem gesunkenen Motorsegler „Black Jack“. Dieser wurde 1973 durch den Oberst Caamaño Deñó dazu benutzt um mit acht weiteren Kämpfern einen Umsturz der damaligen Regierung unter Balaguer herbei zu führen.
Ist aber in Ordnung. Wenn man sonst keine Probleme hat, dann kann man natürlich auch gesunkene Boote sanieren.
Andere wären froh wenn sie ein solches Boot, wie das eben genannte, hätten. Denn nicht wenige Menschen aus der Dominikanischen Republik wagen sich mit einfachsten Booten hinaus auf das offene Meer um Puerto Rico, das bekanntlich zu den USA gehört, zu erreichen. Das Paradies ist nämlich nicht für alle Menschen ein Paradies. Viele Dominikaner leben in bitterer Armut. In der Flucht über das Meer sehen sie die einzige Möglichkeit ihr Leben zu verbessern. Leider kommt es dabei immer wieder zu tragischen Unglücken. Viele, zu viele, verlieren auf hoher See ihr Leben.
Und die, die es in halbwegs seetüchtigen Booten schaffen sich auf das Meer hinaus zu wagen? Auf die warten die US-Coast Guard und die Kriegsmarine der Dominikanischen Republik. Und dessen Chef teilte am Wochenende mit, dass man innerhalb von 24 Stunden vier illegale Bootsreisen verhindert habe. Die nun wieder in der Heimat gestrandeten dürfen also weiter das heimische Paradies genießen.
Und noch einmal Wasser. Diesmal aber die andere Richtung. Diesmal wurde ein Boot bei Samana durch die Kriegsmarine aufgebracht was aus Puerto Rico in die Dominikanische Republik wollte. An Bord des Bootes waren zwei Dominikaner und drei Koffer. Dominikaner vor der dominikanischen Küste? Kein Problem! Aber die die 1,2 Millionen US-Dollar die die Herren bei sich hatten, lassen doch einige Fragen aufkommen.
Auch die Kriegsmarine war der Meinung, dass man der Sache mal auf den Grund gehen sollte. Deswegen wurden die Herren verhaftet.
Was ist sonst noch los? Die Regierung baut schon fleißig an der zweiten Metrolinie in der Hauptstadt ohne das die Ausschreibung abgeschlossen wäre. Auch hat man eben mal so eine Verlängerung der zweiten Linie ebenso einmal beschlossen.
Der Benzinpreis wurde auch in dieser Woche nicht erhöht. Das liegt wohl daran, dass Wahlen vor der Tür stehen. Da möchte man dem geneigten Publikum keine erhöhten Spritpreise zumuten. Würde dies doch die Chancen auf Wiederwahl schmälern. Dass die Preise nach der Wahl aber wieder beachtlich angehoben werden, dass dürfte ausgemachte Sache sein.
Wetter: Die Vorhersage hat sich immer noch nicht geändert. Im Westen und im Cibao sonnig und bedeckt. Im Rest des Landes ist mit Niederschlägen bei bedecktem Himmel zu rechnen.
Devisen: Für einen Euro erhält man 48,40 Pesos und für einen Dollar 36,58 Pesos.
Montag, 26. April 2010
Rund ums Wasser
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