Santo Domingo / Republica Dominicana
Der Unmut bei den Bewohnern vieler Sektoren in der Dominikanischen Republik hält an. Hat doch erst kürzlich der Vizepräsident der CDEEE, Celso Marranzini, das die Sektoren die an der 24 Stunden Versorgung angeschlossen sind auch 24 Stunden Strom erhalten sollen. Für die restlichen Sektoren wurde eine Versorgung von mindestens 16 Stunden garantiert.
Leider ist aber wieder einmal anderes zu vermelden.
Das Kraftwerk AES Andres ist mit einer Leistung von 300 Megawatt vollständig vom Netz gegangen. Das Kraftwerk San Felipe in Puerto Plata kann wegen eines Schadens nur 72 Megawatt ins Netz einspeisen.
Die Folge sind massive Stromausfälle. Bei Teilen Bevölkerung die ihren Unmut äußerten summieren sich die täglichen Stromausfälle auf bis zu 10 Stunden.
Die Stromausfälle treffen das Land in einer schwierigen Situation. Da durch Trockenheit die Stauseen nicht genügend Wasser vorhalten, müssen auch die dort installierten Generatoren vom Netz genommen werden.
Ein anderer Grund für die ständigen Stromausfälle ist die mangelnde Bereitschaft gewisser Teile der Bevölkerung die Stromrechnung zu bezahlen.
Celso Marrazini erklärte hierzu, dass nun alle Kunden mit einen Zähler ausgestattet werden um den Strom auch abrechnen zu können.
Marazini erklärte, dass es nicht sein könne das einige Kunden lediglich 500 Pesos (Flatrate ca. 10 Euro) im Monat bezahlen würden und den ganzen Tag mit einen Elektroschweißgerät arbeiten.
Quelle: Diario Libre
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