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Freitag, 2. Juli 2010
Dienstag, 29. Juni 2010
News vom 29.06.2010
Die Rasenmähermethode für den Strom

Die Regierung hat gestern beschlossen, pauschal in den Haushalten der Ministerien sowie der dezentralen und autonomen Institutionen 20 Prozent zu kürzen. Mit dieser Maßnahme, verkündet durch den Finanzminister Vicente Bengoa, soll das Defizit in der Energiesubvention gedeckt werden.
Hintergrund dieser Maßnahme ist, dass die 380 Millionen US-Dollar die im laufenden Haushaltsjahr für die Energiesubvention im Haushalt eingestellt wurden bereits aufgebraucht sind. Verschiedenen Vereinbarungen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) lassen aber eine Finanzierung des Defizits durch Kredite nicht zu.
Mit der nun durchgeführten Maßnahme wird man zusätzliche 350 Millionen US-Dollar für die Stromsubvention zur Verfügung haben.
Wäre man den Weg über neue Schulden gegangen, dann hätte man riskiert neue finanzielle Zuwendungen des IWF zu verlieren.
Allerdings beißt sich hier auch die Katze selbst in den Schwanz. Wenn man pauschal in allen Ministerien 20 Prozent kürzt, dann leiden auch andere wichtige Projekte darunter.
So können durch diese Maßnahme zum Beispiel Straßen nicht mehr wie geplant gebaut werden. Die anderen Sozialprogramme der Regierung müssen weiter zurück gefahren werden. Und auch der Bereich Bildung wird betroffen sein.
Und für was setzt man die Zukunft des Landes, die Bildung der Kinder, auf das Spiel? Dafür das Diebe auch in Zukunft keinen Strom bezahlen müssen.
Straßeneröffnung
Eines der letzten Projekte dieser Größenordnung was der Präsident der Dominikanischen Republik, Leonel Fernandez, heute einweihen wird.
In einen feierlichen Akt wird Präsident Fernandez die sanierte Straße zwischen Casabito und Constanza in der Provinz La Vega einweihen.
Der Bau dieser 51 Kilometer langen Verbindung, inklusive einer Brücke über den Fluss Arroyazo, die nun auch gegen Unterspülung geschützt ist kostete 112 Millionen US-Dollar.
Und noch einmal Strom

Der Vize-Präsident der CDEEE, Celso Marranzini, erklärte dass es ihm gelungen sei bei den Preisneuverhandlungen mit den Erzeugern 65 Millionen US-Dollar an Einsparungen heraus zu handeln.
Allein bei AES Dominicana gibt es Einsparungen von 34 Millionen US-Dollar. Bei der Wasserenergie werden es 22 Millionen US-Dollar sein und bei Falconbridge kommen noch einmal 9 Millionen US-Dollar hinzu.
Dies ist ein wirklich erfreuliches Ergebnis. Allerdings zeigt es auch, dass erhebliches Einsparpotenzial bei den Verschiedenen Akteuren auf den gesamten Stromsektor vorhanden ist.
Wenn die Erzeuge bereit sind sich auch zu beteiligen, dann muss die CDEEE schleunigst damit beginnen die eine Million nicht zahlender Kunden zur Kasse zu bitten.
Man sollte auch dringend von Seiten der Verteilerfirmen dazu übergehen die einzelnen Nichtzahler vom Netz zu nehmen. Nur so merkt derjenige nämlich das er etwas falsch macht. Denn wenn er aus dem Fenster schaut und alle Nachbarn haben Licht nur er nicht, dann entschließt er sich auch zu zahlen.
Im Moment werden aber ganze Straßenzüge und Viertel und Sippenhaft genommen. Das kann nicht richtig sein.
Wetter
Die Wahrscheinlichkeit, dass man von Schauern und Gewittern überrascht wird nimmt weiter ab. Lediglich im Süden der Republik kann es vereinzelt zu kleineren örtlichen Schauern kommen.
http://www.onamet.gov.do/
Devisen
Im Zuge stark gesunkener europäischer Börsen gab heute im frühen Handelsverlauf der Euro zum Dollar weiter deutlich nach. Nach Ansicht einiger Analysten schein der Euro nun seinen „Wohlfühlraum“ zwischen 1,22 Dollar und 1,25 Dollar gefunden zu haben.
Auch zum Schweizer Franken hin gibt der Euro nach. Des einen Freud, des anderen Leid könnte man sagen. Denn die Schweiz wickelt 60 Prozent ihres Außenhandels mit der Eurozone ab. Die Schweizer Nationalbank sieht die rasante Entwicklung des Franken mit Sorge. Denn in ihr steckt ein erhöhtes Inflationspotential.
Aktuell kostet ein Euro 1,2197 US-Dollar. Das sind 0,0085 US-Dollar (-0,69%) weniger wie zum gestrigen Handelsschluss.
Rohstoffe
(folgt später)
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.

Die Regierung hat gestern beschlossen, pauschal in den Haushalten der Ministerien sowie der dezentralen und autonomen Institutionen 20 Prozent zu kürzen. Mit dieser Maßnahme, verkündet durch den Finanzminister Vicente Bengoa, soll das Defizit in der Energiesubvention gedeckt werden.
Hintergrund dieser Maßnahme ist, dass die 380 Millionen US-Dollar die im laufenden Haushaltsjahr für die Energiesubvention im Haushalt eingestellt wurden bereits aufgebraucht sind. Verschiedenen Vereinbarungen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) lassen aber eine Finanzierung des Defizits durch Kredite nicht zu.
Mit der nun durchgeführten Maßnahme wird man zusätzliche 350 Millionen US-Dollar für die Stromsubvention zur Verfügung haben.
Wäre man den Weg über neue Schulden gegangen, dann hätte man riskiert neue finanzielle Zuwendungen des IWF zu verlieren.
Allerdings beißt sich hier auch die Katze selbst in den Schwanz. Wenn man pauschal in allen Ministerien 20 Prozent kürzt, dann leiden auch andere wichtige Projekte darunter.
So können durch diese Maßnahme zum Beispiel Straßen nicht mehr wie geplant gebaut werden. Die anderen Sozialprogramme der Regierung müssen weiter zurück gefahren werden. Und auch der Bereich Bildung wird betroffen sein.
Und für was setzt man die Zukunft des Landes, die Bildung der Kinder, auf das Spiel? Dafür das Diebe auch in Zukunft keinen Strom bezahlen müssen.
Straßeneröffnung
Eines der letzten Projekte dieser Größenordnung was der Präsident der Dominikanischen Republik, Leonel Fernandez, heute einweihen wird.
In einen feierlichen Akt wird Präsident Fernandez die sanierte Straße zwischen Casabito und Constanza in der Provinz La Vega einweihen.
Der Bau dieser 51 Kilometer langen Verbindung, inklusive einer Brücke über den Fluss Arroyazo, die nun auch gegen Unterspülung geschützt ist kostete 112 Millionen US-Dollar.
Und noch einmal Strom

Der Vize-Präsident der CDEEE, Celso Marranzini, erklärte dass es ihm gelungen sei bei den Preisneuverhandlungen mit den Erzeugern 65 Millionen US-Dollar an Einsparungen heraus zu handeln.
Allein bei AES Dominicana gibt es Einsparungen von 34 Millionen US-Dollar. Bei der Wasserenergie werden es 22 Millionen US-Dollar sein und bei Falconbridge kommen noch einmal 9 Millionen US-Dollar hinzu.
Dies ist ein wirklich erfreuliches Ergebnis. Allerdings zeigt es auch, dass erhebliches Einsparpotenzial bei den Verschiedenen Akteuren auf den gesamten Stromsektor vorhanden ist.
Wenn die Erzeuge bereit sind sich auch zu beteiligen, dann muss die CDEEE schleunigst damit beginnen die eine Million nicht zahlender Kunden zur Kasse zu bitten.
Man sollte auch dringend von Seiten der Verteilerfirmen dazu übergehen die einzelnen Nichtzahler vom Netz zu nehmen. Nur so merkt derjenige nämlich das er etwas falsch macht. Denn wenn er aus dem Fenster schaut und alle Nachbarn haben Licht nur er nicht, dann entschließt er sich auch zu zahlen.
Im Moment werden aber ganze Straßenzüge und Viertel und Sippenhaft genommen. Das kann nicht richtig sein.
Wetter
Die Wahrscheinlichkeit, dass man von Schauern und Gewittern überrascht wird nimmt weiter ab. Lediglich im Süden der Republik kann es vereinzelt zu kleineren örtlichen Schauern kommen.
http://www.onamet.gov.do/
Devisen
Im Zuge stark gesunkener europäischer Börsen gab heute im frühen Handelsverlauf der Euro zum Dollar weiter deutlich nach. Nach Ansicht einiger Analysten schein der Euro nun seinen „Wohlfühlraum“ zwischen 1,22 Dollar und 1,25 Dollar gefunden zu haben.
Auch zum Schweizer Franken hin gibt der Euro nach. Des einen Freud, des anderen Leid könnte man sagen. Denn die Schweiz wickelt 60 Prozent ihres Außenhandels mit der Eurozone ab. Die Schweizer Nationalbank sieht die rasante Entwicklung des Franken mit Sorge. Denn in ihr steckt ein erhöhtes Inflationspotential.
Aktuell kostet ein Euro 1,2197 US-Dollar. Das sind 0,0085 US-Dollar (-0,69%) weniger wie zum gestrigen Handelsschluss.
Rohstoffe
(folgt später)
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Montag, 28. Juni 2010
News vom 28.06.2010
Präsidentenwahl 2012
Der Innen- und Polizeiminister der Dominikanischen Republik, Franklin Almeyda, erklärte sich bereit, bei den Parteiinternen (PLD) Vorwahlen gegen die derzeitige First Lady zu kandidieren.
Der Minister erklärte weiter, dass er sich Konkurrenzfähig halte. Allerdings wisse er nicht ob die First Lady sich überhaupt diesen Prozess stellen möchte.
In der PLD, besonders in den USA, sind schon seit längeren Stimmen zu hören, die eine Kandidatur der derzeitigen First Lady, Margarita Cedeño de Fernandez, befürworten. So will man eine gewisse Kontinuität in der Regierung wahren.
Eine erste Bilanz
Eine erste traurige Bilanz gibt es zu den teils heftigen Regenfällen der letzten Tage zu vermelden. Insgesamt sind durch die Regenfälle bereits 5 Tote zu beklagen.
Allein am Samstagnachmittag mussten drei Leichen von Jugendlichen aus der Karibischen See geborgen werden. Diese hatten vor Güibia gebadet. Leider konnten die Jugendlichen durch Taucher der Feuerwehr nur noch Tod geborgen werden.
Dominikanisch-Haitianische Kommission
Der Präsident der Dominikanischen Republik, Leonel Fernandez, trifft sich mit seinen Amtskollegen aus Haiti, René Préval, um die Wiederbelebung der Dominikanisch-Haitianischen Kommission zu beschließen.
Die Kommission wurde bereits 1996 gegründet. Allerdings ist sie im Moment nicht aktiv. Ziel dieser Kommission soll sein, die Wirtschafts-, Handels-, Bildungs-, Kulturbeziehungen miteinander zu vertiefen. Außerdem wollte man sich dem Thema Einwanderung annehmen.
Der dominikanische Außenminister schlug bei einem Treffen mit der Außenministerin der USA, Hillary Clinton, vor diese Kommission wieder zu reaktivieren.
Der Mann der US-Außenministerin und ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Bill Clinton, ist der UN-Sonderbeauftragte für Haiti.
Bei dieser Gelegenheit beglückwünschte Präsident Fernandez Juan Manuel Santos zur Wahl zum Präsidenten von Kolumbien.
Santos war unter dem letzten Präsidenten Uribe Verteidigungsminister und konnte sich im zweiten Wahlgang deutlich durchsetzen.
Die Stromversorgung

Die CDEEE möchte bis zum Ende des Jahres 600.000 neue Kunden in das Stromnetz implementieren. Außerdem soll ein neues telemetrisches System die Stromdiebstähle vermindern. Getestet wird dieses System zum Zeit in einigen Sektoren der Stadt Santiago.
Die 300.000 neuen Kunden die in diesem Jahr in das System integriert wurden bezeichnet der Ökonom Diaz als einen Rekord. Der Ökonom der auch Berater des Vize-Präsidenten der CDEEE ist erklärte weiter, dass in den Jahren 2004 bis 2009 lediglich 100.000 neue Kunden gewonnen werden konnten.
Ganz offen erklärte Diaz, dass das System der Stromversorgung verbessert werden müsse. Denn im Moment bewege man sich auf einen Niveau wie man es aus einigen Staaten aus Afrika kennt.
In einer weiteren Bewertung der Situation stellt Diaz fest, dass die Hälfte der Konsumenten nicht für die empfangene Leistung bezahlen.
Dieses Nichtbezahlen der Stromrechnung und die Leitungsverluste (durch veraltete Leitungen) verursachen jährlich Verluste in einer Größenordnung zwischen 400 und 500 Millionen Dollar.
Wetter
Die nächsten Tage werden schönes Wetter mit sich bringen. Es wird warm und starke Regenfälle sind nicht zu erwarten.
Einzig vor der Südküste hängt noch ein kleines Tief was in den Morgenstunden noch zu vereinzelten Schauern führen kann.
Deswegen hält das Nationale Meteorologische Amt eine Warnung für Santo Domingo und den Nationaldistrikt bereit. Nur noch hier wird vor Erdrutschen gewarnt.
http://www.onamet.gov.do/
Devisen
Der Euro ist wieder gestiegen. Es werden langsam Zweifel an der Nachhaltigkeit an der US-Konjunkturerholung laut. Dies führt zu einer stärkeren Flucht aus dem Dollar und hinein in den Euro.
Aktuell kostet ein Euro 1,2346 US-Dollar.
Rohstoffe
Die Ölpreise sind am Montag gefallen. – Die gesunkenen Ölpreise werden vor allem auf Gewinnmitnahmen auf die am Freitag deutlich gestiegenen Preisen zurückgeführt. Allerdings stützt Tropensturm Alex etwas die Preise. Wegen des Sturms mussten bereits einige Anbieter ihre Ölplattformen im Golf von Mexiko schließen.
Die Ölpreise am Montag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August fiel am Abend auf 78,25 US-Dollar. Das waren 61 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 49 Cent auf 77,63 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 73,82 US-Dollar. Das waren 89 Cent mehr als am Donnerstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
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Der Innen- und Polizeiminister der Dominikanischen Republik, Franklin Almeyda, erklärte sich bereit, bei den Parteiinternen (PLD) Vorwahlen gegen die derzeitige First Lady zu kandidieren.
Der Minister erklärte weiter, dass er sich Konkurrenzfähig halte. Allerdings wisse er nicht ob die First Lady sich überhaupt diesen Prozess stellen möchte.
In der PLD, besonders in den USA, sind schon seit längeren Stimmen zu hören, die eine Kandidatur der derzeitigen First Lady, Margarita Cedeño de Fernandez, befürworten. So will man eine gewisse Kontinuität in der Regierung wahren.
Eine erste Bilanz
Eine erste traurige Bilanz gibt es zu den teils heftigen Regenfällen der letzten Tage zu vermelden. Insgesamt sind durch die Regenfälle bereits 5 Tote zu beklagen.
Allein am Samstagnachmittag mussten drei Leichen von Jugendlichen aus der Karibischen See geborgen werden. Diese hatten vor Güibia gebadet. Leider konnten die Jugendlichen durch Taucher der Feuerwehr nur noch Tod geborgen werden.
Dominikanisch-Haitianische Kommission
Der Präsident der Dominikanischen Republik, Leonel Fernandez, trifft sich mit seinen Amtskollegen aus Haiti, René Préval, um die Wiederbelebung der Dominikanisch-Haitianischen Kommission zu beschließen.
Die Kommission wurde bereits 1996 gegründet. Allerdings ist sie im Moment nicht aktiv. Ziel dieser Kommission soll sein, die Wirtschafts-, Handels-, Bildungs-, Kulturbeziehungen miteinander zu vertiefen. Außerdem wollte man sich dem Thema Einwanderung annehmen.
Der dominikanische Außenminister schlug bei einem Treffen mit der Außenministerin der USA, Hillary Clinton, vor diese Kommission wieder zu reaktivieren.
Der Mann der US-Außenministerin und ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Bill Clinton, ist der UN-Sonderbeauftragte für Haiti.
Bei dieser Gelegenheit beglückwünschte Präsident Fernandez Juan Manuel Santos zur Wahl zum Präsidenten von Kolumbien.
Santos war unter dem letzten Präsidenten Uribe Verteidigungsminister und konnte sich im zweiten Wahlgang deutlich durchsetzen.
Die Stromversorgung

Die CDEEE möchte bis zum Ende des Jahres 600.000 neue Kunden in das Stromnetz implementieren. Außerdem soll ein neues telemetrisches System die Stromdiebstähle vermindern. Getestet wird dieses System zum Zeit in einigen Sektoren der Stadt Santiago.
Die 300.000 neuen Kunden die in diesem Jahr in das System integriert wurden bezeichnet der Ökonom Diaz als einen Rekord. Der Ökonom der auch Berater des Vize-Präsidenten der CDEEE ist erklärte weiter, dass in den Jahren 2004 bis 2009 lediglich 100.000 neue Kunden gewonnen werden konnten.
Ganz offen erklärte Diaz, dass das System der Stromversorgung verbessert werden müsse. Denn im Moment bewege man sich auf einen Niveau wie man es aus einigen Staaten aus Afrika kennt.
In einer weiteren Bewertung der Situation stellt Diaz fest, dass die Hälfte der Konsumenten nicht für die empfangene Leistung bezahlen.
Dieses Nichtbezahlen der Stromrechnung und die Leitungsverluste (durch veraltete Leitungen) verursachen jährlich Verluste in einer Größenordnung zwischen 400 und 500 Millionen Dollar.
Wetter
Die nächsten Tage werden schönes Wetter mit sich bringen. Es wird warm und starke Regenfälle sind nicht zu erwarten.
Einzig vor der Südküste hängt noch ein kleines Tief was in den Morgenstunden noch zu vereinzelten Schauern führen kann.
Deswegen hält das Nationale Meteorologische Amt eine Warnung für Santo Domingo und den Nationaldistrikt bereit. Nur noch hier wird vor Erdrutschen gewarnt.
http://www.onamet.gov.do/
Devisen
Der Euro ist wieder gestiegen. Es werden langsam Zweifel an der Nachhaltigkeit an der US-Konjunkturerholung laut. Dies führt zu einer stärkeren Flucht aus dem Dollar und hinein in den Euro.
Aktuell kostet ein Euro 1,2346 US-Dollar.
Rohstoffe
Die Ölpreise sind am Montag gefallen. – Die gesunkenen Ölpreise werden vor allem auf Gewinnmitnahmen auf die am Freitag deutlich gestiegenen Preisen zurückgeführt. Allerdings stützt Tropensturm Alex etwas die Preise. Wegen des Sturms mussten bereits einige Anbieter ihre Ölplattformen im Golf von Mexiko schließen.
Die Ölpreise am Montag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August fiel am Abend auf 78,25 US-Dollar. Das waren 61 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 49 Cent auf 77,63 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 73,82 US-Dollar. Das waren 89 Cent mehr als am Donnerstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
Freitag, 25. Juni 2010
News vom 25.06.2010
Die Unsicherheit wächst in Santiago
Die nächtlichen Aktivitäten der Einwohner der Stadt Santiago, sind in den letzten Wochen, in verschiedenen Vierteln der Stadt, teils beträchtlich zurückgegangen. Unternehmer führen dies auf die gestiegene Kriminalität zurück.
Der Inhaber der „Rancho Tipico Cienfuegos“ erklärte gegenüber Reportern der Zeitung Diario Libre, dass er bis zu 20 Prozent weniger Kunden habe. Seiner Ansicht nach verlassen viele Menschen nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr ihre Häuser, da gerade in Cienfuegos die Kriminalität beträchtlich zugenommen habe.
In der Tat zeichnet dieses Bild auch eine Studie die von der Gruppe „Unterstützer der öffentlichen Sicherheit von Santiago“ unterstützt wurde.
In der Studie werden als besonders betroffene Gebiete Cienfuegos, Cristo Rey, La Otra Banda, Los Salados, Bermudez y Libertad, La Cienega, El Ingenio, La Yagüita de Pastor sowie die Gemeinde Navarrete genannt.
Nach den Gründen für diese Entwicklung befragt, antwortete der Präsident der Industrie- und Handelskammer von Santiago, das hauptsächlich der Verlust von hunderten Arbeitsplätzen in den Zonas Francas der Stadt zu dieser Entwicklung beigetragen hat.
Einige andere behaupten, dass die Verringerung von Polizeistreifen zu dieser Entwicklung beigetragen hat.
Dieser Darstellung widerspricht allerdings der Chef des Regionalkommandos Zentralcibao der Nationalpolizei. General Then erklärte, dass die Streifen nicht abgenommen hätten. Die Nationalpolizei würde aber vermehrt selektieren und an den als strategisch wichtig erkannten Plätzen häufiger kontrollieren.
Gespräche über den Stromsektor
Gestern begrüßte der Präsident der Dominikanischen Republik, Leonel Fernandez, im Botschaftersalon des Präsidentenpalasts Vertreter der Interamerikanischen Entwicklungsbank sowie der Weltbank um den Stromsektor im Land zu bewerten.
Außerdem nahmen an diesem Gespräch der Finanzminister und der Vize-Präsident der CDEEE teil.
Von Seiten der Gäste wurden die unternommenen Schritte, besonders im Bereich Verwaltung, begrüßt. Allerdings machten sie auch darauf aufmerksam, dass der Verlust der Energie bei der Durchleitung, sowie die nicht bezahlten Rechnungen die „Achillesferse“ des Systems darstellen.
Celso Marranzini, Vize-Präsident der CDEEE, erklärte am Rande der Veranstaltung, dass man an den Vorhaben die Stromausfälle bis 2012 zu eliminieren festhalte.
Die Realität ist eine andere, oder – Nichts als warme Worte

Während also die Herren im Palast saßen und erklärten, dass es bis 2012 keine Stromausfälle mehr geben soll, sieht die Realität im Lande ganz anders aus.
Gegen 16 Uhr erreichte das Defizit an elektrischer Energie 30 Prozent. Dies führte wieder zu einer deutlichen Erhöhung der Abschaltungen.
Gegen 16 Uhr wurden im gesamten Land 1.778 Megawatt an Energie nachgefragt. Geliefert wurden aber nur 1.237 Megawatt was zu einen Defizit von 541 Megawatt führte.
Die Stromausfälle nehmen gerade in einer Zeit zu, als der Vize-Präsident der CDEEE erst vorgestern erklärte, dass sich die Situation im Lande stabilisiere.
Gestern saßen viele Menschen in weiten Teilen der Hauptstadt und im Cibao im Dunkeln. Die Behörden gaben aber keine Gründe für die Situation an.
Und noch eine Subvention
Die Regierung will mit einen „internen Mechanismus“ verhindern, dass weiter steigende Ölpreise die Bevölkerung treffen.
Die Regierung hat für dieses Jahr einen Ölpreis von 72 US-Dollar pro Barrel veranschlagt. Allerdings rechnet man nun damit, dass sich der Preis wohl eher zwischen 75 und 78 Dollar einpendeln wird.
Reichlich naiv den Preis für das ganze Jahr nun ausgerechnet auf die Tiefstmarken festzumachen. Besonders dann, wenn in den letzten vier Monaten des letzten Jahres die Preise schon wieder bei runden 80 Dollar lagen.
Wie man da nun, bei positiven Vorzeichen was die Belebung der Weltwirtschaft angeht, mit sinkenden Rohstoffpreisen rechnen kann, dass erschließt sich wohl nur den Handelsministerium.
Wetter
Die gestern angesprochenen Tiefdruckgebiete sind südlich an der Dominikanischen Republik vorbei gezogen und befinden sich nun südöstlich von Jamaika.
Allerdings gibt es keine Entwarnung für die Dominikanische Republik. Es geht Schlag auf Schlag.
Von Osten her kündigt sich bereits das nächste System an. Erste Ausläufer davon dürften nun bereits im Norden der Republik für Niederschläge sorgen. Das Hauptsystem dürfte am Wochenende die Insel erreichen.
Die Warnungen bleiben bestehen.
http://www.onamet.gov.do/
Devisen
Der Eurokurs hielt sich den gesamten frühen Handel deutlich über der Marke von 1,23 US-Dollar. Gegen Mittag setzte allerdings eine deutliche Abwärtsbewegung ein. In dessen Folge verlor der Euro fast ein halbes Prozent zum Vortag.
Aktuell kostet ein Euro 1,2279 US-Dollar. Das sind 0,0050 Dollar (-0,41%) weniger wie zum Handelsschluss des Vortages.
Rohstoffe
Die Ölpreise haben am Freitag deutlich gestiegen. – Die Furcht vor einen Sturm im Golf von Mexiko habe die Ölpreise beflügelt. Dieser Sturm könne sich nach Einschätzung des National Hurricane Center (NHC) in den nächsten 48 Stunden zu einen Tropensturm entwickeln. Im Golf von Mexiko befinden sich eine Reihe von Ölförderanlagen. Außerdem kämpft der Ölkonzern BP in der Region gegen die Ölkatastrophe.
Die Ölpreise am Freitag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August stieg am Nachmittag auf 78,67 US-Dollar. Das sind 2,16 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 163 Cent auf 78,10 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 72,93 US-Dollar. Das ist 1,15 Dollar weniger als am Mittwoch. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
Die nächtlichen Aktivitäten der Einwohner der Stadt Santiago, sind in den letzten Wochen, in verschiedenen Vierteln der Stadt, teils beträchtlich zurückgegangen. Unternehmer führen dies auf die gestiegene Kriminalität zurück.
Der Inhaber der „Rancho Tipico Cienfuegos“ erklärte gegenüber Reportern der Zeitung Diario Libre, dass er bis zu 20 Prozent weniger Kunden habe. Seiner Ansicht nach verlassen viele Menschen nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr ihre Häuser, da gerade in Cienfuegos die Kriminalität beträchtlich zugenommen habe.
In der Tat zeichnet dieses Bild auch eine Studie die von der Gruppe „Unterstützer der öffentlichen Sicherheit von Santiago“ unterstützt wurde.
In der Studie werden als besonders betroffene Gebiete Cienfuegos, Cristo Rey, La Otra Banda, Los Salados, Bermudez y Libertad, La Cienega, El Ingenio, La Yagüita de Pastor sowie die Gemeinde Navarrete genannt.
Nach den Gründen für diese Entwicklung befragt, antwortete der Präsident der Industrie- und Handelskammer von Santiago, das hauptsächlich der Verlust von hunderten Arbeitsplätzen in den Zonas Francas der Stadt zu dieser Entwicklung beigetragen hat.
Einige andere behaupten, dass die Verringerung von Polizeistreifen zu dieser Entwicklung beigetragen hat.
Dieser Darstellung widerspricht allerdings der Chef des Regionalkommandos Zentralcibao der Nationalpolizei. General Then erklärte, dass die Streifen nicht abgenommen hätten. Die Nationalpolizei würde aber vermehrt selektieren und an den als strategisch wichtig erkannten Plätzen häufiger kontrollieren.
Gespräche über den Stromsektor
Gestern begrüßte der Präsident der Dominikanischen Republik, Leonel Fernandez, im Botschaftersalon des Präsidentenpalasts Vertreter der Interamerikanischen Entwicklungsbank sowie der Weltbank um den Stromsektor im Land zu bewerten.
Außerdem nahmen an diesem Gespräch der Finanzminister und der Vize-Präsident der CDEEE teil.
Von Seiten der Gäste wurden die unternommenen Schritte, besonders im Bereich Verwaltung, begrüßt. Allerdings machten sie auch darauf aufmerksam, dass der Verlust der Energie bei der Durchleitung, sowie die nicht bezahlten Rechnungen die „Achillesferse“ des Systems darstellen.
Celso Marranzini, Vize-Präsident der CDEEE, erklärte am Rande der Veranstaltung, dass man an den Vorhaben die Stromausfälle bis 2012 zu eliminieren festhalte.
Die Realität ist eine andere, oder – Nichts als warme Worte

Während also die Herren im Palast saßen und erklärten, dass es bis 2012 keine Stromausfälle mehr geben soll, sieht die Realität im Lande ganz anders aus.
Gegen 16 Uhr erreichte das Defizit an elektrischer Energie 30 Prozent. Dies führte wieder zu einer deutlichen Erhöhung der Abschaltungen.
Gegen 16 Uhr wurden im gesamten Land 1.778 Megawatt an Energie nachgefragt. Geliefert wurden aber nur 1.237 Megawatt was zu einen Defizit von 541 Megawatt führte.
Die Stromausfälle nehmen gerade in einer Zeit zu, als der Vize-Präsident der CDEEE erst vorgestern erklärte, dass sich die Situation im Lande stabilisiere.
Gestern saßen viele Menschen in weiten Teilen der Hauptstadt und im Cibao im Dunkeln. Die Behörden gaben aber keine Gründe für die Situation an.
Und noch eine Subvention
Die Regierung will mit einen „internen Mechanismus“ verhindern, dass weiter steigende Ölpreise die Bevölkerung treffen.
Die Regierung hat für dieses Jahr einen Ölpreis von 72 US-Dollar pro Barrel veranschlagt. Allerdings rechnet man nun damit, dass sich der Preis wohl eher zwischen 75 und 78 Dollar einpendeln wird.
Reichlich naiv den Preis für das ganze Jahr nun ausgerechnet auf die Tiefstmarken festzumachen. Besonders dann, wenn in den letzten vier Monaten des letzten Jahres die Preise schon wieder bei runden 80 Dollar lagen.
Wie man da nun, bei positiven Vorzeichen was die Belebung der Weltwirtschaft angeht, mit sinkenden Rohstoffpreisen rechnen kann, dass erschließt sich wohl nur den Handelsministerium.
Wetter
Die gestern angesprochenen Tiefdruckgebiete sind südlich an der Dominikanischen Republik vorbei gezogen und befinden sich nun südöstlich von Jamaika.
Allerdings gibt es keine Entwarnung für die Dominikanische Republik. Es geht Schlag auf Schlag.
Von Osten her kündigt sich bereits das nächste System an. Erste Ausläufer davon dürften nun bereits im Norden der Republik für Niederschläge sorgen. Das Hauptsystem dürfte am Wochenende die Insel erreichen.
Die Warnungen bleiben bestehen.
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Devisen
Der Eurokurs hielt sich den gesamten frühen Handel deutlich über der Marke von 1,23 US-Dollar. Gegen Mittag setzte allerdings eine deutliche Abwärtsbewegung ein. In dessen Folge verlor der Euro fast ein halbes Prozent zum Vortag.
Aktuell kostet ein Euro 1,2279 US-Dollar. Das sind 0,0050 Dollar (-0,41%) weniger wie zum Handelsschluss des Vortages.
Rohstoffe
Die Ölpreise haben am Freitag deutlich gestiegen. – Die Furcht vor einen Sturm im Golf von Mexiko habe die Ölpreise beflügelt. Dieser Sturm könne sich nach Einschätzung des National Hurricane Center (NHC) in den nächsten 48 Stunden zu einen Tropensturm entwickeln. Im Golf von Mexiko befinden sich eine Reihe von Ölförderanlagen. Außerdem kämpft der Ölkonzern BP in der Region gegen die Ölkatastrophe.
Die Ölpreise am Freitag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August stieg am Nachmittag auf 78,67 US-Dollar. Das sind 2,16 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 163 Cent auf 78,10 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 72,93 US-Dollar. Das ist 1,15 Dollar weniger als am Mittwoch. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
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Donnerstag, 24. Juni 2010
News vom 24.06.2010
Nach dem ersten schweren Regenfällen der Saison
Ein Toter, ein vermisstes Mädchen und 750 Obdachlose, dass ist die erste Bilanz nach den schweren Regenfällen.
Der Tote, Argelis Dias (21), ist bei dem Versuch ein Mädchen aus einem angeschwollenen Fluss zu retten selbst ums Leben gekommen.
Das Notfalloperationscenter (COE) berichtet weiter, dass 259 Häuser überflutet wurden. Sieben davon wurden schwer beschädigt.
Das Notfalloperationscenter verfügt über folgende Provinzen die Alarmstufe „ROT“: Barahona, San Cristóbal, El Seibo, Santo Domingo, Districto Nacional, San Juan de la Maguana, San José de Ocoa, San Pedro de Macoris und Monte Plata.
Geringe Auswirkungen auf die Landwirtschaft
Nach den ersten schweren Regenfällen der Saison im Lande, erklärte das Landwirtschaftsministerium, dass es nur geringe Schäden bei landwirtschaftlichen Nutzflächen gegeben hätte.
Keine Probleme
Der Vize-Präsident der CDEEE, Celso Marranzini erklärte, dass die Energieversorgung durch den Regen stabil ist.
Nach einem Treffen mit dem Präsidenten der Dominikanischen Republik, Leonel Fernandez, erklärte Marrazini, dass sich die Stromversorgung in der der Metropolregion stabilisiert habe. Schuld am Blackout in der letzten Woche sei nur der Generator „Itabo“ gewesen, welcher kurzfristig vom Netz gegangen ist.
Allerdings sind vom selben Regen fast 25 Prozent der Leitungen der EdeEste betroffen. Fast 33.000 Kunden sind in diesen Bereich von Ausfällen betroffen.
EdeEste erklärte, die Ausfälle kommen daher, weil der starke Wind Bäume in die Leitungen hat fallen lassen. Außerdem behindern Erdrutsche die Stromversorgung in der Region.
Wetter
Es wird auch heute im gesamten Staatsgebiet mit teils beträchtlichen Niederschlägen und Stürmen gerechnet werden müssen. Insgesamt lässt die Intensität zu den vergangenen Tagen aber etwas nach.
Das liegt daran, weil das Tief südlich der Insel, über der Karibischen See, vorbeizieht. Die Ausläufer des Tiefs werden also besonders im Süden für Niederschläge sorgen.
Diese Bedingungen werden uns auch in der weiteren Woche begleiten.
Zu den aktuellen Warnhinweisen bitte noch einmal den ersten Beitrag lesen.
http://www.onamet.gov.do/
Devisen
Der Euro ist in der Folge der Zinsentscheidung der US-Notenbank gestiegen. Allerdings bringen deutliche schwächere Börsen in Europa den Euro auch wieder unter Druck.
Aktuell kostet ein Euro 1,2273 US-Dollar. Das sind 0,0040 Dollar (-0,32%) weniger wie zum gestrigen Handelsschluss.
Rohstoffe
Die Ölpreise haben am Donnerstag kaum verändert notiert
Die Ölpreise am Donnerstag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August fiel am Nachmittag auf 76,30 US-Dollar. Das sind 5 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 6 Cent auf 76,33 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 74,08 US-Dollar. Das ist 1,03 Dollar weniger als am Dienstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
Ein Toter, ein vermisstes Mädchen und 750 Obdachlose, dass ist die erste Bilanz nach den schweren Regenfällen.
Der Tote, Argelis Dias (21), ist bei dem Versuch ein Mädchen aus einem angeschwollenen Fluss zu retten selbst ums Leben gekommen.
Das Notfalloperationscenter (COE) berichtet weiter, dass 259 Häuser überflutet wurden. Sieben davon wurden schwer beschädigt.
Das Notfalloperationscenter verfügt über folgende Provinzen die Alarmstufe „ROT“: Barahona, San Cristóbal, El Seibo, Santo Domingo, Districto Nacional, San Juan de la Maguana, San José de Ocoa, San Pedro de Macoris und Monte Plata.
Geringe Auswirkungen auf die Landwirtschaft
Nach den ersten schweren Regenfällen der Saison im Lande, erklärte das Landwirtschaftsministerium, dass es nur geringe Schäden bei landwirtschaftlichen Nutzflächen gegeben hätte.
Keine Probleme
Der Vize-Präsident der CDEEE, Celso Marranzini erklärte, dass die Energieversorgung durch den Regen stabil ist.
Nach einem Treffen mit dem Präsidenten der Dominikanischen Republik, Leonel Fernandez, erklärte Marrazini, dass sich die Stromversorgung in der der Metropolregion stabilisiert habe. Schuld am Blackout in der letzten Woche sei nur der Generator „Itabo“ gewesen, welcher kurzfristig vom Netz gegangen ist.
Allerdings sind vom selben Regen fast 25 Prozent der Leitungen der EdeEste betroffen. Fast 33.000 Kunden sind in diesen Bereich von Ausfällen betroffen.
EdeEste erklärte, die Ausfälle kommen daher, weil der starke Wind Bäume in die Leitungen hat fallen lassen. Außerdem behindern Erdrutsche die Stromversorgung in der Region.
Wetter
Es wird auch heute im gesamten Staatsgebiet mit teils beträchtlichen Niederschlägen und Stürmen gerechnet werden müssen. Insgesamt lässt die Intensität zu den vergangenen Tagen aber etwas nach.
Das liegt daran, weil das Tief südlich der Insel, über der Karibischen See, vorbeizieht. Die Ausläufer des Tiefs werden also besonders im Süden für Niederschläge sorgen.
Diese Bedingungen werden uns auch in der weiteren Woche begleiten.
Zu den aktuellen Warnhinweisen bitte noch einmal den ersten Beitrag lesen.
http://www.onamet.gov.do/
Devisen
Der Euro ist in der Folge der Zinsentscheidung der US-Notenbank gestiegen. Allerdings bringen deutliche schwächere Börsen in Europa den Euro auch wieder unter Druck.
Aktuell kostet ein Euro 1,2273 US-Dollar. Das sind 0,0040 Dollar (-0,32%) weniger wie zum gestrigen Handelsschluss.
Rohstoffe
Die Ölpreise haben am Donnerstag kaum verändert notiert
Die Ölpreise am Donnerstag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August fiel am Nachmittag auf 76,30 US-Dollar. Das sind 5 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 6 Cent auf 76,33 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 74,08 US-Dollar. Das ist 1,03 Dollar weniger als am Dienstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
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Mittwoch, 23. Juni 2010
News vom 23.06.2010
Keine Stromtariferhöhungen
Der Chef der Stromaufsichtsbehörde, Francisco Méndez, erklärte im Rahmen einer Pressekonferenz, dass es im Jahr 2010 keine Strompreiserhöhungen geben werde. Dafür sprach er eine Garantie aus.
Méndez erklärte weiter, dass sich die Einnahmesituation verbessert habe. Hat man 2005 von 100 investierten US-Dollar zum Stromankauf nur 42 US-Dollar mittels Verkauf eingenommen, so belaufen die Einnahmen sich heute auf einen Niveau von 65 US-Dollar.
Weiter erklärte er, dass weitere Anstrengungen unternommen werden um die Einnahmesituation weiter zu verbessern.
Positiv an dieser Meldung ist, dass die Einnahmen innerhalb von 5 Jahren um 54,7 Prozent gesteigert werden konnten. Leider hat man aber immer noch ein recht deutliches Defizit von 35 Prozent bis zur Kostendeckung beim Einkauf.
Selbst wenn man diese 35 Prozent Lücke schließt, so ist es immer noch ein Minusgeschäft. Denn man hat ja schließlich noch Kosten für die Verwaltung in den Stromverteilgesellschaften.
Als positiver Effekt dürften auch im Moment die relativ niedrigen Energiepreise sein. Im Moment kostet das Öl nur die Hälfte dessen was in Spitzenzeiten am Markt aufgerufen wurde. Leider nutzt man diesen, eigentlich positiven, Effekt nicht im dominikanischen Stromsektor. Denn gerade jetzt müssten die Schulden zurückgeführt werden und die Einnahmesituation noch weiter verbessert werden.
Dies ist aber leider nicht der Fall wie der nächste Artikel zeigt.
Rückgang der Einnahmen
Die Stromverteilfirmen werden das gesteckte Ziel von 5 Milliarden Pesos an Einnahmen aus Stromlieferungen im Monat Juni nicht erreichen.
Bereits im Monat Mai zeichnete sich eine negative Entwicklung ab. Geplant waren Einnahmen von 4,2 Milliarden Pesos. Tatsächlich wurden aber nur 3,8 Milliarden Pesos per Rechnung eingenommen.
Der Vizepräsident der CDEEE, Celso Marranzini, erklärte, dass er von den Verteilerfirmen eine Erklärung erwarte warum das Ziel so deutlich nicht erreicht wurde.
Da das gesteckte Ziel, 5 Milliarden Pesos pro Monat an Einnahmen zu erzielen nicht erreicht wurde, wird man dieses Vorhaben nun auf den Monat Dezember verschieben. Marranzini machte aber deutlich, dass er von den Verteilerfirmen nun erwarte, die monatlichen Einnahmen um 3 Prozent zu erhöhen.
Die Richtung stimmt. Es müssen dringend die Einnahmen erhöht werden. Es ist zwingend notwendig das jeder der Strom bezieht diesen auch bezahlt. Hilfreich wäre in diesen Zusammenhang aber auch, dass der Staat hier einmal mit guten Beispiel voraus gehen würde und sich nicht selbst von der Zahlung per Dekret befreien würde.
Allerdings langt aber auch die monatliche Steigerung von 3 Prozent nicht aus um das gesteckte Ziel zu erreichen. 5 Milliarden Pesos an monatlichen Einnahmen erreicht man nur, wenn man auf der Grundlage der Zahlen des Monats Mai die Einnahmen um 4 Prozent pro Monat steigert.
REFIDOMSA
Der Senat wird heute über den Verkauf des 49 prozentigen Anteils der Aktien an Venezuela abstimmen.
Die Abstimmung wird auf der Grundlage einer Empfehlung des Finanzausschusses stattfinden. Dieser tagte letzte Woche und legte die Empfehlung nun zur Abstimmung vor.
Arbeitsmarktdaten
Der Gouverneur der Zentralbank, Héctor Valdez Albizu, erklärte, dass die Arbeitslosenquote um 0,5 Prozentpunkte gefallen ist. Somit hat das Land eine offizielle Quote von 14,4 Prozent.
Valdez erklärte weiter, dass Aufgrund der wirtschaftlichen Erholung im Land innerhalb von 7 Monaten 130.440 neue Arbeitsplätze entstanden sind.
Mehr Handel mit Taiwan
Die Dominikanische Republik möchte die Handelsbeziehungen zu Taiwan weiter ausbauen. Dafür möchte man ein Handelsabkommen abschließen.
Dies wurde bei einem Mittagessen einer dominikanischen Handelskommission in Taiwan bekannt gegeben.
Die Zahlen sind in der Tat erfreulich. Nach Angaben eines taiwanesischen Amtes stiegen die Exporte der Dominikanischen Republik nach Taiwan innerhalb der ersten fünf Monate diesen Jahres auf 14,7 Millionen US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum waren es nur 4,4 Millionen US-Dollar.
Wetter
Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Wie die Satellitenbilder zeigen, ist das erste Tief weiter Richtung Westen gezogen. Aber bereits am heutigen Abend wird ein weiteres Tief im Osten der Republik erwartet. Dieses ist nicht nur größer, es hat auch einen breiteren Kern. Direkt an dieses Tief schließt sich bereits die nächste Formation an.
Es muss also weiterhin mit Regenfällen gerechnet werden.
Die Warnungen zu Überschwemmungen, Sturzfluten und Erdrutschen in den entsprechenden Provinzen werden aufrechterhalten.
http://www.onamet.gov.do/
Devisen
Der Euro tendiert im heutigen Handel vor der Zinsentscheidung in den USA um den Vortageskurs.
Aktuell kostet ein Euro 1,2263 US-Dollar. Das sind 0,0006 Dollar weniger (-0,05%) wie zum Handelsschluss am Vortag.
Rohstoffe
Die Ölpreise sind am Mittwoch nach schwachen Konjunkturdaten stark unter Verkaufsdruck geraten.
Die Ölpreise am Mittwoch sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August fiel am Nachmittag auf 75,65 US-Dollar. Das waren 2,17 US-Dollar weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel um 1,91 Dollar auf 76,12 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 75,11 US-Dollar. Das sind 85 Cent weniger als am Montag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
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Der Chef der Stromaufsichtsbehörde, Francisco Méndez, erklärte im Rahmen einer Pressekonferenz, dass es im Jahr 2010 keine Strompreiserhöhungen geben werde. Dafür sprach er eine Garantie aus.
Méndez erklärte weiter, dass sich die Einnahmesituation verbessert habe. Hat man 2005 von 100 investierten US-Dollar zum Stromankauf nur 42 US-Dollar mittels Verkauf eingenommen, so belaufen die Einnahmen sich heute auf einen Niveau von 65 US-Dollar.
Weiter erklärte er, dass weitere Anstrengungen unternommen werden um die Einnahmesituation weiter zu verbessern.
Positiv an dieser Meldung ist, dass die Einnahmen innerhalb von 5 Jahren um 54,7 Prozent gesteigert werden konnten. Leider hat man aber immer noch ein recht deutliches Defizit von 35 Prozent bis zur Kostendeckung beim Einkauf.
Selbst wenn man diese 35 Prozent Lücke schließt, so ist es immer noch ein Minusgeschäft. Denn man hat ja schließlich noch Kosten für die Verwaltung in den Stromverteilgesellschaften.
Als positiver Effekt dürften auch im Moment die relativ niedrigen Energiepreise sein. Im Moment kostet das Öl nur die Hälfte dessen was in Spitzenzeiten am Markt aufgerufen wurde. Leider nutzt man diesen, eigentlich positiven, Effekt nicht im dominikanischen Stromsektor. Denn gerade jetzt müssten die Schulden zurückgeführt werden und die Einnahmesituation noch weiter verbessert werden.
Dies ist aber leider nicht der Fall wie der nächste Artikel zeigt.
Rückgang der Einnahmen
Die Stromverteilfirmen werden das gesteckte Ziel von 5 Milliarden Pesos an Einnahmen aus Stromlieferungen im Monat Juni nicht erreichen.
Bereits im Monat Mai zeichnete sich eine negative Entwicklung ab. Geplant waren Einnahmen von 4,2 Milliarden Pesos. Tatsächlich wurden aber nur 3,8 Milliarden Pesos per Rechnung eingenommen.
Der Vizepräsident der CDEEE, Celso Marranzini, erklärte, dass er von den Verteilerfirmen eine Erklärung erwarte warum das Ziel so deutlich nicht erreicht wurde.
Da das gesteckte Ziel, 5 Milliarden Pesos pro Monat an Einnahmen zu erzielen nicht erreicht wurde, wird man dieses Vorhaben nun auf den Monat Dezember verschieben. Marranzini machte aber deutlich, dass er von den Verteilerfirmen nun erwarte, die monatlichen Einnahmen um 3 Prozent zu erhöhen.
Die Richtung stimmt. Es müssen dringend die Einnahmen erhöht werden. Es ist zwingend notwendig das jeder der Strom bezieht diesen auch bezahlt. Hilfreich wäre in diesen Zusammenhang aber auch, dass der Staat hier einmal mit guten Beispiel voraus gehen würde und sich nicht selbst von der Zahlung per Dekret befreien würde.
Allerdings langt aber auch die monatliche Steigerung von 3 Prozent nicht aus um das gesteckte Ziel zu erreichen. 5 Milliarden Pesos an monatlichen Einnahmen erreicht man nur, wenn man auf der Grundlage der Zahlen des Monats Mai die Einnahmen um 4 Prozent pro Monat steigert.
REFIDOMSA
Der Senat wird heute über den Verkauf des 49 prozentigen Anteils der Aktien an Venezuela abstimmen.
Die Abstimmung wird auf der Grundlage einer Empfehlung des Finanzausschusses stattfinden. Dieser tagte letzte Woche und legte die Empfehlung nun zur Abstimmung vor.
Arbeitsmarktdaten
Der Gouverneur der Zentralbank, Héctor Valdez Albizu, erklärte, dass die Arbeitslosenquote um 0,5 Prozentpunkte gefallen ist. Somit hat das Land eine offizielle Quote von 14,4 Prozent.
Valdez erklärte weiter, dass Aufgrund der wirtschaftlichen Erholung im Land innerhalb von 7 Monaten 130.440 neue Arbeitsplätze entstanden sind.
Mehr Handel mit Taiwan
Die Dominikanische Republik möchte die Handelsbeziehungen zu Taiwan weiter ausbauen. Dafür möchte man ein Handelsabkommen abschließen.
Dies wurde bei einem Mittagessen einer dominikanischen Handelskommission in Taiwan bekannt gegeben.
Die Zahlen sind in der Tat erfreulich. Nach Angaben eines taiwanesischen Amtes stiegen die Exporte der Dominikanischen Republik nach Taiwan innerhalb der ersten fünf Monate diesen Jahres auf 14,7 Millionen US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum waren es nur 4,4 Millionen US-Dollar.
Wetter
Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Wie die Satellitenbilder zeigen, ist das erste Tief weiter Richtung Westen gezogen. Aber bereits am heutigen Abend wird ein weiteres Tief im Osten der Republik erwartet. Dieses ist nicht nur größer, es hat auch einen breiteren Kern. Direkt an dieses Tief schließt sich bereits die nächste Formation an.
Es muss also weiterhin mit Regenfällen gerechnet werden.
Die Warnungen zu Überschwemmungen, Sturzfluten und Erdrutschen in den entsprechenden Provinzen werden aufrechterhalten.
http://www.onamet.gov.do/
Devisen
Der Euro tendiert im heutigen Handel vor der Zinsentscheidung in den USA um den Vortageskurs.
Aktuell kostet ein Euro 1,2263 US-Dollar. Das sind 0,0006 Dollar weniger (-0,05%) wie zum Handelsschluss am Vortag.
Rohstoffe
Die Ölpreise sind am Mittwoch nach schwachen Konjunkturdaten stark unter Verkaufsdruck geraten.
Die Ölpreise am Mittwoch sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August fiel am Nachmittag auf 75,65 US-Dollar. Das waren 2,17 US-Dollar weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel um 1,91 Dollar auf 76,12 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 75,11 US-Dollar. Das sind 85 Cent weniger als am Montag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
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Dienstag, 22. Juni 2010
News vom 22.06.2010
Rückkehr aus Puerto Rico
Im diesen Jahr sind bis jetzt 164 Dominikaner freiwillig aus Puerto Rico in ihre Heimat zurückgekehrt. Meist sind es Personen die mittels kleiner Boote in den 90er Jahren und zu Beginn des 21. Jahrhunderts nach Puerto Rico, auf der Suche nach einem besseren Leben und dem „American Dream“, aus ihrer Heimat geflohen sind.
Diese Rückkehrer waren also Illegale in Puerto Rico. Durch die angespannte wirtschaftliche Situation ist es ihnen nicht mehr möglich Arbeit zu finden, und sie kehren nun in ihre Heimat zurück.
Der Soziologe Tahira Vargas warnt die dominikanische Regierung. Der Forscher der sich wissenschaftlich mit der Frage der Einwanderung befasst erklärt, dass durch die Rückkehrer nicht nur mit einer Abnahme der Überweisungen aus dem Ausland zu rechnen ist.
Das größere Problem sieht er allerdings in der Integration der Rückkehrer. Denn in der Dominikanischen Republik gibt es auch nicht genügend Arbeitsplätze. Und so kann es dazu kommen, dass sich die Armut im Lande erhöhen wird.
Mehr Touristen in den ersten fünf Monaten
In den ersten fünf Monaten kamen 1,2 Prozent mehr Gäste in der Dominikanischen Republik über die Flughäfen an wie im Vorjahreszeitraum, erklärte die Nationale Hotel- und Gaststättenvereinigung.
Total reisten über die Flughäfen in den Monaten Januar bis Mai 1.627.570 Touristen ein. Das ist eine Zunahme von 19.417 Gästen.
Dieses erfreuliche Ergebnis steht aber im Verhältnis zum Einbruch der Besucher im Betrachtungszeitraum im Vorjahr. Denn im Jahre 2009 kamen im gleichen Zeitraum 4,1 Prozent weniger Gäste in das Land.
Auf die einzelnen Flughäfen im Lande aufgeschlüsselt sieht die Verteilung wie folgt aus:
Punta Cana: Hier kamen 946.765 Gäste an. Das entspricht einer Steigerung von 34.586 Gästen was 3,8 Prozent entspricht.
La Isabela: Hier ist das größte prozentuale Wachstum zu verzeichnen. Dies ist allerdings dem Erdbeben in Haiti geschuldet. Die Steigerung beträgt 470,1 Prozent. Wurden im Jahr 2009 nur 2.543 Passagier gezählt, so kamen in 2010 14.497 Passagiere über diesen Flughafen in das Land.
Las Americas: Hier stiegt die Anzahl der Fluggäste in den ersten fünf Monaten um 7 Prozent. Insgesamt wurden 301.085 Passagiere abgefertigt. Das sind 19.680 mehr als im Vorjahreszeitraum.
Puerto Plata: Negativrekordhalter ist der Flugplatz von Puerto Plata. Hier kamen über den Betrachtungszeitraum 18,4 Prozent WENIGER Gäste an als im Vorjahr. Wurden 2009 noch 266.472 Gäste auf diesen Flugplatz begrüßt, so sind es in 2010 nur noch 217.379 Gäste.
La Romana: Auch hier gibt es negative Zahlen. Der Rückgang beträgt -13,4 Prozent. Die Anzahl der Besucher sank von 73.050 auf 63.286.
Einen kleinen Dämpfer gibt es allerdings trotzdem zu vermelden. Denn legten in den Monaten Januar bis April die Zahlen zu, so gab es für den Monat Mai einen Rückgang von1,2 Prozent zum Vorjahresmonat zu vermelden.
Wetter
Aus dem Osten kommt nicht gutes. So werden auch heute wieder Regenschauer und Gewitter aus dem von Osten her aufziehenden Tiefdruckgebiet erwartet.
Die ausgegebenen Warnungen bleiben bestehen.
Devisen
Beim Euro ist im Moment wieder ein wenig die Luft raus. Wurde er noch in den letzten Tagen durch freundliche Europäische Börsen gestützt und wurde gestern noch die Ankündigung einer flexibleren Währungspolitik in China als Treiber der Gemeinschaftswährung gesehen, so schaut man heute auf den IFO-Geschäftsklimaindex.
Gegen Mittag setzte ein Abwärtstrend an den Börsen ein. Diese brachten auch den Euro etwas unter die Räder.
Ein Euro kostet im Moment 1,2275 US-Dollar. Das sind 0,0052 US-Dollar (-0,42%) weniger als zum Handelsschluss am Vortag.
Rohstoffe
Die Ölpreise sind am Dienstag nach anfänglichen Verlusten ins Plus gedreht. Verwunderlich ist, dass nicht einmal der Gasstreit zwischen Russland und Weißrussland den Ölpreis befeuert.
Die Ölpreise am Dienstag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August stieg am Nachmittag auf 77,99 US-Dollar. Das sind 17 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 6 Cent auf 78,88 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 75,96 US-Dollar. Das sind 83 Cent mehr als am Freitag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
Im diesen Jahr sind bis jetzt 164 Dominikaner freiwillig aus Puerto Rico in ihre Heimat zurückgekehrt. Meist sind es Personen die mittels kleiner Boote in den 90er Jahren und zu Beginn des 21. Jahrhunderts nach Puerto Rico, auf der Suche nach einem besseren Leben und dem „American Dream“, aus ihrer Heimat geflohen sind.
Diese Rückkehrer waren also Illegale in Puerto Rico. Durch die angespannte wirtschaftliche Situation ist es ihnen nicht mehr möglich Arbeit zu finden, und sie kehren nun in ihre Heimat zurück.
Der Soziologe Tahira Vargas warnt die dominikanische Regierung. Der Forscher der sich wissenschaftlich mit der Frage der Einwanderung befasst erklärt, dass durch die Rückkehrer nicht nur mit einer Abnahme der Überweisungen aus dem Ausland zu rechnen ist.
Das größere Problem sieht er allerdings in der Integration der Rückkehrer. Denn in der Dominikanischen Republik gibt es auch nicht genügend Arbeitsplätze. Und so kann es dazu kommen, dass sich die Armut im Lande erhöhen wird.
Mehr Touristen in den ersten fünf Monaten
In den ersten fünf Monaten kamen 1,2 Prozent mehr Gäste in der Dominikanischen Republik über die Flughäfen an wie im Vorjahreszeitraum, erklärte die Nationale Hotel- und Gaststättenvereinigung.
Total reisten über die Flughäfen in den Monaten Januar bis Mai 1.627.570 Touristen ein. Das ist eine Zunahme von 19.417 Gästen.
Dieses erfreuliche Ergebnis steht aber im Verhältnis zum Einbruch der Besucher im Betrachtungszeitraum im Vorjahr. Denn im Jahre 2009 kamen im gleichen Zeitraum 4,1 Prozent weniger Gäste in das Land.
Auf die einzelnen Flughäfen im Lande aufgeschlüsselt sieht die Verteilung wie folgt aus:
Punta Cana: Hier kamen 946.765 Gäste an. Das entspricht einer Steigerung von 34.586 Gästen was 3,8 Prozent entspricht.
La Isabela: Hier ist das größte prozentuale Wachstum zu verzeichnen. Dies ist allerdings dem Erdbeben in Haiti geschuldet. Die Steigerung beträgt 470,1 Prozent. Wurden im Jahr 2009 nur 2.543 Passagier gezählt, so kamen in 2010 14.497 Passagiere über diesen Flughafen in das Land.
Las Americas: Hier stiegt die Anzahl der Fluggäste in den ersten fünf Monaten um 7 Prozent. Insgesamt wurden 301.085 Passagiere abgefertigt. Das sind 19.680 mehr als im Vorjahreszeitraum.
Puerto Plata: Negativrekordhalter ist der Flugplatz von Puerto Plata. Hier kamen über den Betrachtungszeitraum 18,4 Prozent WENIGER Gäste an als im Vorjahr. Wurden 2009 noch 266.472 Gäste auf diesen Flugplatz begrüßt, so sind es in 2010 nur noch 217.379 Gäste.
La Romana: Auch hier gibt es negative Zahlen. Der Rückgang beträgt -13,4 Prozent. Die Anzahl der Besucher sank von 73.050 auf 63.286.
Einen kleinen Dämpfer gibt es allerdings trotzdem zu vermelden. Denn legten in den Monaten Januar bis April die Zahlen zu, so gab es für den Monat Mai einen Rückgang von1,2 Prozent zum Vorjahresmonat zu vermelden.
Wetter
Aus dem Osten kommt nicht gutes. So werden auch heute wieder Regenschauer und Gewitter aus dem von Osten her aufziehenden Tiefdruckgebiet erwartet.
Die ausgegebenen Warnungen bleiben bestehen.
Devisen
Beim Euro ist im Moment wieder ein wenig die Luft raus. Wurde er noch in den letzten Tagen durch freundliche Europäische Börsen gestützt und wurde gestern noch die Ankündigung einer flexibleren Währungspolitik in China als Treiber der Gemeinschaftswährung gesehen, so schaut man heute auf den IFO-Geschäftsklimaindex.
Gegen Mittag setzte ein Abwärtstrend an den Börsen ein. Diese brachten auch den Euro etwas unter die Räder.
Ein Euro kostet im Moment 1,2275 US-Dollar. Das sind 0,0052 US-Dollar (-0,42%) weniger als zum Handelsschluss am Vortag.
Rohstoffe
Die Ölpreise sind am Dienstag nach anfänglichen Verlusten ins Plus gedreht. Verwunderlich ist, dass nicht einmal der Gasstreit zwischen Russland und Weißrussland den Ölpreis befeuert.
Die Ölpreise am Dienstag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August stieg am Nachmittag auf 77,99 US-Dollar. Das sind 17 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 6 Cent auf 78,88 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 75,96 US-Dollar. Das sind 83 Cent mehr als am Freitag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
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Montag, 21. Juni 2010
News vom 21.06.2010
Steigerung des Passagieraufkommens
Der Hauptstadtflughafen (AILA) erwartet in der diesjährigen Reisesaison von Juli bis August mehr wie 700.000 Passagiere aus verschiedenen Nationalitäten.
Ein Bericht der Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erklärt detailliert, dass es zu einer Steigerung an Passagieren von 2 Prozent kommen wird. Insgesamt erwartet man für den Zeitraum von Juli bis August 797.074 Passagiere auf dem Hauptstadtflughafen. Total wären das 17.613 Fluggäste mehr wie im Vorjahreszeitraum.
Die Flughafengesellschaft bereitet sich darauf vor die zusätzlichen Gäste ordentlichen auf den Flughafen begrüßen zu können.
Erwartet werden vor allem Auslandsdominikaner und Touristen die ihre Ferien auf der Insel verbringen möchten.
Die Flughafengesellschaft gab außerdem bekannt, dass einige Fluggesellschaften während der Ferienzeit die Anzahl der Flüge nach Santo Domingo erhöhen werden.
Strom- und Wassermangel lässt die Menschen in Santiago verzweifeln
Stromausfälle von bis zu 15 Stunden und Wasserknappheit lassen Menschen in verschiedenen Stadtteilen von Santiago verzweifeln. Sie fordern die Behörden auf die Missstände zu beheben, sonst würden sie ihren Protest auf die Straße bringen.
Besonders betroffen ist Cienfuegos. In diesem Armenviertel gab es nach Auskunft des Sprechers der Bewohner bis vor kurzem eine Vereinbarung über die Wasserlieferung. Das Wasser kam drei Tage die Woche zu vereinbarten Zeiten. So konnte das Wasser durch die Bewohner gespeichert werden. Nun kommt das Wasser aber wie es will. Und die Bewohner die einer Arbeit nachgehen können kein Wasser speichern und sich somit nicht einmal waschen wenn sie nach Hause kommen.
Zu den Stromausfällen erklärte der Sprecher, dass es egal ist ob man zahlt oder nicht. Denn man bekommt so oder so keinen Strom.
Erdöl in der Dominikanischen Republik
Der Bergbaudirektor erklärte im Fernsehen, dass erste Untersuchungen vermuten lassen, dass in den Hoheitsgewässern der Dominikanischen Republik ausreichende Ölvorkommen für eine kommerzielle Nutzung gibt.
Erste Untersuchungen bestätigten auch die Existenz von Erdgas, gab der Direktor bekannt.
Die Banco de la Plata und andere Küstengebiete würden eine Existenz von Erdöl aufweisen wie die gesammelten Daten nach einer ersten Auswertung vermuten lassen.
Genaueres muss die nun folgende Studie bringen.
Veraltete Stromnetze
Über 50 Prozent der Stromnetze im Land sind stark veraltet und sind älter wie 50 Jahre. Diese Tatsache und die vielen illegalen Anschlüsse sind die Hauptgründe für die Todesfälle bei den meist armen Familien im Land.
Obwohl internationale Organisationen wie die Interamerikanische Entwicklungsbank (BID) ein Kredit in Höhe von 40 Millionen US-Dollar zur Verbesserung der Netze im Jahre 2008 gewährt hat, kam es in den meisten Bereichen zu keiner Verbesserung der Lage.
Das elektrische System im Land bedarf einer dringenden Verbesserung, auch um Diebstahl und Betrug zu verhindern. Die CDEEE geht von einer Multimillionen-Dollar-Investition aus. (Eigene Anmerkung: Was waren denn die 40 Millionen?) Andere Personen aus der Branche rechnen allerdings mit einem Investitionsvolumen von bis zu 500 Millionen US-Dollar.
Die CDEEE hofft aber erst einmal auf eine Verbesserung der aktuellen Lage. So sollen die Turbinen Haina und Itabo wieder mit 220 MW an das Netz gehen.
Wetter
Das letzte Tiefdruckgebiet hat sich nun verzogen. Aber direkt „auf dem Fuß“ folgt direkt das nächste von Osten her kommend. Auch dieses Tiefdruckgebiet wird Regen und Gewitter mit sich bringen. Vor allem in den kommenden Tagen wird mit einer Zunahme der Niederschläge gerechnet.
In den Provinzen Elías Piña, San Juan de la Maguana, La Altagracia, Monsignore Nouel, Hato Mayor, El Seibo, San Pedro de Macoris, La Romana, Duarte, San Cristobal und Maria Trinidad Sanchez wird vor Erdrutschen und Überschwemmungen gewarnt.
Devisen
Im Zuge der Freigabe des chinesischen Yuan erlebte der Euro ein wahres Kursfeuerwerk. Während man noch vor nicht allzu langer Zeit von einem dramatischen Kurseinbruch berichtete, so steigt nun der Kurs ebenso atemberaubend.
Aktuell wird der Euro mit 1,2396 US-Dollar gehandelt. Das sind 0,0008 US-Dollar (+0,06%) mehr als zum Handelsschluss des Vortages.
Rohstoffe
Die Ölpreise sind am Montag mit Spekulationen über ein Anziehen der Weltwirtschaft im Zuge einer Aufwertung des chinesischen Yuan und eines neuen Gasstreits zwischen Russland und Weißrussland deutlich gestiegen.
Die Ölpreise am Montag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg am Mittag auf 78,36 US-Dollar. Das sind 1,18 US-Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 1,28 Dollar auf 79,50 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 75,13 US-Dollar. Das sind 11 Cent weniger als am Donnerstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
Der Hauptstadtflughafen (AILA) erwartet in der diesjährigen Reisesaison von Juli bis August mehr wie 700.000 Passagiere aus verschiedenen Nationalitäten.
Ein Bericht der Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erklärt detailliert, dass es zu einer Steigerung an Passagieren von 2 Prozent kommen wird. Insgesamt erwartet man für den Zeitraum von Juli bis August 797.074 Passagiere auf dem Hauptstadtflughafen. Total wären das 17.613 Fluggäste mehr wie im Vorjahreszeitraum.
Die Flughafengesellschaft bereitet sich darauf vor die zusätzlichen Gäste ordentlichen auf den Flughafen begrüßen zu können.
Erwartet werden vor allem Auslandsdominikaner und Touristen die ihre Ferien auf der Insel verbringen möchten.
Die Flughafengesellschaft gab außerdem bekannt, dass einige Fluggesellschaften während der Ferienzeit die Anzahl der Flüge nach Santo Domingo erhöhen werden.
Strom- und Wassermangel lässt die Menschen in Santiago verzweifeln
Stromausfälle von bis zu 15 Stunden und Wasserknappheit lassen Menschen in verschiedenen Stadtteilen von Santiago verzweifeln. Sie fordern die Behörden auf die Missstände zu beheben, sonst würden sie ihren Protest auf die Straße bringen.
Besonders betroffen ist Cienfuegos. In diesem Armenviertel gab es nach Auskunft des Sprechers der Bewohner bis vor kurzem eine Vereinbarung über die Wasserlieferung. Das Wasser kam drei Tage die Woche zu vereinbarten Zeiten. So konnte das Wasser durch die Bewohner gespeichert werden. Nun kommt das Wasser aber wie es will. Und die Bewohner die einer Arbeit nachgehen können kein Wasser speichern und sich somit nicht einmal waschen wenn sie nach Hause kommen.
Zu den Stromausfällen erklärte der Sprecher, dass es egal ist ob man zahlt oder nicht. Denn man bekommt so oder so keinen Strom.
Erdöl in der Dominikanischen Republik
Der Bergbaudirektor erklärte im Fernsehen, dass erste Untersuchungen vermuten lassen, dass in den Hoheitsgewässern der Dominikanischen Republik ausreichende Ölvorkommen für eine kommerzielle Nutzung gibt.
Erste Untersuchungen bestätigten auch die Existenz von Erdgas, gab der Direktor bekannt.
Die Banco de la Plata und andere Küstengebiete würden eine Existenz von Erdöl aufweisen wie die gesammelten Daten nach einer ersten Auswertung vermuten lassen.
Genaueres muss die nun folgende Studie bringen.
Veraltete Stromnetze
Über 50 Prozent der Stromnetze im Land sind stark veraltet und sind älter wie 50 Jahre. Diese Tatsache und die vielen illegalen Anschlüsse sind die Hauptgründe für die Todesfälle bei den meist armen Familien im Land.
Obwohl internationale Organisationen wie die Interamerikanische Entwicklungsbank (BID) ein Kredit in Höhe von 40 Millionen US-Dollar zur Verbesserung der Netze im Jahre 2008 gewährt hat, kam es in den meisten Bereichen zu keiner Verbesserung der Lage.
Das elektrische System im Land bedarf einer dringenden Verbesserung, auch um Diebstahl und Betrug zu verhindern. Die CDEEE geht von einer Multimillionen-Dollar-Investition aus. (Eigene Anmerkung: Was waren denn die 40 Millionen?) Andere Personen aus der Branche rechnen allerdings mit einem Investitionsvolumen von bis zu 500 Millionen US-Dollar.
Die CDEEE hofft aber erst einmal auf eine Verbesserung der aktuellen Lage. So sollen die Turbinen Haina und Itabo wieder mit 220 MW an das Netz gehen.
Wetter
Das letzte Tiefdruckgebiet hat sich nun verzogen. Aber direkt „auf dem Fuß“ folgt direkt das nächste von Osten her kommend. Auch dieses Tiefdruckgebiet wird Regen und Gewitter mit sich bringen. Vor allem in den kommenden Tagen wird mit einer Zunahme der Niederschläge gerechnet.
In den Provinzen Elías Piña, San Juan de la Maguana, La Altagracia, Monsignore Nouel, Hato Mayor, El Seibo, San Pedro de Macoris, La Romana, Duarte, San Cristobal und Maria Trinidad Sanchez wird vor Erdrutschen und Überschwemmungen gewarnt.
Devisen
Im Zuge der Freigabe des chinesischen Yuan erlebte der Euro ein wahres Kursfeuerwerk. Während man noch vor nicht allzu langer Zeit von einem dramatischen Kurseinbruch berichtete, so steigt nun der Kurs ebenso atemberaubend.
Aktuell wird der Euro mit 1,2396 US-Dollar gehandelt. Das sind 0,0008 US-Dollar (+0,06%) mehr als zum Handelsschluss des Vortages.
Rohstoffe
Die Ölpreise sind am Montag mit Spekulationen über ein Anziehen der Weltwirtschaft im Zuge einer Aufwertung des chinesischen Yuan und eines neuen Gasstreits zwischen Russland und Weißrussland deutlich gestiegen.
Die Ölpreise am Montag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg am Mittag auf 78,36 US-Dollar. Das sind 1,18 US-Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 1,28 Dollar auf 79,50 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 75,13 US-Dollar. Das sind 11 Cent weniger als am Donnerstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
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Donnerstag, 17. Juni 2010
Aus der Wirtschaft
Die Importe in die Dominikanische Republik sind im Jahr 2009 um 3,6 Milliarden US-Dollar gesunken. Das entspricht einem Rückgang von fast 25 Prozent. Als Hauptgrund für den Rückgang wird die weltweite Finanzkrise angeführt.
Im ersten Quartal 2010 sind die Einfuhren aber wieder um 23,5 Prozent gestiegen zum Vergleichszeitraum im Vorjahr gestiegen.
Der PRD Abgeordnete von La Romana möchte ein Gesetz einbringen was die Tätigkeit der Motoconchos regelt.
Es soll in Zukunft jeder Motoconcho eine Lizenz besitzen die von der entsprechenden Gemeinde ausgestellt ist und eine Gültigkeit von zwei Jahren haben soll.
Die Antragsteller sollen auf die Fähigkeit geprüft werden. So sieht der Entwurf vor die Antragsteller zu überprüfen ob sie körperlich in der Lage seien diesen Beruf auszuüben und ebenfalls soll überprüft werden ob ein guter Leumund vorliegt.
In einen zweiten Schritt sollen auch die Motorräder einer technischen Kontrolle unterzogen werden.
Dies alles soll der Sicherheit der Passagiere dienen.
Die Gemeinden hätten somit die Möglichkeit die Anzahl sowie die Haltestellen der Motoconchos zu regeln.
Außerdem soll verboten werden mehr Passagiere zu transportieren wie in der Zulassung vorgegeben.
Im Grunde genommen alles im allen ein guter Gesetzesvorschlag.
Die CDEEE und ihr Chef Herr Celso Marranzini fordern von der EDEEste Konsequenzen im Zusammenhang mit dem tragischen Tod einer jungen Mutter und ihres Kindes.
Beide Personen sind durch ein herunterhängendes Starkstromkabel ums Leben gekommen. Und das obwohl der Defekt über das Call Center an den Stromverteiler durch Anwohner gemeldet wurde.
Herr Marranzini erklärte deutlich, dass er mit der Arbeit der Call Center nicht einverstanden ist. Er selbst habe schon öfter dort anonym angerufen und auch aus der Leitung geschmissen worden. Herr Marranzini fordert die EdeEste auf den Vertrag mit dem Betreiber des Call Centers zu kündigen und die Mitarbeiter der betroffenen Brigade aus den eigenen Reihen zu entfernen.
Wetter: Das bereits gestern angesprochene System befindet sich nun bereits westlich von Puerto Rico. Die Ausläufer werden nun recht bald das Staatsgebiet der Dominikanischen Republik erreichen. Mit Ankunft des Systems und dessen Ausläufer ist mit starken Regenfällen und heftigen Winden zu rechnen.
Devisen: Nachdem gestern der Euro etwas Luft geholt hat, ist er heute mit neuem Schwung in den Handel gestartet. Der Euro kostet im Moment 1,2394 US-Dollar. Das sind 0,0094 Dollar (0,76 %) mehr als zum gestrigen Handelsschluss.
Rohstoffe: Die Ölpreise haben sich am Donnerstag im europäischen Handel unterschiedlich entwickelt.
Die Ölpreise am Dienstag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli sank am Mittag auf 77,36 US-Dollar. Das sind 31 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 46 Cent auf 78,60 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 74,15 US-Dollar. Das sind 98 mehr als am Dienstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
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Im ersten Quartal 2010 sind die Einfuhren aber wieder um 23,5 Prozent gestiegen zum Vergleichszeitraum im Vorjahr gestiegen.
Der PRD Abgeordnete von La Romana möchte ein Gesetz einbringen was die Tätigkeit der Motoconchos regelt.
Es soll in Zukunft jeder Motoconcho eine Lizenz besitzen die von der entsprechenden Gemeinde ausgestellt ist und eine Gültigkeit von zwei Jahren haben soll.
Die Antragsteller sollen auf die Fähigkeit geprüft werden. So sieht der Entwurf vor die Antragsteller zu überprüfen ob sie körperlich in der Lage seien diesen Beruf auszuüben und ebenfalls soll überprüft werden ob ein guter Leumund vorliegt.
In einen zweiten Schritt sollen auch die Motorräder einer technischen Kontrolle unterzogen werden.
Dies alles soll der Sicherheit der Passagiere dienen.
Die Gemeinden hätten somit die Möglichkeit die Anzahl sowie die Haltestellen der Motoconchos zu regeln.
Außerdem soll verboten werden mehr Passagiere zu transportieren wie in der Zulassung vorgegeben.
Im Grunde genommen alles im allen ein guter Gesetzesvorschlag.
Die CDEEE und ihr Chef Herr Celso Marranzini fordern von der EDEEste Konsequenzen im Zusammenhang mit dem tragischen Tod einer jungen Mutter und ihres Kindes.
Beide Personen sind durch ein herunterhängendes Starkstromkabel ums Leben gekommen. Und das obwohl der Defekt über das Call Center an den Stromverteiler durch Anwohner gemeldet wurde.
Herr Marranzini erklärte deutlich, dass er mit der Arbeit der Call Center nicht einverstanden ist. Er selbst habe schon öfter dort anonym angerufen und auch aus der Leitung geschmissen worden. Herr Marranzini fordert die EdeEste auf den Vertrag mit dem Betreiber des Call Centers zu kündigen und die Mitarbeiter der betroffenen Brigade aus den eigenen Reihen zu entfernen.
Wetter: Das bereits gestern angesprochene System befindet sich nun bereits westlich von Puerto Rico. Die Ausläufer werden nun recht bald das Staatsgebiet der Dominikanischen Republik erreichen. Mit Ankunft des Systems und dessen Ausläufer ist mit starken Regenfällen und heftigen Winden zu rechnen.
Devisen: Nachdem gestern der Euro etwas Luft geholt hat, ist er heute mit neuem Schwung in den Handel gestartet. Der Euro kostet im Moment 1,2394 US-Dollar. Das sind 0,0094 Dollar (0,76 %) mehr als zum gestrigen Handelsschluss.
Rohstoffe: Die Ölpreise haben sich am Donnerstag im europäischen Handel unterschiedlich entwickelt.
Die Ölpreise am Dienstag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli sank am Mittag auf 77,36 US-Dollar. Das sind 31 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 46 Cent auf 78,60 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 74,15 US-Dollar. Das sind 98 mehr als am Dienstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
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Mittwoch, 16. Juni 2010
Zum schmunzeln
Am Freitagabend kam es zu einer Schießerei als der Generalinspekteur der Nationalpolizei, General Bernado Santiago Santiago, den Konvoi des Vizepräsidenten der Dominikanischen Republik überholen wollte.
Das Überholmanöver endete mit einem Versuch des Einscherens zwischen den Führungsfahrzeug und dem Fahrzeug des Vizepräsidenten.
Da sich die Personenschützer nicht im Klaren waren was das alles zu bedeuten hatte, wurden zwei Schüsse in die Luft (Warnschuss) abgegeben.
Zum Glück wurde bei dieser Aktion niemand verletzt.
Natürlich wurden zu diesen Vorfall Untersuchungen eingeleitet. Der Polizeichef der Nationalpolizei, General Guzman Fermin, befragte noch am selben Abend den General Santiago persönlich.
Direkt danach wurde eine Untersuchungskommission unter Führung des Vize-Polizeichefs einberufen. Dieser und andere Generale der verschiedenen Teilstreitkräfte sollten nun den Vorfall unter die Lupe nehmen.
Offensichtlich hat man nun zu Ende getagt. Denn der Pressesprecher der Nationalpolizei, General Rosario, gab gestern bekannt, dass der Generalinspekteur der Nationalpolizei im Amt bleibe.
Journalisten versuchten aber vergeblich über den ganzen Tag den General in seinem Dienstzimmer anzutreffen. Das lies einige stutzig werden. Doch Mitarbeiter des Generalinspekteurs versicherten, dass eben dieser sich am Morgen im Büro befunden habe. Dieses aber bereits wieder verlassen habe.
Der Vizepräsident der Dominikanischen Republik, Alburquerque, bezeichnete das Verhalten des Generals Santiago als unklug.
Der Vizepräsident berichtete weiter, dass die Personenschützer nur auf die Reifen des anderen Auto geschossen haben (eigene Anmerkung: Ein durchaus übliches Verfahren) Des Weiteren erklärte er das sofort nach dem Vorfall auch der Präsident der Republik, Präsident Fernandez, darüber in Kenntnis gesetzt wurde.
Das Programm „Sicheres Barrio“ (Barrio Seguro) soll nun auch in Santiago eingeführt werden. Es wurden 13 Sektoren ausgewählt, in denen in der letzten Zeit es verstärkt zu kriminellen Handlungen gekommen ist.
Dies gab der Polizeiminister Almeyda bei einer Pressekonferenz am Sitz der Nationalpolizei in Santiago bekannt.
Der Minister erklärte weiter, dass man die Anzahl der Polizisten auf der Straße erhöhen werde um die Reaktionsfähigkeit und das Sicherheitsgefühl zu steigern.
In diesen Zusammenhang wies der Minister darauf hin, dass es schädlich für die Wirtschaft einer Stadt wie Santiago sei wenn sich ein Gefühl der Unsicherheit breit mache.
Allerdings erklärte er auch, dass die gefühlte Unsicherheit sich nicht mit der Statistik decken würde. Denn Santiago sei eine immer noch verhältnismäßig sichere Stadt. Während es im gesamten Land im ersten Quartal im Durchschnitt 24 Prozent Straftaten gab, liegt der Wert für Santiago bei 17 Prozent (eigene Anmerkung: Ich habe keine Ahnung auf was sich diese Prozent beziehen. Wer es herausfindet, der möge es bitte per Kommentar posten)
Die Zentralbank meldet auch noch etwas. Und zwar stiegen im Mai die Preise durchschnittlich um 0,34 Prozent. Somit ist für die Monate Januar bis Mai eine aufgelaufene Inflation von 3,04 Prozent zu vermelden.
Preistreiber sollen vor allem die Transport- und Schulkosten gewesen sein.
Die Zentralbank hält am Jahresziel von 6 bis 7 Prozent fest.
Wetter: Heute ist mit einen freundlichen Tag mit heißen Temperaturen zu rechnen. Niederschläge sind im Landesgebiet nur sehr vereinzelt zu erwarten.
Allerdings wird ab morgen mit den ersten Ausläufern des gestern angesprochenen Tiefs über den Kleinen Antillen gerechnet. Diese dürften stärke Regenfälle mit sich bringen.
Devisen: Nach den Gewinnen der letzten Tage gibt heute der Euro im Handelsverlauf deutlich ab. Konnten am frühen Morgen noch Marken von 1,235 US-Dollar markiert werden, so verlor der Euro im frühen Verlauf fast einen Cent.
Im Moment wird er mit 1,2286 US-Dollar gehandelt. Das sind 0,0039 Cent (-0,31 Prozent) weniger wie zum gestrigen Handelsschluss.
Rohstoffe: Die Ölpreise tendieren bis zum Moment im Europäischen Handel uneinheitlich. Man wartet auf die Daten des US-Energieministeriums zu den Lagerbeständen. Es wird mit einem kräftigen Rückgang der Vorräte gerechnet.
Die Ölpreise am Dienstag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli sank am Mittag auf 76,64 US-Dollar. Das sind 30 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 1 Cent auf 77,11 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 73,17 US-Dollar. Das sind 18 weniger als am Montag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
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Das Überholmanöver endete mit einem Versuch des Einscherens zwischen den Führungsfahrzeug und dem Fahrzeug des Vizepräsidenten.
Da sich die Personenschützer nicht im Klaren waren was das alles zu bedeuten hatte, wurden zwei Schüsse in die Luft (Warnschuss) abgegeben.
Zum Glück wurde bei dieser Aktion niemand verletzt.
Natürlich wurden zu diesen Vorfall Untersuchungen eingeleitet. Der Polizeichef der Nationalpolizei, General Guzman Fermin, befragte noch am selben Abend den General Santiago persönlich.
Direkt danach wurde eine Untersuchungskommission unter Führung des Vize-Polizeichefs einberufen. Dieser und andere Generale der verschiedenen Teilstreitkräfte sollten nun den Vorfall unter die Lupe nehmen.
Offensichtlich hat man nun zu Ende getagt. Denn der Pressesprecher der Nationalpolizei, General Rosario, gab gestern bekannt, dass der Generalinspekteur der Nationalpolizei im Amt bleibe.
Journalisten versuchten aber vergeblich über den ganzen Tag den General in seinem Dienstzimmer anzutreffen. Das lies einige stutzig werden. Doch Mitarbeiter des Generalinspekteurs versicherten, dass eben dieser sich am Morgen im Büro befunden habe. Dieses aber bereits wieder verlassen habe.
Der Vizepräsident der Dominikanischen Republik, Alburquerque, bezeichnete das Verhalten des Generals Santiago als unklug.
Der Vizepräsident berichtete weiter, dass die Personenschützer nur auf die Reifen des anderen Auto geschossen haben (eigene Anmerkung: Ein durchaus übliches Verfahren) Des Weiteren erklärte er das sofort nach dem Vorfall auch der Präsident der Republik, Präsident Fernandez, darüber in Kenntnis gesetzt wurde.
Das Programm „Sicheres Barrio“ (Barrio Seguro) soll nun auch in Santiago eingeführt werden. Es wurden 13 Sektoren ausgewählt, in denen in der letzten Zeit es verstärkt zu kriminellen Handlungen gekommen ist.
Dies gab der Polizeiminister Almeyda bei einer Pressekonferenz am Sitz der Nationalpolizei in Santiago bekannt.
Der Minister erklärte weiter, dass man die Anzahl der Polizisten auf der Straße erhöhen werde um die Reaktionsfähigkeit und das Sicherheitsgefühl zu steigern.
In diesen Zusammenhang wies der Minister darauf hin, dass es schädlich für die Wirtschaft einer Stadt wie Santiago sei wenn sich ein Gefühl der Unsicherheit breit mache.
Allerdings erklärte er auch, dass die gefühlte Unsicherheit sich nicht mit der Statistik decken würde. Denn Santiago sei eine immer noch verhältnismäßig sichere Stadt. Während es im gesamten Land im ersten Quartal im Durchschnitt 24 Prozent Straftaten gab, liegt der Wert für Santiago bei 17 Prozent (eigene Anmerkung: Ich habe keine Ahnung auf was sich diese Prozent beziehen. Wer es herausfindet, der möge es bitte per Kommentar posten)
Die Zentralbank meldet auch noch etwas. Und zwar stiegen im Mai die Preise durchschnittlich um 0,34 Prozent. Somit ist für die Monate Januar bis Mai eine aufgelaufene Inflation von 3,04 Prozent zu vermelden.
Preistreiber sollen vor allem die Transport- und Schulkosten gewesen sein.
Die Zentralbank hält am Jahresziel von 6 bis 7 Prozent fest.
Wetter: Heute ist mit einen freundlichen Tag mit heißen Temperaturen zu rechnen. Niederschläge sind im Landesgebiet nur sehr vereinzelt zu erwarten.
Allerdings wird ab morgen mit den ersten Ausläufern des gestern angesprochenen Tiefs über den Kleinen Antillen gerechnet. Diese dürften stärke Regenfälle mit sich bringen.
Devisen: Nach den Gewinnen der letzten Tage gibt heute der Euro im Handelsverlauf deutlich ab. Konnten am frühen Morgen noch Marken von 1,235 US-Dollar markiert werden, so verlor der Euro im frühen Verlauf fast einen Cent.
Im Moment wird er mit 1,2286 US-Dollar gehandelt. Das sind 0,0039 Cent (-0,31 Prozent) weniger wie zum gestrigen Handelsschluss.
Rohstoffe: Die Ölpreise tendieren bis zum Moment im Europäischen Handel uneinheitlich. Man wartet auf die Daten des US-Energieministeriums zu den Lagerbeständen. Es wird mit einem kräftigen Rückgang der Vorräte gerechnet.
Die Ölpreise am Dienstag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli sank am Mittag auf 76,64 US-Dollar. Das sind 30 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 1 Cent auf 77,11 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 73,17 US-Dollar. Das sind 18 weniger als am Montag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
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Dienstag, 15. Juni 2010
Dominikanische Republik auf schwarzer US-Liste
Die USA haben am Montag eine Liste mit mehr als 12 Nationen veröffentlicht, auf der neben der Dominikanischen Republik auch Staaten wie Kuba, Iran und Nordkorea vertreten sind, gegen die mögliche Sanktionen ergriffen werden, weil sie den Menschenschmuggel nicht energisch genug bekämpfen.
Die 10. jährlich durchgeführte Überarbeitung des US-Außenministeriums mit Bezug auf die Existenz von Menschenschmuggel und sexueller Ausbeutung von Personen, hat ergeben, dass 13 Staaten noch nicht einmal die internationalen Mindestbedingungen erfüllen, weswegen diese Staaten von Washington sanktioniert werden könnten, bis sich die Situation in diesen Länder bessert.
Die USA beurteilten die Dominikanische Republik, Kuba und 11 weitere Staaten mit den am schlechtesten möglichen Noten in Hinblick auf Menschenschmuggel, was nun die Wirtschaftssanktionen nach sich ziehen könnte.
Wie der entsprechende Report des US-Außenministeriums am Montag verkündete, "habe es die dominikanische Regierung versäumt, Mindestmaßnahmen zur Bekämpfung des Menschenschmuggels einzuführen und so die Mindeststandards zu dessen Bekämpfung nicht erfüllt".
"Die Regierung hat seit dem Jahr 2007 keinen Menschenschmuggler zur Rechenschaft gezogen, einschließlich der Funktionäre als mögliche Hintermänner dieser Verbrechen. Die erzielten Ergebnisse, die zum Schutz möglicher Opfer erzielt wurden sowie die Vorbeugungsmaßnahmen zur Verhinderung waren sehr begrenzt", stellt die Untersuchung fest.
Die RD hat diese schlechte Beurteilung bereits seit dem Jahr 2003 bekommen und wurde deshalb seit dem Jahr 2004 bis zum letzten Jahr auf eine Liste der Länder gesetzt, die mit wirtschaftlichen Sanktionen zu rechnen haben, wenn sich die Situation nicht zum Vorteil verändern sollte.
Kuba bekam hingegen die schlechteste Beurteilung bereits seit der ersten Veröffentlichung dieser Liste im Jahre 2003.
Die US-amerikanische Regierung könnte nun ihre wirtschaftliche Hilfe für die Staaten einstellen, welche die schlechtesten Beurteilungen in Hinblick auf Menschenschmuggel erhalten haben, jedoch würde dies keinen Einfluss auf humanitäre Hilfen sowie die Wirtschaftsbeziehungen haben, die hiervon nicht betroffen wären.
Es könnte jedoch durchaus sein, dass sich die USA bei den internationalen Finanzorganisationen wie dem Internationalem Währungsfonds oder der Weltbank zukünftig gegen ökonomische Hilfen für diese Länder aussprechen.
Wetter: Die Niederschläge lassen im gesamten Staatsgebiet nach und es wird ein durchaus freundlicher Tag erwartet. Lediglich in den Abendstunden kann es im Cibao und der Cordillera Central zu einigen Schauern kommen. Das Metrologische Institut beobachtet heute ein System was sich etwa 1850 Kilometer entfernt bei den Winward Islands (Grenada, Barbados u.a.) befindet. Dieses System hat eine Wahrscheinlichkeit von unter 50 Prozent in den nächsten 48 Stunden ein Tropensturm zu werden. Dieses System bewegt sich mit 24 km/h in Richtung Ost/Nordost.
Devisen: Der Euro wird auch heute wieder deutlich über 1,22 US-Dollar gehandelt. Aktuell kostet ein Euro 1,2291 Dollar. Das sind 0,0078 Dollar mehr wie zum gestrigen Handelsschluss (+0,64%).
Trotz der gestrigen Herabstufung von Griechenland durch die Ratingagentur Moody’s hielt sich der Euro über der Marke von 1,22 Dollar. Das liegt zum einen daran, das der Pessimismus ein wenig verflogen sei, zum anderen daran, dass Moody’s nur ein Nachzügler war und die Bewertung nur an die anderen Ratingagenturen angepasst hat. Der Euro ist auch keiner Spekulation über die Zuspitzung der Lage in Spanien aufgesessen. Das zeigt, dass der Markt nicht mehr auf jedes Gerücht reagiere.
Rohstoffe: Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen europäischen Handel leichte Gewinne verzeichnet. Die Erwartung sinkender Öllagerbestände in den USA stützt den Markt. Ohne größere Überraschungen dürfte der Ölpreis weiter eng an die Entwicklung der internationalen Finanzmärkte gebunden sein.
Die Ölpreise am Dienstag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg am Mittag auf 75,76 US-Dollar. Das sind 64 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 88 Cent auf 76,08 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 73,35 US-Dollar. Das ist 1,06 Dollar mehr als am Freitag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
Die 10. jährlich durchgeführte Überarbeitung des US-Außenministeriums mit Bezug auf die Existenz von Menschenschmuggel und sexueller Ausbeutung von Personen, hat ergeben, dass 13 Staaten noch nicht einmal die internationalen Mindestbedingungen erfüllen, weswegen diese Staaten von Washington sanktioniert werden könnten, bis sich die Situation in diesen Länder bessert.
Die USA beurteilten die Dominikanische Republik, Kuba und 11 weitere Staaten mit den am schlechtesten möglichen Noten in Hinblick auf Menschenschmuggel, was nun die Wirtschaftssanktionen nach sich ziehen könnte.
Wie der entsprechende Report des US-Außenministeriums am Montag verkündete, "habe es die dominikanische Regierung versäumt, Mindestmaßnahmen zur Bekämpfung des Menschenschmuggels einzuführen und so die Mindeststandards zu dessen Bekämpfung nicht erfüllt".
"Die Regierung hat seit dem Jahr 2007 keinen Menschenschmuggler zur Rechenschaft gezogen, einschließlich der Funktionäre als mögliche Hintermänner dieser Verbrechen. Die erzielten Ergebnisse, die zum Schutz möglicher Opfer erzielt wurden sowie die Vorbeugungsmaßnahmen zur Verhinderung waren sehr begrenzt", stellt die Untersuchung fest.
Die RD hat diese schlechte Beurteilung bereits seit dem Jahr 2003 bekommen und wurde deshalb seit dem Jahr 2004 bis zum letzten Jahr auf eine Liste der Länder gesetzt, die mit wirtschaftlichen Sanktionen zu rechnen haben, wenn sich die Situation nicht zum Vorteil verändern sollte.
Kuba bekam hingegen die schlechteste Beurteilung bereits seit der ersten Veröffentlichung dieser Liste im Jahre 2003.
Die US-amerikanische Regierung könnte nun ihre wirtschaftliche Hilfe für die Staaten einstellen, welche die schlechtesten Beurteilungen in Hinblick auf Menschenschmuggel erhalten haben, jedoch würde dies keinen Einfluss auf humanitäre Hilfen sowie die Wirtschaftsbeziehungen haben, die hiervon nicht betroffen wären.
Es könnte jedoch durchaus sein, dass sich die USA bei den internationalen Finanzorganisationen wie dem Internationalem Währungsfonds oder der Weltbank zukünftig gegen ökonomische Hilfen für diese Länder aussprechen.
Wetter: Die Niederschläge lassen im gesamten Staatsgebiet nach und es wird ein durchaus freundlicher Tag erwartet. Lediglich in den Abendstunden kann es im Cibao und der Cordillera Central zu einigen Schauern kommen. Das Metrologische Institut beobachtet heute ein System was sich etwa 1850 Kilometer entfernt bei den Winward Islands (Grenada, Barbados u.a.) befindet. Dieses System hat eine Wahrscheinlichkeit von unter 50 Prozent in den nächsten 48 Stunden ein Tropensturm zu werden. Dieses System bewegt sich mit 24 km/h in Richtung Ost/Nordost.
Devisen: Der Euro wird auch heute wieder deutlich über 1,22 US-Dollar gehandelt. Aktuell kostet ein Euro 1,2291 Dollar. Das sind 0,0078 Dollar mehr wie zum gestrigen Handelsschluss (+0,64%).
Trotz der gestrigen Herabstufung von Griechenland durch die Ratingagentur Moody’s hielt sich der Euro über der Marke von 1,22 Dollar. Das liegt zum einen daran, das der Pessimismus ein wenig verflogen sei, zum anderen daran, dass Moody’s nur ein Nachzügler war und die Bewertung nur an die anderen Ratingagenturen angepasst hat. Der Euro ist auch keiner Spekulation über die Zuspitzung der Lage in Spanien aufgesessen. Das zeigt, dass der Markt nicht mehr auf jedes Gerücht reagiere.
Rohstoffe: Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen europäischen Handel leichte Gewinne verzeichnet. Die Erwartung sinkender Öllagerbestände in den USA stützt den Markt. Ohne größere Überraschungen dürfte der Ölpreis weiter eng an die Entwicklung der internationalen Finanzmärkte gebunden sein.
Die Ölpreise am Dienstag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg am Mittag auf 75,76 US-Dollar. Das sind 64 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 88 Cent auf 76,08 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 73,35 US-Dollar. Das ist 1,06 Dollar mehr als am Freitag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
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Haiti,
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Montag, 14. Juni 2010
Eine Frage der Sicherheit
Dominikanische Gerichte bieten nur mangelnden Schutz. Das führt dazu, dass Richter, Staatsanwälte und Rechtsanwälte um ihr Leben fürchten.
Die Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten und der Besucher sind so schlecht, dass selbst Vollzugsbeamte das zu spüren bekommen.
Das wurde zum letzten Mal am 02. Juni deutlich, als zwei Polizisten durch bewaffnete Angehörige eines zu zwanzig Jahren Verurteilten verletzt wurden. Diese Angehörigen waren einfach mit der Entscheidung des Gerichts nicht zufrieden.
Leider kein Einzelfall, denn bereits vier Tage später ereignete sich ein ähnlicher Vorfall.
Derartige Aktionen sind natürlich nicht der Würde des Ortes angemessen. Aber nicht nur das, derartige Aktionen erwecken auch Angst bei den Personen die an der Urteilsfindung beteiligt sind.
Die Liste der Mängel beginnt am Eingang. Die Personenschleuse, die Waffen und andere spitze metallische Gegenstände finden soll ist defekt. Dafür wurde ein Mitarbeiter mit einer Handsensor abgestellt. Man hat aber beobachtet, dass dieser Mitarbeiter öfter durch Gespräche mit Kollegen abgelenkt war. Und in dieser Zeit konnten Besucher das Gebäude betreten wie wenn es ihr eigenes Haus wäre. Eine Kontrolle fand dann nämlich nicht statt.
Ein weiterer Brennpunkt sind die Gerichtsgänge. Dort treffen Familien und Freunde von Tätern und Opfern ohne polizeiliche Kontrolle aufeinander. Oft duelliert man sich rein verbal, aber es kommt auch immer wieder vor das die Fäuste fliegen. Die Verantwortlichen scheint das aber nicht weiter zu interessieren. Es werden nämlich nur Polizisten bei den „heißen“ Fällen abgestellt.
Die Juristen hingegen fordern, dass entweder der Streifendienst der Polizei erhöht, oder aber die Anzahl der Besucher gesenkt wird.
Das alles ist traurig aber wahr. Man kann nur hoffen, dass sich die Zustände bald bessern mögen. Denn ein ordentlicher Schutz für die bei Gericht tätigen ist der Grundpfeiler für gerechte Urteile.
Neue 20er
Ab dem 01.Juli dieses Jahres wird die Zentralbank neue 20 Pesos Scheine ausgeben.
Die neue Banknote wird aus Polymer sein und nach Angaben des Emittenten somit haltbarer, hygienischer und auch fälschungssicherer. Die Haltbarkeit liege somit um den Faktor 3- bis 4-mal höher wie bei den bisherigen Banknoten.
Die Zentralbank erklärte weiter, dass man mit der Ausgabe der 20 Pesos Note nun Anschluss an die hohen internationalen Standards gefunden habe welche derzeit bereits in Australien, Chile, China, Mexiko und anderen Staaten verwendet werden.
Wetter: Die im Moment vorherrschenden Winde beeinflussen das Wetter im gesamten Staatsgebiet und sorgen immer wieder für Niederschläge.
Das Metrologische Institut beobachtet außerdem ein Tief über dem Atlantischen Ozean was sich mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 Prozent zu einem tropischen Sturm entwickeln kann.
Devisen: Der Euro wird auch heute wieder deutlich über der wichtigen Marke von 1,20 US-Dollar gehandelt. Aktuell kostet ein Euro 1,2234 Dollar. Das sind 0,0121 Dollar mehr wie zum gestrigen Handelsschluss (+0,99%).
Diese Entwicklung wird hauptsächlich auf die gestärkten Aktienmärkte in Europa, sowie auf die Hilfspakete für die Europeripherieländer der vergangenen Woche zurückgeführt.
Rohstoffe: Die Ölpreise haben am Montag deutlich zugelegt und sind über 75 US-Dollar gestiegen. Die kräftigen Kursgewinne werden vor allem mit den freundlichen Tendenzen an den Aktienmärkten begründet. Die Commerzbank hält den Optimismus an den Märkten aber allerdings für übertrieben.
Die Ölpreise am Donnerstag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg am Mittag auf 75,31 US-Dollar. Das ist 1,53 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 1,37 Dollar auf 75,72 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist leicht gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 72,29 US-Dollar. Das waren 8 Cent mehr als am Donnerstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
Die Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten und der Besucher sind so schlecht, dass selbst Vollzugsbeamte das zu spüren bekommen.
Das wurde zum letzten Mal am 02. Juni deutlich, als zwei Polizisten durch bewaffnete Angehörige eines zu zwanzig Jahren Verurteilten verletzt wurden. Diese Angehörigen waren einfach mit der Entscheidung des Gerichts nicht zufrieden.
Leider kein Einzelfall, denn bereits vier Tage später ereignete sich ein ähnlicher Vorfall.
Derartige Aktionen sind natürlich nicht der Würde des Ortes angemessen. Aber nicht nur das, derartige Aktionen erwecken auch Angst bei den Personen die an der Urteilsfindung beteiligt sind.
Die Liste der Mängel beginnt am Eingang. Die Personenschleuse, die Waffen und andere spitze metallische Gegenstände finden soll ist defekt. Dafür wurde ein Mitarbeiter mit einer Handsensor abgestellt. Man hat aber beobachtet, dass dieser Mitarbeiter öfter durch Gespräche mit Kollegen abgelenkt war. Und in dieser Zeit konnten Besucher das Gebäude betreten wie wenn es ihr eigenes Haus wäre. Eine Kontrolle fand dann nämlich nicht statt.
Ein weiterer Brennpunkt sind die Gerichtsgänge. Dort treffen Familien und Freunde von Tätern und Opfern ohne polizeiliche Kontrolle aufeinander. Oft duelliert man sich rein verbal, aber es kommt auch immer wieder vor das die Fäuste fliegen. Die Verantwortlichen scheint das aber nicht weiter zu interessieren. Es werden nämlich nur Polizisten bei den „heißen“ Fällen abgestellt.
Die Juristen hingegen fordern, dass entweder der Streifendienst der Polizei erhöht, oder aber die Anzahl der Besucher gesenkt wird.
Das alles ist traurig aber wahr. Man kann nur hoffen, dass sich die Zustände bald bessern mögen. Denn ein ordentlicher Schutz für die bei Gericht tätigen ist der Grundpfeiler für gerechte Urteile.
Neue 20er
Ab dem 01.Juli dieses Jahres wird die Zentralbank neue 20 Pesos Scheine ausgeben.
Die neue Banknote wird aus Polymer sein und nach Angaben des Emittenten somit haltbarer, hygienischer und auch fälschungssicherer. Die Haltbarkeit liege somit um den Faktor 3- bis 4-mal höher wie bei den bisherigen Banknoten.
Die Zentralbank erklärte weiter, dass man mit der Ausgabe der 20 Pesos Note nun Anschluss an die hohen internationalen Standards gefunden habe welche derzeit bereits in Australien, Chile, China, Mexiko und anderen Staaten verwendet werden.
Wetter: Die im Moment vorherrschenden Winde beeinflussen das Wetter im gesamten Staatsgebiet und sorgen immer wieder für Niederschläge.
Das Metrologische Institut beobachtet außerdem ein Tief über dem Atlantischen Ozean was sich mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 Prozent zu einem tropischen Sturm entwickeln kann.
Devisen: Der Euro wird auch heute wieder deutlich über der wichtigen Marke von 1,20 US-Dollar gehandelt. Aktuell kostet ein Euro 1,2234 Dollar. Das sind 0,0121 Dollar mehr wie zum gestrigen Handelsschluss (+0,99%).
Diese Entwicklung wird hauptsächlich auf die gestärkten Aktienmärkte in Europa, sowie auf die Hilfspakete für die Europeripherieländer der vergangenen Woche zurückgeführt.
Rohstoffe: Die Ölpreise haben am Montag deutlich zugelegt und sind über 75 US-Dollar gestiegen. Die kräftigen Kursgewinne werden vor allem mit den freundlichen Tendenzen an den Aktienmärkten begründet. Die Commerzbank hält den Optimismus an den Märkten aber allerdings für übertrieben.
Die Ölpreise am Donnerstag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg am Mittag auf 75,31 US-Dollar. Das ist 1,53 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 1,37 Dollar auf 75,72 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist leicht gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 72,29 US-Dollar. Das waren 8 Cent mehr als am Donnerstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
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Donnerstag, 10. Juni 2010
Respekt
Der dominikanische Langstreckenschwimmer Marco Dias wird wieder in das Wasser gehen. Er wird von Jordanien nach Ägypten schwimmen. Dies ist dann die zweite Phase die Kontinente schwimmend zu verbinden. Mit dieser Aktion möchte er auf die von der UNO gesteckten Millenniumsziele aufmerksam machen und diese natürlich auch unterstützen.
Die zu überwindende Distanz wird auf eine Strecke von 18 bis zu 20 Kilometer geschätzt. In das Wasser wird er in der Nähe der jordanischen Hafenstadt Akaba, der Namegeberin des gleichnamigen Golfes, gehen. Von dort geht es vorbei an Israel mit der Hafenstadt Elat nach Ägypten.
Viel Glück!
Komplize verhaftet
In Puerto Rico hat die Bundespolizei (FBI) einen mutmaßlichen Komplizen von David Figueroa Agosto verhaftet.
Nach Angaben des FBI wurde Elvin Torres Estrada alias „Muñecón“ als der wichtigste Verhaftete von weiteren 64 identifiziert. Er wurde im Süden des Landes in der Stadt Coamo unter Arrest gestellt.
Dem Verhafteten wird der Besitz von Drogen und Verschwörung vorgeworfen.
Die große Frage lautet aber weiterhin, wo ist Figueroa Agosto.
Und da war es weg
Die im Haushalt für das Jahr 2010 eingestellten 380 Millionen US-Dollar für die Subvention der Stromtarife sind aufgebraucht. Das erklärte am Mittwoch der Finanzminister Bengoa.
Die Situation scheint prekär, denn bereits am kommenden Montag wird sich der Präsident der Dominikanischen Republik, Leonel Fernandez, mit Vertretern des Internationalen Währungsfonds (IWF) treffen um einen Plan zu erarbeiten wie das nun geschätzte Defizit von 300 Millionen US-Dollar geschlossen werden könne.
Ich bin der Meinung, dass diese 300 Millionen US-Dollar nicht ausreichen werden. Schließlich hat man in nur 5 Monaten 380 Millionen Dollar benötigt. Und die richtig heißen Monate mit einen entsprechend höherem Stromverbrauch kommen ja erst noch. Ich denke man wird, wenn man ehrlich kalkulieren würde, etwa 450 Millionen Dollar benötigen.
Finanzminister Bengoa machte auch Vorschläge wie man das Defizit füllen könne. So könne man unter anderen ein Darlehen aufnehmen oder aber die Steuereinnahmen innerhalb der Dominikanischen Republik anders verteilen. Möglich wäre auch eine Mischung aus beiden Maßnahmen.
Außerdem schielt man auch auf die 131 Millionen Dollar die man von Venezuela für den Verkauf der 49 Prozent an der REFIDOMSA erhalten hat.
Wetter: Die Regenschauer sind im Land sowohl von der Dauer als auch von der Intensität her schwächer geworden und nehmen auch weiterhin ab.
Dafür wird es heute im gesamten Land sehr heiß werden.
Devisen: Der Euro wird auch heute wieder über der wichtigen Marke von 1,20 US-Dollar gehandelt. Aktuell kostet ein Euro 1,2037 Dollar. Das sind 0,0052 Dollar mehr wie zum gestrigen Handelsschluss (+0,43%).
Allerdings ist man sich am Markt noch nicht sicher ob diese Erholung auch nachhaltig ist. Einige Analysten sind der Meinung, es könnte sich auch nur um eine technische Gegenbewegung nach den letzten Verlusten handeln. Außerdem hätten die chinesischen Außenhandelszahlen die Investoren beflügelt. Diese sind um unglaubliche 50 Prozent zum Vorjahr gestiegen.
Trotzdem ist die Unsicherheit wegen der Schuldenkrise immer noch sehr hoch und auch weiterhin im Markt vorhanden.
Rohstoffe: Die Zahlen aus China wirken natürlich auch auf den Ölpreis. Man geht an den Märkten weiterhin von einer robusten Erholung der Weltwirtschaft aus. China bleibe dabei eine tragende Säule der Ölnachfrage, was den Ölpreis natürlich stützt. Die Internationale Energieagentur revidierte auch ihre Prognose zur Ölnachfrage nach oben. Schlussendlich stützt natürlich auch noch der gestiegene Eurokurs den Ölpreis.
Die Ölpreise am Donnerstag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg am Mittag auf 74,76 US-Dollar. Das waren 38 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 8 Cent auf 74,35 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 71,08 US-Dollar. Das waren 97 Cent mehr als am Montag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
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Die zu überwindende Distanz wird auf eine Strecke von 18 bis zu 20 Kilometer geschätzt. In das Wasser wird er in der Nähe der jordanischen Hafenstadt Akaba, der Namegeberin des gleichnamigen Golfes, gehen. Von dort geht es vorbei an Israel mit der Hafenstadt Elat nach Ägypten.
Viel Glück!
Komplize verhaftet
In Puerto Rico hat die Bundespolizei (FBI) einen mutmaßlichen Komplizen von David Figueroa Agosto verhaftet.
Nach Angaben des FBI wurde Elvin Torres Estrada alias „Muñecón“ als der wichtigste Verhaftete von weiteren 64 identifiziert. Er wurde im Süden des Landes in der Stadt Coamo unter Arrest gestellt.
Dem Verhafteten wird der Besitz von Drogen und Verschwörung vorgeworfen.
Die große Frage lautet aber weiterhin, wo ist Figueroa Agosto.
Und da war es weg
Die im Haushalt für das Jahr 2010 eingestellten 380 Millionen US-Dollar für die Subvention der Stromtarife sind aufgebraucht. Das erklärte am Mittwoch der Finanzminister Bengoa.
Die Situation scheint prekär, denn bereits am kommenden Montag wird sich der Präsident der Dominikanischen Republik, Leonel Fernandez, mit Vertretern des Internationalen Währungsfonds (IWF) treffen um einen Plan zu erarbeiten wie das nun geschätzte Defizit von 300 Millionen US-Dollar geschlossen werden könne.
Ich bin der Meinung, dass diese 300 Millionen US-Dollar nicht ausreichen werden. Schließlich hat man in nur 5 Monaten 380 Millionen Dollar benötigt. Und die richtig heißen Monate mit einen entsprechend höherem Stromverbrauch kommen ja erst noch. Ich denke man wird, wenn man ehrlich kalkulieren würde, etwa 450 Millionen Dollar benötigen.
Finanzminister Bengoa machte auch Vorschläge wie man das Defizit füllen könne. So könne man unter anderen ein Darlehen aufnehmen oder aber die Steuereinnahmen innerhalb der Dominikanischen Republik anders verteilen. Möglich wäre auch eine Mischung aus beiden Maßnahmen.
Außerdem schielt man auch auf die 131 Millionen Dollar die man von Venezuela für den Verkauf der 49 Prozent an der REFIDOMSA erhalten hat.
Wetter: Die Regenschauer sind im Land sowohl von der Dauer als auch von der Intensität her schwächer geworden und nehmen auch weiterhin ab.
Dafür wird es heute im gesamten Land sehr heiß werden.
Devisen: Der Euro wird auch heute wieder über der wichtigen Marke von 1,20 US-Dollar gehandelt. Aktuell kostet ein Euro 1,2037 Dollar. Das sind 0,0052 Dollar mehr wie zum gestrigen Handelsschluss (+0,43%).
Allerdings ist man sich am Markt noch nicht sicher ob diese Erholung auch nachhaltig ist. Einige Analysten sind der Meinung, es könnte sich auch nur um eine technische Gegenbewegung nach den letzten Verlusten handeln. Außerdem hätten die chinesischen Außenhandelszahlen die Investoren beflügelt. Diese sind um unglaubliche 50 Prozent zum Vorjahr gestiegen.
Trotzdem ist die Unsicherheit wegen der Schuldenkrise immer noch sehr hoch und auch weiterhin im Markt vorhanden.
Rohstoffe: Die Zahlen aus China wirken natürlich auch auf den Ölpreis. Man geht an den Märkten weiterhin von einer robusten Erholung der Weltwirtschaft aus. China bleibe dabei eine tragende Säule der Ölnachfrage, was den Ölpreis natürlich stützt. Die Internationale Energieagentur revidierte auch ihre Prognose zur Ölnachfrage nach oben. Schlussendlich stützt natürlich auch noch der gestiegene Eurokurs den Ölpreis.
Die Ölpreise am Donnerstag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg am Mittag auf 74,76 US-Dollar. Das waren 38 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 8 Cent auf 74,35 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 71,08 US-Dollar. Das waren 97 Cent mehr als am Montag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
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Mittwoch, 9. Juni 2010
4 Años más
Unter dieser Überschrift kursieren in New York Plakate, die eine Kandidatur der bisherigen First Lady Margarita Cedeño fördern wollen.
Diese Plakate werden in einer Kampagne über Mail, Facebook, Twitter und anderen sozialen Netzwerken verteilt.
Hinter der Aktion steckt Nelson Morel welcher mit der Bewegung „Mit ihr arbeiten wir wie mit ihm“ der PLD nahe steht.
Somit kommt langsam Bewegung in die Vorauswahl der Kandidaten. Bei der PRD bringt sich Hipolito nämlich auch schon mit öffentlichen Auftritten in Stellung.
Gestern traf sich auch zum ersten Mal das Schiedsgericht der Zentralen Wahlkammer (JCE) welche die ersten 23 Fälle vom angezeigten Wahlbetrug behandelten.
In einer ersten Verfügung kündigten die Richter an ungültige Stimmen in einigen Wahlkreisen neu bewerten zu wollen. Der Vorsitzende Richter erklärte, dass es „durchaus Überraschungen bringen“ könne wenn die Stimmen neu bewertet werden.
Friedliche Proteste in Santiago. Die zweitgrößte Stadt, im Norden der Republik gelegen, die den Beinamen „Stadt mit Herz“ trägt ist eigentlich bekannt für die relative Ausgeglichenheit ihrer Bewohner.
Gestern ging man aber auf die Straße und demonstrierte mit Fahnen und Plakaten.
Man marschierte aus dem Süden der Stadt in das Zentrum wo man die dokumentierten Forderungen bei den Behörden abgab.
So fordert man den Bau eines Gymnasiums, die Reparatur von Straßen und Gehwegen, die Fertigstellung der Wasserversorgung sowie eine effizientere Müllbeseitigung.
Der Sprecher der Gruppe, Marciano Garcia, forderte außerdem einen niedrigeren Stromtarif sowie ein Ende der ständigen Stromabschaltungen.
Für die Regierung erklärte der Vizeminister für öffentliche Arbeiten, Porfino Brito, dass in den nächsten Tagen die Arbeiten an Straßen und Alleen wieder aufgenommen werden würden die eingestellt wurden.
Außerdem wurde der Ausbau der Nationalstraße von Navarrete nach Puerto Plata angekündigt. Auch sollen die Straßen von Mao, Dajabon, San Francisco de Macoris und Espaillat erneuert werden.
ShortNews:
Gestern traf sich der Präsident Fernadez mit dem Vizepräsidenten der CDEEE Marranzini und dem Finanzminister Bengoa um das Problem auf dem Stromsektor zu analysieren. Am 24.Juni wird man sich dann zu weiteren Gesprächen mit Vertretern des Internationalen Währungsfonds, der Interamerikanischen Entwicklungsbank sowie der Weltbank treffen.
Der Milchsektor im Land generiert zwischen 300.000 und 400.000 Arbeitsplätzen. Diese erzeugen mehr wie 1,6 Millionen Liter Milch täglich. Allerdings beklagt man sich über mangelnde staatliche Unterstützung beim Thema Viehdiebstahl und Freihandel.
Im den bereits gestern berichteten Bericht der UNO kommen auch die Hochschulen im Lande nicht gut weg. Denn selbst der höheren Bildung wird ein niedriges Niveau bescheinigt.
Wetter: Keine guten News von der „Wetterfront“. Das Tief was über dem Land liegt wird auch weiterhin Regen, Gewitter und zum Teil heftige Winde mit sich bringen.
Für die Provinzen Nationaldistrikt, Santo Domingo und San Cristobal wurde Alarm der Stufe GRÜN ausgelöst.
Die bereits gestern genannten Warnungen werden für die entsprechenden Provinzen aufrechterhalten.
Devisen: Gute Nachrichten für den Euro. Im Laufe des frühen Handels konnte sich dieser stabilisieren. Im Mittagshandel setzte der Euro dann auf einmal zu einem Sprung an und landete genau über der wichtigen Unterstützung von 1,20 US-Dollar.
Im Moment wird der Euro mit 1,2008 Dollar gehandelt. Das entspricht einem Plus von 0,36 Prozent zum Vortageskurs.
Rohstoffe: Die Ölpreise sind am Mittwoch vor der Veröffentlichung neuer US-Lagerdaten gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg am Mittag auf 72,80 US-Dollar. Das waren 81 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 42 Cent auf 72,72 Dollar.
Unterstützung für den Preis gaben die am Vortag veröffentlichten Lagerdaten des Brancheninstitutes (API). Diese hatten für die vergangene Woche einen unerwartet kräftigen Rückgang der Rohöllagerbestände ausgewiesen. Allerdings deuten die im selben Umfang gestiegenen Vorräte an Benzin und Destillaten darauf hin, dass es nur zu Verschiebungen innerhalb der Lagerkomponenten gekommen sei. Zudem sei es zu einem deutlichen Anstieg der Rohölimporte gekommen, was auf ein weiterhin reichliches Angebot hindeute. Am Nachmittag wird dann das US-Energieministerium die offiziellen Lagerdaten veröffentlichen. Erwartet werde ein Rückgang der Rohöllagerbestände um 900.000 Barrel.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 70,11 US-Dollar. Das waren 47 Cent mehr als am Montag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
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Diese Plakate werden in einer Kampagne über Mail, Facebook, Twitter und anderen sozialen Netzwerken verteilt.
Hinter der Aktion steckt Nelson Morel welcher mit der Bewegung „Mit ihr arbeiten wir wie mit ihm“ der PLD nahe steht.
Somit kommt langsam Bewegung in die Vorauswahl der Kandidaten. Bei der PRD bringt sich Hipolito nämlich auch schon mit öffentlichen Auftritten in Stellung.
Gestern traf sich auch zum ersten Mal das Schiedsgericht der Zentralen Wahlkammer (JCE) welche die ersten 23 Fälle vom angezeigten Wahlbetrug behandelten.
In einer ersten Verfügung kündigten die Richter an ungültige Stimmen in einigen Wahlkreisen neu bewerten zu wollen. Der Vorsitzende Richter erklärte, dass es „durchaus Überraschungen bringen“ könne wenn die Stimmen neu bewertet werden.
Friedliche Proteste in Santiago. Die zweitgrößte Stadt, im Norden der Republik gelegen, die den Beinamen „Stadt mit Herz“ trägt ist eigentlich bekannt für die relative Ausgeglichenheit ihrer Bewohner.
Gestern ging man aber auf die Straße und demonstrierte mit Fahnen und Plakaten.
Man marschierte aus dem Süden der Stadt in das Zentrum wo man die dokumentierten Forderungen bei den Behörden abgab.
So fordert man den Bau eines Gymnasiums, die Reparatur von Straßen und Gehwegen, die Fertigstellung der Wasserversorgung sowie eine effizientere Müllbeseitigung.
Der Sprecher der Gruppe, Marciano Garcia, forderte außerdem einen niedrigeren Stromtarif sowie ein Ende der ständigen Stromabschaltungen.
Für die Regierung erklärte der Vizeminister für öffentliche Arbeiten, Porfino Brito, dass in den nächsten Tagen die Arbeiten an Straßen und Alleen wieder aufgenommen werden würden die eingestellt wurden.
Außerdem wurde der Ausbau der Nationalstraße von Navarrete nach Puerto Plata angekündigt. Auch sollen die Straßen von Mao, Dajabon, San Francisco de Macoris und Espaillat erneuert werden.
ShortNews:
Gestern traf sich der Präsident Fernadez mit dem Vizepräsidenten der CDEEE Marranzini und dem Finanzminister Bengoa um das Problem auf dem Stromsektor zu analysieren. Am 24.Juni wird man sich dann zu weiteren Gesprächen mit Vertretern des Internationalen Währungsfonds, der Interamerikanischen Entwicklungsbank sowie der Weltbank treffen.
Der Milchsektor im Land generiert zwischen 300.000 und 400.000 Arbeitsplätzen. Diese erzeugen mehr wie 1,6 Millionen Liter Milch täglich. Allerdings beklagt man sich über mangelnde staatliche Unterstützung beim Thema Viehdiebstahl und Freihandel.
Im den bereits gestern berichteten Bericht der UNO kommen auch die Hochschulen im Lande nicht gut weg. Denn selbst der höheren Bildung wird ein niedriges Niveau bescheinigt.
Wetter: Keine guten News von der „Wetterfront“. Das Tief was über dem Land liegt wird auch weiterhin Regen, Gewitter und zum Teil heftige Winde mit sich bringen.
Für die Provinzen Nationaldistrikt, Santo Domingo und San Cristobal wurde Alarm der Stufe GRÜN ausgelöst.
Die bereits gestern genannten Warnungen werden für die entsprechenden Provinzen aufrechterhalten.
Devisen: Gute Nachrichten für den Euro. Im Laufe des frühen Handels konnte sich dieser stabilisieren. Im Mittagshandel setzte der Euro dann auf einmal zu einem Sprung an und landete genau über der wichtigen Unterstützung von 1,20 US-Dollar.
Im Moment wird der Euro mit 1,2008 Dollar gehandelt. Das entspricht einem Plus von 0,36 Prozent zum Vortageskurs.
Rohstoffe: Die Ölpreise sind am Mittwoch vor der Veröffentlichung neuer US-Lagerdaten gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg am Mittag auf 72,80 US-Dollar. Das waren 81 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 42 Cent auf 72,72 Dollar.
Unterstützung für den Preis gaben die am Vortag veröffentlichten Lagerdaten des Brancheninstitutes (API). Diese hatten für die vergangene Woche einen unerwartet kräftigen Rückgang der Rohöllagerbestände ausgewiesen. Allerdings deuten die im selben Umfang gestiegenen Vorräte an Benzin und Destillaten darauf hin, dass es nur zu Verschiebungen innerhalb der Lagerkomponenten gekommen sei. Zudem sei es zu einem deutlichen Anstieg der Rohölimporte gekommen, was auf ein weiterhin reichliches Angebot hindeute. Am Nachmittag wird dann das US-Energieministerium die offiziellen Lagerdaten veröffentlichen. Erwartet werde ein Rückgang der Rohöllagerbestände um 900.000 Barrel.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 70,11 US-Dollar. Das waren 47 Cent mehr als am Montag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
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Dienstag, 8. Juni 2010
Schlechte Noten
Ein von der UNO vorgelegter Bericht, der vom Wirtschafts-, Planungs- und Entwicklungsministerium der Dominikanischen Republik in Auftrag gegeben wurde, stellt der Regierung des Präsidenten Fernandez ein vernichtendes Zeugnis aus.
Der Bericht zeigt auf, dass es eine soziale Ausgrenzung in der Dominikanischen Republik gibt. Ebenfalls wird festgestellt, dass es kaum Fortschritte bei der Verbesserung der Lebensbedingungen gibt. Die Schwäche der Sozialpolitik im Lande führt trotz Wirtschaftswachstum zu sozialer Ausgrenzung, so der Bericht.
Besonders die Bereiche Bildung und Gesundheit werden im Bericht mit schlechter Qualität und niedriger Finanzierung qualifiziert.
Die Punkte im Einzelnen.
Sozialpolitik: Der Bericht anerkennt leichte Verbesserungen im Lande. Diese Verbesserung liegt aber unter dem regionalen Durchschnitt und auch unter dem Wert von internationalen Standards.
Bildung und Gesundheit: Beide Sektoren sind durch einen Mangel an finanziellen Mitteln gekennzeichnet. Der Bereich Bildung hat die schlechteste Performance in ganz Lateinamerika. Es stehen zwar Lehrer zur Verfügung, doch sind diese schlecht ausgebildet. Der Bereich Gesundheit ist laut dem Bericht ebenfalls von fehlenden Mitteln, einer schwachen Aufsicht durch das Gesundheitsministerium, einer geringen Qualität der Dienstleistung sowie von hohen Preisen für Arzneimittel gekennzeichnet.
Arbeitsmarkt: Es wird empfohlen den Zugang von Frauen, Jugendlichen und Behinderten zum Arbeitsmarkt zu verbessern. Außerdem sollte man die Unterstützung von Kleinst- und Kleinunternehmen erhöhen.
Der Minister der die Studie in Auftrag gegeben hat erklärte dazu, dass die Hilfsprogramme wie das Sozialkabinett beibehalten werden, da sie helfen die Armut im Lande zu verringern. Außerdem lädt er die Oppositionsparteien, insbesondere die PRD, ein um zu diskutieren wie man in Zukunft der Armut im Lande begegnen möchte.
Die Euro-Krise nimmt nun langsam Formen an, vor der sich auch die Dominikanische Republik nicht mehr verstecken kann.
Denn nun werden Auswirkungen auf den Tourismus und auf die Remesas deutlich in der Presse diskutiert.
Der Ökonom Hebrard ist der Auffassung, dass wenn sich nichts mehr im Kurs ändert, in diesen Jahr der 3.000 Millionen bis 5.000 Millionen Pesos weniger an Remesas im Land zur Verfügung stehen. Diese, auf das Jahr zusammengefasste Summe, macht einen Anteil von bis zu 7 Prozent der Remesas aus.
Da dies auch zu einem Rückgang der Binnennachfrage führt kann es durchaus zu einer schlechteren Performance der wirtschaftlichen Entwicklung kommen.
Am Schluss noch eine gute Nachricht. Im Lande weilt eine Delegation aus Kuba. Mit dieser werden verschiedene Abkommen unterzeichnet. Unter anderen soll der Handel zwischen den beiden Staaten entwickelt werden.
Der Handel hat im Moment ein Volumen von 50 Millionen US-Dollar pro Jahr.
Außerdem sollen Verträge für die Bereiche Kultur und Wissenschaft geschlossen werden.
Wetter: Das Wetter im Land wird auch weiterhin von einen Tiefdruckgebiet beeinflusst. Nördlich der Cordillera Central sowie an der Grenze zu Haiti ist auch heute mit Schauern und Gewittern zu rechnen.
Die ausgegebene Warnung von gestern bleibt auch heute bestehen.
Devisen: Der Euro tendiert im späten Mittagshandel leicht positiv. Die Schwankungsbreite ist dennoch beträchtlich. Im laufe eines Handelstage geht es in den letzten Tagen immer um einen ganzen Euro-Cent.
Aktuell kostet ein Euro 1,1944 US-Dollar was einem Plus von 0,23 Prozent entspricht.
Rohstoffe: Die Ölpreise haben am Dienstag ihre anfänglichen Kursgewinne zum Großteil wieder abgegeben. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg am Mittag auf 71,67 US-Dollar. Das waren 23 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel um 14 Cent auf 71,98 Dollar.
Die Schuldenkrise in der Eurozone lastet auf den Ölpreisen. Diese Sorge habe sich angesichts der Kursverluste an den Aktienmärkten verstärkt. Auch der im Mittagshandel gefallene Eurokurs habe die Ölpreise gedrückt. Nachdem der Euro im frühen Handel bis auf 1,1982 Dollar gestiegen war, geriet er zuletzt wieder unter Druck und sank bis auf 1,1927 Dollar. Positive Aussagen von US-Notenbankchef Bernanke zu den Konjunkturaussichten stützten den Ölmarkt nur zeitweise.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist kräftig gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 69,64 US-Dollar. Das waren 2,45 Dollar weniger als am Freitag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
Der Bericht zeigt auf, dass es eine soziale Ausgrenzung in der Dominikanischen Republik gibt. Ebenfalls wird festgestellt, dass es kaum Fortschritte bei der Verbesserung der Lebensbedingungen gibt. Die Schwäche der Sozialpolitik im Lande führt trotz Wirtschaftswachstum zu sozialer Ausgrenzung, so der Bericht.
Besonders die Bereiche Bildung und Gesundheit werden im Bericht mit schlechter Qualität und niedriger Finanzierung qualifiziert.
Die Punkte im Einzelnen.
Sozialpolitik: Der Bericht anerkennt leichte Verbesserungen im Lande. Diese Verbesserung liegt aber unter dem regionalen Durchschnitt und auch unter dem Wert von internationalen Standards.
Bildung und Gesundheit: Beide Sektoren sind durch einen Mangel an finanziellen Mitteln gekennzeichnet. Der Bereich Bildung hat die schlechteste Performance in ganz Lateinamerika. Es stehen zwar Lehrer zur Verfügung, doch sind diese schlecht ausgebildet. Der Bereich Gesundheit ist laut dem Bericht ebenfalls von fehlenden Mitteln, einer schwachen Aufsicht durch das Gesundheitsministerium, einer geringen Qualität der Dienstleistung sowie von hohen Preisen für Arzneimittel gekennzeichnet.
Arbeitsmarkt: Es wird empfohlen den Zugang von Frauen, Jugendlichen und Behinderten zum Arbeitsmarkt zu verbessern. Außerdem sollte man die Unterstützung von Kleinst- und Kleinunternehmen erhöhen.
Der Minister der die Studie in Auftrag gegeben hat erklärte dazu, dass die Hilfsprogramme wie das Sozialkabinett beibehalten werden, da sie helfen die Armut im Lande zu verringern. Außerdem lädt er die Oppositionsparteien, insbesondere die PRD, ein um zu diskutieren wie man in Zukunft der Armut im Lande begegnen möchte.
Die Euro-Krise nimmt nun langsam Formen an, vor der sich auch die Dominikanische Republik nicht mehr verstecken kann.
Denn nun werden Auswirkungen auf den Tourismus und auf die Remesas deutlich in der Presse diskutiert.
Der Ökonom Hebrard ist der Auffassung, dass wenn sich nichts mehr im Kurs ändert, in diesen Jahr der 3.000 Millionen bis 5.000 Millionen Pesos weniger an Remesas im Land zur Verfügung stehen. Diese, auf das Jahr zusammengefasste Summe, macht einen Anteil von bis zu 7 Prozent der Remesas aus.
Da dies auch zu einem Rückgang der Binnennachfrage führt kann es durchaus zu einer schlechteren Performance der wirtschaftlichen Entwicklung kommen.
Am Schluss noch eine gute Nachricht. Im Lande weilt eine Delegation aus Kuba. Mit dieser werden verschiedene Abkommen unterzeichnet. Unter anderen soll der Handel zwischen den beiden Staaten entwickelt werden.
Der Handel hat im Moment ein Volumen von 50 Millionen US-Dollar pro Jahr.
Außerdem sollen Verträge für die Bereiche Kultur und Wissenschaft geschlossen werden.
Wetter: Das Wetter im Land wird auch weiterhin von einen Tiefdruckgebiet beeinflusst. Nördlich der Cordillera Central sowie an der Grenze zu Haiti ist auch heute mit Schauern und Gewittern zu rechnen.
Die ausgegebene Warnung von gestern bleibt auch heute bestehen.
Devisen: Der Euro tendiert im späten Mittagshandel leicht positiv. Die Schwankungsbreite ist dennoch beträchtlich. Im laufe eines Handelstage geht es in den letzten Tagen immer um einen ganzen Euro-Cent.
Aktuell kostet ein Euro 1,1944 US-Dollar was einem Plus von 0,23 Prozent entspricht.
Rohstoffe: Die Ölpreise haben am Dienstag ihre anfänglichen Kursgewinne zum Großteil wieder abgegeben. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg am Mittag auf 71,67 US-Dollar. Das waren 23 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel um 14 Cent auf 71,98 Dollar.
Die Schuldenkrise in der Eurozone lastet auf den Ölpreisen. Diese Sorge habe sich angesichts der Kursverluste an den Aktienmärkten verstärkt. Auch der im Mittagshandel gefallene Eurokurs habe die Ölpreise gedrückt. Nachdem der Euro im frühen Handel bis auf 1,1982 Dollar gestiegen war, geriet er zuletzt wieder unter Druck und sank bis auf 1,1927 Dollar. Positive Aussagen von US-Notenbankchef Bernanke zu den Konjunkturaussichten stützten den Ölmarkt nur zeitweise.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist kräftig gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 69,64 US-Dollar. Das waren 2,45 Dollar weniger als am Freitag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
Montag, 7. Juni 2010
Nachrichten nach dem langen Wochenende
Der Chef der Zentralbank, Hector Valdez Albizu, erklärte, dass das Abkommen zwischen der Regierung der Dominikanischen Republik und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) keine Reformen im Steuer- und Stromsektor beinhalten würde. Er sagte, dass der IWF lediglich vorgeschlagen habe, die Eintreibung der Steuern zu verbessern und nicht eine neue Steuer einzuführen.
Der Chef der Zentralbank bestand auch darauf, dass der IWF keine Reform des Stromsektors gefordert habe. Es wurde lediglich vorgeschlagen das die Posten an Rechnungen eingetrieben werden denen man auch Strom geliefert habe. Schließlich müssten alle zahlen, auch die, die es bis jetzt noch nicht tun.
Allerdings würde der Chef der Zentralbank auch nichts ausschließen. Zwar würde sich die Wirtschaft in den USA erholen, aber in Europa mit Griechenland sei einiges in der Schwebe.
Dazu passt super die folgende Nachricht. Der Vizedirektor der CDEEE; Herr Marranzini, hat eine Rechnung der Stromerzeuger in Höhe von 127 Millionen US-Dollar beglichen.
Allerdings ist dies nur ein Teilbetrag. Denn es fehlen immer noch 20 Millionen US-Dollar von dieser Rechnung. Diese sollen aber im laufe der Woche beglichen werden.
Das hört sich erst einmal gut an. Wenn man sich aber durchliest wie der Zahlungsbetrag sich zusammensetzt, dann kann man sich nur wundern.
Denn lediglich 55 Millionen US-Dollar wurden aus den laufenden Einnahmen bestritten. 32 Millionen legte die Regierung in Form von Subventionen drauf. Die anderen 40 Millionen wurden bei verschiedenen Banken als Darlehen aufgenommen. Und trotzdem fehlen immer noch 20 Millionen US-Dollar.
Selbiger Vizepräsident teilte bei einem Besuch in Santiago mit, dass im Jahr 2011 bis zu 50 Prozent der produzierten Energie aus Erdgas hergestellt wird.
Nach Ansicht von Herrn Marranzini wird dies die Kosten für Energie im Land senken.
Außerdem erklärte er, dass in Navarrete ein Generator mit 50 Megawatt Leistung kurzfristig ausgeschrieben und dann an das Netz gehen wird. Dies führt dann zu einer deutlichen Entspannung auf dem Stromsektor im Norden der Republik welcher hauptsächlich durch den Produzenten San Felipe in Puerto Plata bedient wird.
Die Bereitstellung der zusätzlichen Kapazitäten soll schon in drei Monaten erfolgt sein.
Wetter: Im laufe des Tages nimmt die Bewölkung leicht zu. Ab Nachmittag ist mit vereinzelten Schauern zu rechnen.
Für die folgenden Provinzen wurde ein Alarm ausgegeben: Dajabon, Santiago Rodriguez, Santiago, Elias Pina und San Juan. In diesen Gebieten wird vor Erdrutschen und Überschwemmungen gewarnt.
Devisen: Der Euro hat zu Wochenbeginn trotz einer leichten Erholung weiter unter Druck gestanden. Am Montagvormittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1950 US-Dollar, nachdem sie am Morgen zunächst auf 1,1878 Dollar gesunken war. Damit kostet der Euro aktuell so wenig wie zuletzt im März 2006. Erst am Freitag war der Euro unter die psychologisch wichtige Marke von 1,20 Dollar gesunken. Damit scheint der Euro seinen Abwärtstrend der vergangenen Monate fortzusetzen.
Aktuell wird der Euro mit 1,1955 US-Dollar gehandelt (-0,13%).
Rohstoffe: Die Ölpreise haben sich am Montagmittag wieder stabilisiert. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg am Mittag auf 71,57 US-Dollar. Das waren 6 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 47 Cent auf 72,56 Dollar.
Verantwortlich für die zwischenzeitlich deutlichen Kursverluste waren laut Händlern vor allem die zuletzt starken Verluste des Euro zum Dollar. Die Erholung des Eurokurses und der Aktienmärkte im Vormittagshandel habe auch die Ölpreise stabilisiert. Die Ölpreise bleiben aber weiterhin vor allem durch die Entwicklung an den Finanzmärkten dominiert und weniger durch die Fundamentaldaten am Rohölmarkt. Die hohe Risikoscheu der Anleger belaste weiterhin die Ölmärkte.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 72,09 US-Dollar. Das waren 77 Cent weniger als am Donnerstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
Der Chef der Zentralbank bestand auch darauf, dass der IWF keine Reform des Stromsektors gefordert habe. Es wurde lediglich vorgeschlagen das die Posten an Rechnungen eingetrieben werden denen man auch Strom geliefert habe. Schließlich müssten alle zahlen, auch die, die es bis jetzt noch nicht tun.
Allerdings würde der Chef der Zentralbank auch nichts ausschließen. Zwar würde sich die Wirtschaft in den USA erholen, aber in Europa mit Griechenland sei einiges in der Schwebe.
Dazu passt super die folgende Nachricht. Der Vizedirektor der CDEEE; Herr Marranzini, hat eine Rechnung der Stromerzeuger in Höhe von 127 Millionen US-Dollar beglichen.
Allerdings ist dies nur ein Teilbetrag. Denn es fehlen immer noch 20 Millionen US-Dollar von dieser Rechnung. Diese sollen aber im laufe der Woche beglichen werden.
Das hört sich erst einmal gut an. Wenn man sich aber durchliest wie der Zahlungsbetrag sich zusammensetzt, dann kann man sich nur wundern.
Denn lediglich 55 Millionen US-Dollar wurden aus den laufenden Einnahmen bestritten. 32 Millionen legte die Regierung in Form von Subventionen drauf. Die anderen 40 Millionen wurden bei verschiedenen Banken als Darlehen aufgenommen. Und trotzdem fehlen immer noch 20 Millionen US-Dollar.
Selbiger Vizepräsident teilte bei einem Besuch in Santiago mit, dass im Jahr 2011 bis zu 50 Prozent der produzierten Energie aus Erdgas hergestellt wird.
Nach Ansicht von Herrn Marranzini wird dies die Kosten für Energie im Land senken.
Außerdem erklärte er, dass in Navarrete ein Generator mit 50 Megawatt Leistung kurzfristig ausgeschrieben und dann an das Netz gehen wird. Dies führt dann zu einer deutlichen Entspannung auf dem Stromsektor im Norden der Republik welcher hauptsächlich durch den Produzenten San Felipe in Puerto Plata bedient wird.
Die Bereitstellung der zusätzlichen Kapazitäten soll schon in drei Monaten erfolgt sein.
Wetter: Im laufe des Tages nimmt die Bewölkung leicht zu. Ab Nachmittag ist mit vereinzelten Schauern zu rechnen.
Für die folgenden Provinzen wurde ein Alarm ausgegeben: Dajabon, Santiago Rodriguez, Santiago, Elias Pina und San Juan. In diesen Gebieten wird vor Erdrutschen und Überschwemmungen gewarnt.
Devisen: Der Euro hat zu Wochenbeginn trotz einer leichten Erholung weiter unter Druck gestanden. Am Montagvormittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1950 US-Dollar, nachdem sie am Morgen zunächst auf 1,1878 Dollar gesunken war. Damit kostet der Euro aktuell so wenig wie zuletzt im März 2006. Erst am Freitag war der Euro unter die psychologisch wichtige Marke von 1,20 Dollar gesunken. Damit scheint der Euro seinen Abwärtstrend der vergangenen Monate fortzusetzen.
Aktuell wird der Euro mit 1,1955 US-Dollar gehandelt (-0,13%).
Rohstoffe: Die Ölpreise haben sich am Montagmittag wieder stabilisiert. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg am Mittag auf 71,57 US-Dollar. Das waren 6 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 47 Cent auf 72,56 Dollar.
Verantwortlich für die zwischenzeitlich deutlichen Kursverluste waren laut Händlern vor allem die zuletzt starken Verluste des Euro zum Dollar. Die Erholung des Eurokurses und der Aktienmärkte im Vormittagshandel habe auch die Ölpreise stabilisiert. Die Ölpreise bleiben aber weiterhin vor allem durch die Entwicklung an den Finanzmärkten dominiert und weniger durch die Fundamentaldaten am Rohölmarkt. Die hohe Risikoscheu der Anleger belaste weiterhin die Ölmärkte.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 72,09 US-Dollar. Das waren 77 Cent weniger als am Donnerstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
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Mittwoch, 2. Juni 2010
Zahlen die beruhigen
Die gute Nachricht vornweg. Die Tourismuszahlen steigen weiter. In den ersten vier Monaten des Jahres 2010 besuchten 1,5 Millionen Touristen das Land. Das entspricht einer Steigerung von 2,32 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr wo 1,3 Millionen Touristen gezählt wurden.
Soweit erst einmal die Originalmeldung. Jeden halbwegs gebildeten Menschen fällt natürlich sofort auf, dass eine Zunahme von 200.000 Touristen bei ursprünglich 1.300.000 Touristen niemals nur 2,32 Prozent sein können. Wenn ich es so im Kopf überschlage, dann müsste das so um die 15 Prozent sein.
Jetzt kann man sich überlegen welche Zahl den stimmt. Für meinen Geschmack sind die 2,32 Prozent schon eine ordentliche Steigerung. Denn selbst bei dieser Steigerung wären über 30.000 Gäste mehr wie im Vorjahr angekommen. Das entspricht immerhin 100 Flugzeuge vom Typ Airbus A330-200 voll mit Touristen die innerhalb von 4 Monaten zusätzlich angekommen sind.
Und für den, den es interessiert, 53,6 Prozent der Touristen die ins Land kommen sind weiblich. Und fast zwei Drittel der Besucher sind zwischen 21 und 49 Jahre alt.
Die Gesamtentwicklung wird positiv eingeschätzt. Seit September letzten Jahres steigen wieder die Zahlen. Allerdings wurde im April ein bemerkenswerter Rückgang registriert. Dieser Rückgang wird mit dem Flugverbot in Europa in Folge des Ausbruchs des Vulkans auf Island begründet.
Eine Zahl, die die gestern bekannt gegebenen Wachstumszahlen wieder relativiert, ist folgende. Im ersten Quartal sind die Exporte nach Haiti um 17,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen.
Das wundert nicht. Schließlich wurde der Nachbarstaat auch im Berichtszeitraum von einem schweren Erdbeben getroffen. Dabei wurde vieles im Süden des Nachbarlandes zerstört. Infolge dessen zog auch der Handel mit dem Nachbarland an.
Allerdings glaube ich nicht, dass dieses „Wachstum“ nachhaltig sein wird. Schließlich wird man auch in Haiti wieder Strukturen schaffen wo man selbst produzieren kann.
In diesen Zusammenhang sei auch erwähnt, dass heute in Punta Cana der Weltgipfel zur Hilfe für Haiti ausgerichtet wird. Der Präsident der Dominikanischen Republik, Leonel Fernandez, begrüßt heute über 50 Delegationen aus 30 verschiedenen Ländern.
Wetter: Von Osten kommend zieht ein dichtes Wolkenband über die Insel hinweg. Es muss mit Schauern und Gewittern gerechnet werden. Am morgigen Donnerstag soll sich die Situation aber etwas entspannen.
Devisen: Der Euro zeigte sich im bisherigen Handel sehr volatil. Wurde er heute am frühen Morgen in Asien noch deutlich fester gehandelt, so verbuchte er direkt zu Beginn des Handels in Europa teils heftige Verluste. Das Vierjahrestief erreichte er aber nicht mehr. Von diesen erholte sich der Euro aber wieder schrittweise.
Im Moment wird ein Euro zu 1,2237 US-Dollar gehandelt. Das entspricht einem Plus von 0,21 Prozent.
Händlern zufolge bleibt der Euro auch weiter angeschlagen. Zum einen wird eine Behinderung des Wirtschaftswachstums durch die zum Teil rigorosen Sparprogramme befürchtet. Zum anderen sei das Bankensystem in der Eurozone in einen schlechteren Zustand wie in den USA.
Rohstoffe: Die Ölpreise sind am Mittwoch weiter gesunken. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli fiel am Mittag auf 72,08 US-Dollar. Das waren 50 Cent weniger als zum Handelsschluss am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 42 Cent auf 72,29 Dollar.
Die Rohölmärkte sind im Moment von großen Schwankungen gekennzeichnet. So hatte der WTI Ölpreis am Vortag innerhalb weniger Stunden zwischen 72 und 75 Dollar je Barrel geschwankt. Am Abend ist man dann nahe den Tagestiefsständen aus dem Handel gegangen.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist leicht gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 70,98 US-Dollar. Das waren 90 Cent weniger als am Montag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
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Soweit erst einmal die Originalmeldung. Jeden halbwegs gebildeten Menschen fällt natürlich sofort auf, dass eine Zunahme von 200.000 Touristen bei ursprünglich 1.300.000 Touristen niemals nur 2,32 Prozent sein können. Wenn ich es so im Kopf überschlage, dann müsste das so um die 15 Prozent sein.
Jetzt kann man sich überlegen welche Zahl den stimmt. Für meinen Geschmack sind die 2,32 Prozent schon eine ordentliche Steigerung. Denn selbst bei dieser Steigerung wären über 30.000 Gäste mehr wie im Vorjahr angekommen. Das entspricht immerhin 100 Flugzeuge vom Typ Airbus A330-200 voll mit Touristen die innerhalb von 4 Monaten zusätzlich angekommen sind.
Und für den, den es interessiert, 53,6 Prozent der Touristen die ins Land kommen sind weiblich. Und fast zwei Drittel der Besucher sind zwischen 21 und 49 Jahre alt.
Die Gesamtentwicklung wird positiv eingeschätzt. Seit September letzten Jahres steigen wieder die Zahlen. Allerdings wurde im April ein bemerkenswerter Rückgang registriert. Dieser Rückgang wird mit dem Flugverbot in Europa in Folge des Ausbruchs des Vulkans auf Island begründet.
Eine Zahl, die die gestern bekannt gegebenen Wachstumszahlen wieder relativiert, ist folgende. Im ersten Quartal sind die Exporte nach Haiti um 17,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen.
Das wundert nicht. Schließlich wurde der Nachbarstaat auch im Berichtszeitraum von einem schweren Erdbeben getroffen. Dabei wurde vieles im Süden des Nachbarlandes zerstört. Infolge dessen zog auch der Handel mit dem Nachbarland an.
Allerdings glaube ich nicht, dass dieses „Wachstum“ nachhaltig sein wird. Schließlich wird man auch in Haiti wieder Strukturen schaffen wo man selbst produzieren kann.
In diesen Zusammenhang sei auch erwähnt, dass heute in Punta Cana der Weltgipfel zur Hilfe für Haiti ausgerichtet wird. Der Präsident der Dominikanischen Republik, Leonel Fernandez, begrüßt heute über 50 Delegationen aus 30 verschiedenen Ländern.
Wetter: Von Osten kommend zieht ein dichtes Wolkenband über die Insel hinweg. Es muss mit Schauern und Gewittern gerechnet werden. Am morgigen Donnerstag soll sich die Situation aber etwas entspannen.
Devisen: Der Euro zeigte sich im bisherigen Handel sehr volatil. Wurde er heute am frühen Morgen in Asien noch deutlich fester gehandelt, so verbuchte er direkt zu Beginn des Handels in Europa teils heftige Verluste. Das Vierjahrestief erreichte er aber nicht mehr. Von diesen erholte sich der Euro aber wieder schrittweise.
Im Moment wird ein Euro zu 1,2237 US-Dollar gehandelt. Das entspricht einem Plus von 0,21 Prozent.
Händlern zufolge bleibt der Euro auch weiter angeschlagen. Zum einen wird eine Behinderung des Wirtschaftswachstums durch die zum Teil rigorosen Sparprogramme befürchtet. Zum anderen sei das Bankensystem in der Eurozone in einen schlechteren Zustand wie in den USA.
Rohstoffe: Die Ölpreise sind am Mittwoch weiter gesunken. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli fiel am Mittag auf 72,08 US-Dollar. Das waren 50 Cent weniger als zum Handelsschluss am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 42 Cent auf 72,29 Dollar.
Die Rohölmärkte sind im Moment von großen Schwankungen gekennzeichnet. So hatte der WTI Ölpreis am Vortag innerhalb weniger Stunden zwischen 72 und 75 Dollar je Barrel geschwankt. Am Abend ist man dann nahe den Tagestiefsständen aus dem Handel gegangen.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist leicht gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 70,98 US-Dollar. Das waren 90 Cent weniger als am Montag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
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Dienstag, 1. Juni 2010
Internet und so
Die Gesellschaft ‚Net Index’ hat eine internationale Studie zum Thema Geschwindigkeit im Internet durchgeführt. Bei dieser Studie belegt die Dominikanische Republik Platz 136 von 152 überprüften Staaten.
Im Land gibt es eine permanente Downloadgeschwindigkeit von 0,8 mbps. Diese wird aber nur in der Stadt Santiago erreicht. An zweiter Stelle steht die Hauptstadt Santo Domingo mit einer Geschwindigkeit von 0,76 mbps. Alle anderen Städte und Gemeinden im Land sind deutlich schlechter.
Die niedrigen Geschwindigkeiten allein sind aber nicht so schlimm. Ärgerlich wird das ganze erst dadurch, das ein Internetanschluss in der Dominikanischen Republik mit hohen Kosten verbunden ist.
„Schuld“ daran ist die Besteuerung der Dienste mit 28 Prozent. Dieses Problem führt auch immer die Organisation Dominikanischer Telekommunikationsunternehmen an (Adomtel). Adomtel erklärt, dass im Gebiet der Karibik die Steuer auf Internet im Durchschnitt bei 15,22 Prozent liegt.
Diese extrem hohe Besteuerung sorgt nach Aussage von Adomtel auch dazu, dass hohe Bandbreiten durch die Kunden nicht nachgefragt werden. Denn diese würden extrem teuer sein. So kommt es, dass im Land 70 Prozent der 2,8 Millionen Internetnutzer mit einer Geschwindigkeit von 400 oder weniger kbps im Internet surfen.
Man fordert, dass der Staat die Steuern kürzt um so die Preise senken zu können und damit auch eine höhere Nachfrage für hohe Geschwindigkeiten zu generieren.
Zu Gast im Land war der Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung aus Deutschland Dirk Niebel (FDP). Er übergibt eine Million Euro als Spende zur „Verringerung der Armut durch Nachhaltige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen im grenzüberschreitenden Quellgebiet des Flusses Artobonito“.
Minister Niebel bedankte sich auch bei der Dominikanischen Republik für die geleistete Hilfe im Zusammenhang mit dem schweren Erdbeben in Haiti.
Der Minister erklärte: „Ich danke unseren dominikanischen Partnern ausdrücklich für ihre große Unterstützung bei der Nothilfe in Haiti. Ohne diese Unterstützung wäre eine schnelle Nothilfe nur schwer möglich gewesen. In der haitianisch-dominikanischen Grenzregion kooperieren wir bereits jetzt im Bereich des kommunalen Umweltschutzes und übertragen diese Erfahrungen auf haitianische Grenzgemeinden. Mit unseren Partnern werden wir auch über einen Ausbau von Dreieckskooperationen sprechen."
Kleine Anmerkung. In der dominikanischen Zeitung Diario Libre entsteht beim lesen der Eindruck, dass der Minister im Moment im Land sich aufhält. Minister Niebel kehrte allerdings bereits am 28.05.2010 aus Guatemala, die Station nach der Dominikanischen Republik, nach Deutschland zurück.
Ansonsten kann sich auch die Dominikanische Republik über steigenden Steuereinnahmen freuen. Im April legten die Einnahmen um 19,6 Prozent im Vergleich zum April des Vorjahres zu. Die Einnahmen betrugen gesamt 26,9411 Milliarden Pesos. Das sind 5,2816 Milliarden Pesos mehr wie im Vorjahreszeitraum.
Wetter: Heute ist der erste Tag der Hurrikansaison 2010. Im Land ist es heute leicht bewölkt und man muss ab und an mit einen Schauer rechnen.
Devisen: Der Euro hat sich heute im seit Beginn des Handels in Europa wieder „Nackenschläge“ abgeholt. Die Gemeinschaftswährung wird im Moment 1,17 Prozent schwächer wie am Vortag gehandelt. Dabei markierte der Euro heute wieder ein neues 4-Jahres-Tief. Den Tiefstand erreichte er bei 1,2112 US-Dollar. Im Moment wird er nur leicht stärker gehandelt.
Händler verweisen im Zuge des neuerlichen Kursrutsches auf die Gefahren einer möglichen Herabstufung von Frankreich durch die Rating-Agenturen.
Rohstoffe: Die Ölpreise sind am Dienstag deutlich unter Druck geraten. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli fiel auf 72,09 US-Dollar. Das war 1,88 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Montag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 2,67 Dollar auf 71,98 Dollar.
Händler begründeten die Preisabschläge in erster Linie mit dem festen Dollar. Wie bereits weiter oben beschrieben, verzeichnete der Euro heute wieder neue Tiefststände.
Weiterer Druck könnte im weiteren Verlauf von den amerikanischen Konjunkturdaten kommen. Am Nachmittag steht der ISM-Einkaufsmanagerindex zur Veröffentlichung an. Wenn dieser nachgeben sollte, dann wird dies zu weiterem Abgabedruck führen so die Händler.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist leicht gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 71,88 US-Dollar. Das ist 1,26 Dollar mehr als am Freitag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
Im Land gibt es eine permanente Downloadgeschwindigkeit von 0,8 mbps. Diese wird aber nur in der Stadt Santiago erreicht. An zweiter Stelle steht die Hauptstadt Santo Domingo mit einer Geschwindigkeit von 0,76 mbps. Alle anderen Städte und Gemeinden im Land sind deutlich schlechter.
Die niedrigen Geschwindigkeiten allein sind aber nicht so schlimm. Ärgerlich wird das ganze erst dadurch, das ein Internetanschluss in der Dominikanischen Republik mit hohen Kosten verbunden ist.
„Schuld“ daran ist die Besteuerung der Dienste mit 28 Prozent. Dieses Problem führt auch immer die Organisation Dominikanischer Telekommunikationsunternehmen an (Adomtel). Adomtel erklärt, dass im Gebiet der Karibik die Steuer auf Internet im Durchschnitt bei 15,22 Prozent liegt.
Diese extrem hohe Besteuerung sorgt nach Aussage von Adomtel auch dazu, dass hohe Bandbreiten durch die Kunden nicht nachgefragt werden. Denn diese würden extrem teuer sein. So kommt es, dass im Land 70 Prozent der 2,8 Millionen Internetnutzer mit einer Geschwindigkeit von 400 oder weniger kbps im Internet surfen.
Man fordert, dass der Staat die Steuern kürzt um so die Preise senken zu können und damit auch eine höhere Nachfrage für hohe Geschwindigkeiten zu generieren.
Zu Gast im Land war der Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung aus Deutschland Dirk Niebel (FDP). Er übergibt eine Million Euro als Spende zur „Verringerung der Armut durch Nachhaltige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen im grenzüberschreitenden Quellgebiet des Flusses Artobonito“.
Minister Niebel bedankte sich auch bei der Dominikanischen Republik für die geleistete Hilfe im Zusammenhang mit dem schweren Erdbeben in Haiti.
Der Minister erklärte: „Ich danke unseren dominikanischen Partnern ausdrücklich für ihre große Unterstützung bei der Nothilfe in Haiti. Ohne diese Unterstützung wäre eine schnelle Nothilfe nur schwer möglich gewesen. In der haitianisch-dominikanischen Grenzregion kooperieren wir bereits jetzt im Bereich des kommunalen Umweltschutzes und übertragen diese Erfahrungen auf haitianische Grenzgemeinden. Mit unseren Partnern werden wir auch über einen Ausbau von Dreieckskooperationen sprechen."
Kleine Anmerkung. In der dominikanischen Zeitung Diario Libre entsteht beim lesen der Eindruck, dass der Minister im Moment im Land sich aufhält. Minister Niebel kehrte allerdings bereits am 28.05.2010 aus Guatemala, die Station nach der Dominikanischen Republik, nach Deutschland zurück.
Ansonsten kann sich auch die Dominikanische Republik über steigenden Steuereinnahmen freuen. Im April legten die Einnahmen um 19,6 Prozent im Vergleich zum April des Vorjahres zu. Die Einnahmen betrugen gesamt 26,9411 Milliarden Pesos. Das sind 5,2816 Milliarden Pesos mehr wie im Vorjahreszeitraum.
Wetter: Heute ist der erste Tag der Hurrikansaison 2010. Im Land ist es heute leicht bewölkt und man muss ab und an mit einen Schauer rechnen.
Devisen: Der Euro hat sich heute im seit Beginn des Handels in Europa wieder „Nackenschläge“ abgeholt. Die Gemeinschaftswährung wird im Moment 1,17 Prozent schwächer wie am Vortag gehandelt. Dabei markierte der Euro heute wieder ein neues 4-Jahres-Tief. Den Tiefstand erreichte er bei 1,2112 US-Dollar. Im Moment wird er nur leicht stärker gehandelt.
Händler verweisen im Zuge des neuerlichen Kursrutsches auf die Gefahren einer möglichen Herabstufung von Frankreich durch die Rating-Agenturen.
Rohstoffe: Die Ölpreise sind am Dienstag deutlich unter Druck geraten. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli fiel auf 72,09 US-Dollar. Das war 1,88 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Montag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 2,67 Dollar auf 71,98 Dollar.
Händler begründeten die Preisabschläge in erster Linie mit dem festen Dollar. Wie bereits weiter oben beschrieben, verzeichnete der Euro heute wieder neue Tiefststände.
Weiterer Druck könnte im weiteren Verlauf von den amerikanischen Konjunkturdaten kommen. Am Nachmittag steht der ISM-Einkaufsmanagerindex zur Veröffentlichung an. Wenn dieser nachgeben sollte, dann wird dies zu weiterem Abgabedruck führen so die Händler.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist leicht gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 71,88 US-Dollar. Das ist 1,26 Dollar mehr als am Freitag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
Montag, 31. Mai 2010
An Scheinheiligkeit nicht mehr zu übertreffen
Am Donnerstag wurde in Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, der Haitianer Nicodem Cony durch Agenten der Migrationbehörde verhaftet.
Das unglaubliche Verbrechen was dieser Cony begangen hatte war, dass er sich in aller Öffentlichkeit hat fotografieren lassen als er seine Frau umarmte und küsste.
Der Direktor der Migrationbehörde, Vizeadmiral Pared Perez, erklärte über seinen Pressesprecher, dass seine Behörde das Recht habe jeden Ausländer festnehmen zu lassen, der auf öffentlichen Boden schamlose Akte begehe und sich dabei von der Presse ablichten lasse.
Der Admiral erklärte weiter Cony hätte das Schamgefühl der Dominikaner verletzt und gegen die guten Sitten verstoßen.
Man könnte meinen beim lesen dieser Zeilen es würde sich um einen schlechten Aprilscherz handeln. Aber weit gefehlt. Das ist leider die Realität.
Jede schlechte Geschichte hat aber auch eine gute Seite.
Die Zeitung die den Haitianer abgelichtet hatte und sozusagen der Auslöser der Aktion war, titelte am folgenden Tag in ihrer Ausgabe mit der Überschrift „Reiner Rassismus“ und haben damit wohl den berühmten Nagel auf dem Kopf getroffen.
Wie zu lesen war, schalteten sich auch diplomatische Kreise ein um eine Freilassung des Cony zu erwirken. Und welch Wunder, als die öffentliche Meinung das Verhalten der Migrationbehörde nicht goutierte, meldete sich der Direktor der Migrationbehörde wieder zu Wort.
Diesmal wieder mit schlechten Nachrichten. Aber mehr für die eigenen Mitarbeiter. Denn Cony wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.
Auch der Abteilungsleiter Haiti in der Behörde und die an der Verhaftung beteiligten Beamten wurden entlassen. Als Begründung führte der Admiral an, dass man ihn nicht über die Verhaftung informiert habe.
Da frage ich mich wie er denn dazu über seinen Pressesprecher Stellung nehmen konnte? Für mich sieht das stark nach Bauernopfer aus, damit der Admiral seinen Kopf aus der Schlinge ziehen kann.
Hoffen kann man nur, dass der Präsident Fernandez mal so etwas wie Führungsstärke entwickelt und auch den Admiral entlässt. Damit wird wohl aber nicht zu rechnen sein.
Wetter: Die Alarmstufen wurden wieder aufgehoben. Heute muss man im laufe des Tages vor allem im Osten des Landes mit zum Teil ergiebigen Niederschlägen und Gewittern rechnen. Diese Ausläufer reichen bis an die Hauptstadt heran.
Devisen: Am Freitag kam noch einmal ein wenig Druck auf den Euro auf. Denn die englische Ratingagentur Fitch senkte das Rating von „AAA“ auf „AA+“. Diese Nachricht wirkte zunächst negativ auf die Gemeinschaftswährung.
Heute befindet sich der Euro wieder gegenüber den Dollar im Plus. Das hat aber erst einmal nichts zu bedeuten, denn heute sind die wichtigen Börsen in London und New York wegen eines Feiertages geschlossen. Man wird also auf morgen warten müssen.
Im Moment wird der Euro mit 1,2302 US-Dollar gehandelt (+0,25%).
Für einen Euro erhält man 45,00 Pesos und für einen Dollar 36,85 Pesos.
Rohstoffe: Die Ölpreise sind am Montag leicht gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg auf 74,45 US-Dollar. Das waren 48 Cent mehr als zum Handelsschluss am Freitag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent kletterte um 63 Cent auf 74,65 Dollar.
Händler verwiesen auf dem zum Euro etwas gefallenen Dollarkurs. Ein schwächerer Dollarkurs macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen günstiger. Zudem handele es sich um eine Gegenreaktion auf die Verluste der vergangenen Wochen.
Daneben unterstützt auch die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko die Ölpreise. Das erneute Scheitern von BP könnte den Druck auf die US-Regierung erhöhen, Tiefseebohrungen weiter einzuschränken. In der Folge würde die Ölproduktion in den USA langfristig zurückgehen, wovon der WTI-Preis profitieren würde. Allein auf den Golf von Mexiko entfällt ein Drittel der US-Ölproduktion.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist leicht gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 70,62 US-Dollar. Das waren 14 Cent mehr als am Donnerstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
Wegen des Feiertags wird auch beim Öl mit einem ruhigen Handel gerechnet.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
Das unglaubliche Verbrechen was dieser Cony begangen hatte war, dass er sich in aller Öffentlichkeit hat fotografieren lassen als er seine Frau umarmte und küsste.
Der Direktor der Migrationbehörde, Vizeadmiral Pared Perez, erklärte über seinen Pressesprecher, dass seine Behörde das Recht habe jeden Ausländer festnehmen zu lassen, der auf öffentlichen Boden schamlose Akte begehe und sich dabei von der Presse ablichten lasse.
Der Admiral erklärte weiter Cony hätte das Schamgefühl der Dominikaner verletzt und gegen die guten Sitten verstoßen.
Man könnte meinen beim lesen dieser Zeilen es würde sich um einen schlechten Aprilscherz handeln. Aber weit gefehlt. Das ist leider die Realität.
Jede schlechte Geschichte hat aber auch eine gute Seite.
Die Zeitung die den Haitianer abgelichtet hatte und sozusagen der Auslöser der Aktion war, titelte am folgenden Tag in ihrer Ausgabe mit der Überschrift „Reiner Rassismus“ und haben damit wohl den berühmten Nagel auf dem Kopf getroffen.
Wie zu lesen war, schalteten sich auch diplomatische Kreise ein um eine Freilassung des Cony zu erwirken. Und welch Wunder, als die öffentliche Meinung das Verhalten der Migrationbehörde nicht goutierte, meldete sich der Direktor der Migrationbehörde wieder zu Wort.
Diesmal wieder mit schlechten Nachrichten. Aber mehr für die eigenen Mitarbeiter. Denn Cony wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.
Auch der Abteilungsleiter Haiti in der Behörde und die an der Verhaftung beteiligten Beamten wurden entlassen. Als Begründung führte der Admiral an, dass man ihn nicht über die Verhaftung informiert habe.
Da frage ich mich wie er denn dazu über seinen Pressesprecher Stellung nehmen konnte? Für mich sieht das stark nach Bauernopfer aus, damit der Admiral seinen Kopf aus der Schlinge ziehen kann.
Hoffen kann man nur, dass der Präsident Fernandez mal so etwas wie Führungsstärke entwickelt und auch den Admiral entlässt. Damit wird wohl aber nicht zu rechnen sein.
Wetter: Die Alarmstufen wurden wieder aufgehoben. Heute muss man im laufe des Tages vor allem im Osten des Landes mit zum Teil ergiebigen Niederschlägen und Gewittern rechnen. Diese Ausläufer reichen bis an die Hauptstadt heran.
Devisen: Am Freitag kam noch einmal ein wenig Druck auf den Euro auf. Denn die englische Ratingagentur Fitch senkte das Rating von „AAA“ auf „AA+“. Diese Nachricht wirkte zunächst negativ auf die Gemeinschaftswährung.
Heute befindet sich der Euro wieder gegenüber den Dollar im Plus. Das hat aber erst einmal nichts zu bedeuten, denn heute sind die wichtigen Börsen in London und New York wegen eines Feiertages geschlossen. Man wird also auf morgen warten müssen.
Im Moment wird der Euro mit 1,2302 US-Dollar gehandelt (+0,25%).
Für einen Euro erhält man 45,00 Pesos und für einen Dollar 36,85 Pesos.
Rohstoffe: Die Ölpreise sind am Montag leicht gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg auf 74,45 US-Dollar. Das waren 48 Cent mehr als zum Handelsschluss am Freitag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent kletterte um 63 Cent auf 74,65 Dollar.
Händler verwiesen auf dem zum Euro etwas gefallenen Dollarkurs. Ein schwächerer Dollarkurs macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen günstiger. Zudem handele es sich um eine Gegenreaktion auf die Verluste der vergangenen Wochen.
Daneben unterstützt auch die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko die Ölpreise. Das erneute Scheitern von BP könnte den Druck auf die US-Regierung erhöhen, Tiefseebohrungen weiter einzuschränken. In der Folge würde die Ölproduktion in den USA langfristig zurückgehen, wovon der WTI-Preis profitieren würde. Allein auf den Golf von Mexiko entfällt ein Drittel der US-Ölproduktion.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist leicht gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 70,62 US-Dollar. Das waren 14 Cent mehr als am Donnerstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
Wegen des Feiertags wird auch beim Öl mit einem ruhigen Handel gerechnet.
In Kürze auf www.domrep-news.com aktuelle Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft und Finanzen rund um die Dominikanische Republik.
Freitag, 28. Mai 2010
Erstaunliches
Die bereits schon einmal hier thematisierten Vorwürfe bezüglich des Wahlbetruges beginnen sich zu konkretisieren.
Die Partei PRD (Partido Revolucionario Dominicano) erhebt über ihren stellvertretenden Präsidenten schwere Vorwürfe gegen den Zentralen Wahlrat (JCE – Junta Central Electoral). Man wirft der JCE vor, dass diese direkt am Wahlbetrug beteiligt sei. Als Beweis führt man ein Bulletin an, dass die JCE am Tage nach der Wahl veröffentlicht hat, und welches das Nachzählen der Stimmen in den örtlichen Wahlausschüssen verbietet.
Ebenfalls als Beweis wird angeführt, dass man in neun Wahlkreisen eine Nachzählung von Seiten der JCE gebilligt hatte, diese aber nicht durchgeführt werden konnte. Als man nämlich nachzählen wollte waren die Wahlurnen durch den Präsidenten der JCE mitgenommen wurden. Der aktuelle Aufenthaltsort der Urnen ist unbekannt.
Auch wenn es für alles am Ende eine logische Erklärung geben kann, aber die Vorfälle haben doch etwas was man schwäbischen gern mit dem Ausspruch „Das hat ein Geschmäckle“ treffend beschreibt.
Aber auch aus den Reihen der Regierungspartei PLD (Partido de la Liberación Dominicana) machen sich erste Stimmen des Unmuts laut. Ein Abgeordneter dieser Partei beschwert sich öffentlich darüber, dass Stimmen die durch die Zähler im Wahllokal als gültig für ihn gezählt wurden, durch den Zentralen Wahlrat als ungültig deklariert wurden.
Es wird wohl noch ein paar Tage dauern bis die Emotionen wieder abgekühlt sind und, ja was eigentlich und?
Völlig entsetzt habe ich gerade in der Zeitung gelesen, dass die ersten Anwärter auf das Präsidentenamt der Dominikanischen Republik, hierfür findet die Wahl 2012 statt) in den Vorwahlkampf eingetreten sind.
Da kann man ganz dominikanisch nur sagen: „Gott steh’ uns bei!“. Zwei Jahre Dauerwahlkampf hält doch kein normaler Mensch aus. Hoffentlich verschwinden die Plakate noch einmal für ein Jahr in der Versenkung.
Anderes Thema. Am nächsten Dienstag beginnt nun offiziell die Hurrikansaison 2010 welche am 30.November ihr Ende finden wird.
Die Vorhersagen lassen für diese Saison nichts Gutes erahnen. Man rechnet 14 bis 23 Stürmen von denen sich 8 bis 14 zu einen Hurrikan entwickeln könnten. Von diesen Hurrikans haben bis zu sieben Stück das Potenzial für Hurrikans der Kategorie 3,4 oder 5 mit Windgeschwindigkeiten von mindestens 180 km/h. Diese Vorhersage hat eine Wahrscheinlichkeit von immerhin 70 Prozent!
Wetter: Während der Nacht und am frühen Morgen noch Regenschauer an den nördlichen Ausläufern der Cordillera Central. Im Laufe des Tages bleibt es wolkig bis bedeckt und im gesamten Land ist mit vereinzelten Schauern und Gewittern zu rechnen.
Devisen: Der Euro erholt sich weiter. Gestern Abend erreichte uns noch die Nachricht, dass China und auch Kuwait Anleihen in Euro behalten wollen. Es findet also gerade in China keine Umschichtung statt. Im heutigen Handelsverlauf zeigt sich der Euro zum Dollar sehr unentschlossen. Hat er in der Nacht noch leichte Verluste eingefahren, so machte er diese seit Handelsbeginn wett und tendiert im Moment auf Vortagsniveau bei 1,2357 US-Dollar.
Rohstoffe: Gestern hat der Ölpreis mit über 5 Prozent deutlich zulegen können. Diese Performance wird vor allem den positiven Börsen in Deutschland und natürlich den USA zugeschrieben.
Aber auch am Freitag sind die Ölpreise weiter gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli kostete 75,33 Dollar. Das waren 78 US-Cent mehr als am Vortag. Der Preis für die Nordseesorte Brent stieg um 65 US-Cent auf 75,31 US-Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist erneut deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 70,48 US-Dollar. Das waren 2,27 US-Dollar mehr als am Mittwoch. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
Wenn man sich die Wochentendenz betrachtet, dann müssten heute Abend durch das Handelsministerium also steigende Benzinpreise für die nächste Woche bekannt gegeben werden.
Ich wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende!
Die Partei PRD (Partido Revolucionario Dominicano) erhebt über ihren stellvertretenden Präsidenten schwere Vorwürfe gegen den Zentralen Wahlrat (JCE – Junta Central Electoral). Man wirft der JCE vor, dass diese direkt am Wahlbetrug beteiligt sei. Als Beweis führt man ein Bulletin an, dass die JCE am Tage nach der Wahl veröffentlicht hat, und welches das Nachzählen der Stimmen in den örtlichen Wahlausschüssen verbietet.
Ebenfalls als Beweis wird angeführt, dass man in neun Wahlkreisen eine Nachzählung von Seiten der JCE gebilligt hatte, diese aber nicht durchgeführt werden konnte. Als man nämlich nachzählen wollte waren die Wahlurnen durch den Präsidenten der JCE mitgenommen wurden. Der aktuelle Aufenthaltsort der Urnen ist unbekannt.
Auch wenn es für alles am Ende eine logische Erklärung geben kann, aber die Vorfälle haben doch etwas was man schwäbischen gern mit dem Ausspruch „Das hat ein Geschmäckle“ treffend beschreibt.
Aber auch aus den Reihen der Regierungspartei PLD (Partido de la Liberación Dominicana) machen sich erste Stimmen des Unmuts laut. Ein Abgeordneter dieser Partei beschwert sich öffentlich darüber, dass Stimmen die durch die Zähler im Wahllokal als gültig für ihn gezählt wurden, durch den Zentralen Wahlrat als ungültig deklariert wurden.
Es wird wohl noch ein paar Tage dauern bis die Emotionen wieder abgekühlt sind und, ja was eigentlich und?
Völlig entsetzt habe ich gerade in der Zeitung gelesen, dass die ersten Anwärter auf das Präsidentenamt der Dominikanischen Republik, hierfür findet die Wahl 2012 statt) in den Vorwahlkampf eingetreten sind.
Da kann man ganz dominikanisch nur sagen: „Gott steh’ uns bei!“. Zwei Jahre Dauerwahlkampf hält doch kein normaler Mensch aus. Hoffentlich verschwinden die Plakate noch einmal für ein Jahr in der Versenkung.
Anderes Thema. Am nächsten Dienstag beginnt nun offiziell die Hurrikansaison 2010 welche am 30.November ihr Ende finden wird.
Die Vorhersagen lassen für diese Saison nichts Gutes erahnen. Man rechnet 14 bis 23 Stürmen von denen sich 8 bis 14 zu einen Hurrikan entwickeln könnten. Von diesen Hurrikans haben bis zu sieben Stück das Potenzial für Hurrikans der Kategorie 3,4 oder 5 mit Windgeschwindigkeiten von mindestens 180 km/h. Diese Vorhersage hat eine Wahrscheinlichkeit von immerhin 70 Prozent!
Wetter: Während der Nacht und am frühen Morgen noch Regenschauer an den nördlichen Ausläufern der Cordillera Central. Im Laufe des Tages bleibt es wolkig bis bedeckt und im gesamten Land ist mit vereinzelten Schauern und Gewittern zu rechnen.
Devisen: Der Euro erholt sich weiter. Gestern Abend erreichte uns noch die Nachricht, dass China und auch Kuwait Anleihen in Euro behalten wollen. Es findet also gerade in China keine Umschichtung statt. Im heutigen Handelsverlauf zeigt sich der Euro zum Dollar sehr unentschlossen. Hat er in der Nacht noch leichte Verluste eingefahren, so machte er diese seit Handelsbeginn wett und tendiert im Moment auf Vortagsniveau bei 1,2357 US-Dollar.
Rohstoffe: Gestern hat der Ölpreis mit über 5 Prozent deutlich zulegen können. Diese Performance wird vor allem den positiven Börsen in Deutschland und natürlich den USA zugeschrieben.
Aber auch am Freitag sind die Ölpreise weiter gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli kostete 75,33 Dollar. Das waren 78 US-Cent mehr als am Vortag. Der Preis für die Nordseesorte Brent stieg um 65 US-Cent auf 75,31 US-Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist erneut deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 70,48 US-Dollar. Das waren 2,27 US-Dollar mehr als am Mittwoch. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
Wenn man sich die Wochentendenz betrachtet, dann müssten heute Abend durch das Handelsministerium also steigende Benzinpreise für die nächste Woche bekannt gegeben werden.
Ich wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende!
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Donnerstag, 27. Mai 2010
Es werde Licht
Und wieder einmal bringt sich der Vizedirektor der CDEEE ins Gespräch. Dabei wäre es manchmal besser wenn man einfach seinen Mund halten würde.
Aber von Anfang an. Erst kürzlich, im Rahmen der Wahl, verkündete der Herr Marranzini, eben dieser Vizedirektor, lautstark, dass man für die drei Tage um den Wahltag herum im ganzen Land 24 Stunden Elektrizität liefern werde.
Nun gut, wie bei allen vollmundigen Ankündigungen wusste auch dieses mal der interessierte Beobachter was er davon zu halten hatte. Schließlich dauerte es auch nicht lang, und es gab erste Berichte aus Teilen der Hauptstadt Santo Domingo wo man Stromausfälle mit bis zu 12 Stunden zu beklagen hatte.
Aber auch während und nach der Wahl blieb es in Teilen des Landes dunkel. Vereinzelt mussten die Stimmen bei Kerzenschein ausgezählt werden.
Und Herr Marranzini erklärte nach der Wahl, dass die unterbrechungsfreie Stromversorgung während dieser drei Tage zusätzliche Kosten in Höhe von 61,5 Millionen Pesos verursacht habe.
Der staunt der Beobachter nicht schlecht. Zusätzliche Kosten? Die sollten doch kein Problem sein. Wenn jeder das bezahlen würde was er auch verbraucht, dann kann man gar keine Probleme mit diesen zusätzlichen Kosten haben.
Und nun meldet sich dieser Herr wieder zu Wort. Offensichtlich ist er selbst nicht mehr davon überzeugt, dass er seine eigenen Ziele erreichen kann. Denn man geht den dominikanischen Weg.
Analysen hätten gezeigt, dass die Zahlungsmoral auch in den 24 Stunden Stromkreisen rückläufig sei. Marranzini sagte, wenn mehr wie 15 Prozent der Kunden in solchen 24 Stundenkreisen eine schlechte Zahlungsmoral haben, dann würde das auch Konsequenzen bei der Versorgung haben. Ganz unverblümt erzählt er, dass wohl einige Stromkreise nur in das Programm der 24-Stunden-Versorgung aufgenommen wurden um jemanden durch jemand einen Gefallen zu tun.
Und wieder reibt man sich verwundert die Augen. Der Chef der CDEEE will also sagen, dass er keinen Überblick und auch keine Kompetenz darin besitzt wer aufgeschaltet wird und wer nicht? Das ich nicht lache! Hier soll doch nur vom eigenen Versagen abgelenkt werden.
Ich kann sogar den Frust der per Zählerstand zahlenden Kundschaft verstehen. Da gibt es Zonen wo Strom geklaut oder nicht bezahlt wird, da gibt es Flat-Rates zu kleinem Geld wo ganze Werkstätten mit betrieben werden. Und wer zahlt das am Ende alles? Immer der „Kunde“ welcher in einer der 24-Stunden Zonen lebt. Und zwar durch völlig überteuerte Preise.
Aber in Zukunft bekommt man als zahlender Kunde noch etwas geboten für sein Geld. Und zwar ein Call-Center. Ja Wahnsinn. Man tut ja gerade so als hätte man keine weiteren Probleme.
Diese gibt es nämlich durchaus. Im März hat man 200 Millionen US-Dollar alter Schulden bei den Stromproduzenten beglichen. Heute erklärt man, was das für ein Kraftakt gewesen sei. Was für ein Quatsch. Für diese Zahlung an die Produzenten wurden Mittel von der Weltbank verwendet. Die CDEEE hat nichts getan, außer fremde Mittel abzugreifen um alte Schulden zu bedienen. Dies muss aber heute bereits wieder als Grund dafür herhalten um die fälligen Zahlungen für den Monat April zu begründen. Allein für den Monat April summieren sich die Außenstände wieder auf gut 50 Millionen US-Dollar. Und der Mai ist auch schon wieder fast um. Wo sind denn nur die ganzen Mittel die jeden Monat eingenommen werden?
Rechnungen werden schließlich durch die Kunden bei den Stromverteilern bezahlt. Aber diese bezahlen nicht die Produzenten. Irgendwo muss doch das ganze Geld sein…
Wetter: Vom Nordosten her sind weitere ausgeprägte Wolkenbänder im Anmarsch. Man muss auch weiterhin im ganzen Land mit Regen und Gewittern rechnen.
Devisen: Nachdem der Euro gestern negativ aus dem Handel in Europa gegangen ist, sehen wir heute einen positiven Handelsverlauf. Im Moment wird der Euro mit 1,2236 gehandelt (+0,61%). In der Spitze hatten wir aber heute bereits schon Werte von über 1,23 gesehen. Der letzte Kursrutsch des Euro wurde durch China ausgelöst. Die dortige Währungsbehörde überdachte ihre Eurostrategie. Glück für den Euro war, dass eine Entscheidung zugunsten von Europa gefallen ist. Aber der Markt ist und bleibt nervös. Die gestrigen Spekulationen lösten eine Flucht aus den Euro in kanadische und australische Dollar aus.
Für einen Euro erhält man 44,70 Pesos und für einen Dollar 36,88 Pesos.
Rohstoffe: Die Ölpreise haben am Donnerstag weiter zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli kostete am Mittag 73,36 US-Dollar und war somit 1,85 US-Dollar teurer wie am Vortag.
Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 1,43 US-Dollar auf 73,17 US-Dollar. Damit haben die Ölpreise ihre Kursgewinne vom Vortag weiter ausgebaut.
Auch der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist ebenfalls deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 68,21 US-Dollar. Das waren 1,37 US-Dollar mehr als am Dienstag. (Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.)
Aber von Anfang an. Erst kürzlich, im Rahmen der Wahl, verkündete der Herr Marranzini, eben dieser Vizedirektor, lautstark, dass man für die drei Tage um den Wahltag herum im ganzen Land 24 Stunden Elektrizität liefern werde.
Nun gut, wie bei allen vollmundigen Ankündigungen wusste auch dieses mal der interessierte Beobachter was er davon zu halten hatte. Schließlich dauerte es auch nicht lang, und es gab erste Berichte aus Teilen der Hauptstadt Santo Domingo wo man Stromausfälle mit bis zu 12 Stunden zu beklagen hatte.
Aber auch während und nach der Wahl blieb es in Teilen des Landes dunkel. Vereinzelt mussten die Stimmen bei Kerzenschein ausgezählt werden.
Und Herr Marranzini erklärte nach der Wahl, dass die unterbrechungsfreie Stromversorgung während dieser drei Tage zusätzliche Kosten in Höhe von 61,5 Millionen Pesos verursacht habe.
Der staunt der Beobachter nicht schlecht. Zusätzliche Kosten? Die sollten doch kein Problem sein. Wenn jeder das bezahlen würde was er auch verbraucht, dann kann man gar keine Probleme mit diesen zusätzlichen Kosten haben.
Und nun meldet sich dieser Herr wieder zu Wort. Offensichtlich ist er selbst nicht mehr davon überzeugt, dass er seine eigenen Ziele erreichen kann. Denn man geht den dominikanischen Weg.
Analysen hätten gezeigt, dass die Zahlungsmoral auch in den 24 Stunden Stromkreisen rückläufig sei. Marranzini sagte, wenn mehr wie 15 Prozent der Kunden in solchen 24 Stundenkreisen eine schlechte Zahlungsmoral haben, dann würde das auch Konsequenzen bei der Versorgung haben. Ganz unverblümt erzählt er, dass wohl einige Stromkreise nur in das Programm der 24-Stunden-Versorgung aufgenommen wurden um jemanden durch jemand einen Gefallen zu tun.
Und wieder reibt man sich verwundert die Augen. Der Chef der CDEEE will also sagen, dass er keinen Überblick und auch keine Kompetenz darin besitzt wer aufgeschaltet wird und wer nicht? Das ich nicht lache! Hier soll doch nur vom eigenen Versagen abgelenkt werden.
Ich kann sogar den Frust der per Zählerstand zahlenden Kundschaft verstehen. Da gibt es Zonen wo Strom geklaut oder nicht bezahlt wird, da gibt es Flat-Rates zu kleinem Geld wo ganze Werkstätten mit betrieben werden. Und wer zahlt das am Ende alles? Immer der „Kunde“ welcher in einer der 24-Stunden Zonen lebt. Und zwar durch völlig überteuerte Preise.
Aber in Zukunft bekommt man als zahlender Kunde noch etwas geboten für sein Geld. Und zwar ein Call-Center. Ja Wahnsinn. Man tut ja gerade so als hätte man keine weiteren Probleme.
Diese gibt es nämlich durchaus. Im März hat man 200 Millionen US-Dollar alter Schulden bei den Stromproduzenten beglichen. Heute erklärt man, was das für ein Kraftakt gewesen sei. Was für ein Quatsch. Für diese Zahlung an die Produzenten wurden Mittel von der Weltbank verwendet. Die CDEEE hat nichts getan, außer fremde Mittel abzugreifen um alte Schulden zu bedienen. Dies muss aber heute bereits wieder als Grund dafür herhalten um die fälligen Zahlungen für den Monat April zu begründen. Allein für den Monat April summieren sich die Außenstände wieder auf gut 50 Millionen US-Dollar. Und der Mai ist auch schon wieder fast um. Wo sind denn nur die ganzen Mittel die jeden Monat eingenommen werden?
Rechnungen werden schließlich durch die Kunden bei den Stromverteilern bezahlt. Aber diese bezahlen nicht die Produzenten. Irgendwo muss doch das ganze Geld sein…
Wetter: Vom Nordosten her sind weitere ausgeprägte Wolkenbänder im Anmarsch. Man muss auch weiterhin im ganzen Land mit Regen und Gewittern rechnen.
Devisen: Nachdem der Euro gestern negativ aus dem Handel in Europa gegangen ist, sehen wir heute einen positiven Handelsverlauf. Im Moment wird der Euro mit 1,2236 gehandelt (+0,61%). In der Spitze hatten wir aber heute bereits schon Werte von über 1,23 gesehen. Der letzte Kursrutsch des Euro wurde durch China ausgelöst. Die dortige Währungsbehörde überdachte ihre Eurostrategie. Glück für den Euro war, dass eine Entscheidung zugunsten von Europa gefallen ist. Aber der Markt ist und bleibt nervös. Die gestrigen Spekulationen lösten eine Flucht aus den Euro in kanadische und australische Dollar aus.
Für einen Euro erhält man 44,70 Pesos und für einen Dollar 36,88 Pesos.
Rohstoffe: Die Ölpreise haben am Donnerstag weiter zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli kostete am Mittag 73,36 US-Dollar und war somit 1,85 US-Dollar teurer wie am Vortag.
Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 1,43 US-Dollar auf 73,17 US-Dollar. Damit haben die Ölpreise ihre Kursgewinne vom Vortag weiter ausgebaut.
Auch der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist ebenfalls deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 68,21 US-Dollar. Das waren 1,37 US-Dollar mehr als am Dienstag. (Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.)
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