Freitag, 2. Juli 2010

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Dienstag, 29. Juni 2010

News vom 29.06.2010

Die Rasenmähermethode für den Strom


Die Regierung hat gestern beschlossen, pauschal in den Haushalten der Ministerien sowie der dezentralen und autonomen Institutionen 20 Prozent zu kürzen. Mit dieser Maßnahme, verkündet durch den Finanzminister Vicente Bengoa, soll das Defizit in der Energiesubvention gedeckt werden.
Hintergrund dieser Maßnahme ist, dass die 380 Millionen US-Dollar die im laufenden Haushaltsjahr für die Energiesubvention im Haushalt eingestellt wurden bereits aufgebraucht sind. Verschiedenen Vereinbarungen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) lassen aber eine Finanzierung des Defizits durch Kredite nicht zu.
Mit der nun durchgeführten Maßnahme wird man zusätzliche 350 Millionen US-Dollar für die Stromsubvention zur Verfügung haben.
Wäre man den Weg über neue Schulden gegangen, dann hätte man riskiert neue finanzielle Zuwendungen des IWF zu verlieren.

Allerdings beißt sich hier auch die Katze selbst in den Schwanz. Wenn man pauschal in allen Ministerien 20 Prozent kürzt, dann leiden auch andere wichtige Projekte darunter.
So können durch diese Maßnahme zum Beispiel Straßen nicht mehr wie geplant gebaut werden. Die anderen Sozialprogramme der Regierung müssen weiter zurück gefahren werden. Und auch der Bereich Bildung wird betroffen sein.
Und für was setzt man die Zukunft des Landes, die Bildung der Kinder, auf das Spiel? Dafür das Diebe auch in Zukunft keinen Strom bezahlen müssen.


Straßeneröffnung

Eines der letzten Projekte dieser Größenordnung was der Präsident der Dominikanischen Republik, Leonel Fernandez, heute einweihen wird.
In einen feierlichen Akt wird Präsident Fernandez die sanierte Straße zwischen Casabito und Constanza in der Provinz La Vega einweihen.
Der Bau dieser 51 Kilometer langen Verbindung, inklusive einer Brücke über den Fluss Arroyazo, die nun auch gegen Unterspülung geschützt ist kostete 112 Millionen US-Dollar.


Und noch einmal Strom


Der Vize-Präsident der CDEEE, Celso Marranzini, erklärte dass es ihm gelungen sei bei den Preisneuverhandlungen mit den Erzeugern 65 Millionen US-Dollar an Einsparungen heraus zu handeln.
Allein bei AES Dominicana gibt es Einsparungen von 34 Millionen US-Dollar. Bei der Wasserenergie werden es 22 Millionen US-Dollar sein und bei Falconbridge kommen noch einmal 9 Millionen US-Dollar hinzu.

Dies ist ein wirklich erfreuliches Ergebnis. Allerdings zeigt es auch, dass erhebliches Einsparpotenzial bei den Verschiedenen Akteuren auf den gesamten Stromsektor vorhanden ist.
Wenn die Erzeuge bereit sind sich auch zu beteiligen, dann muss die CDEEE schleunigst damit beginnen die eine Million nicht zahlender Kunden zur Kasse zu bitten.
Man sollte auch dringend von Seiten der Verteilerfirmen dazu übergehen die einzelnen Nichtzahler vom Netz zu nehmen. Nur so merkt derjenige nämlich das er etwas falsch macht. Denn wenn er aus dem Fenster schaut und alle Nachbarn haben Licht nur er nicht, dann entschließt er sich auch zu zahlen.
Im Moment werden aber ganze Straßenzüge und Viertel und Sippenhaft genommen. Das kann nicht richtig sein.


Wetter

Die Wahrscheinlichkeit, dass man von Schauern und Gewittern überrascht wird nimmt weiter ab. Lediglich im Süden der Republik kann es vereinzelt zu kleineren örtlichen Schauern kommen.

http://www.onamet.gov.do/


Devisen

Im Zuge stark gesunkener europäischer Börsen gab heute im frühen Handelsverlauf der Euro zum Dollar weiter deutlich nach. Nach Ansicht einiger Analysten schein der Euro nun seinen „Wohlfühlraum“ zwischen 1,22 Dollar und 1,25 Dollar gefunden zu haben.
Auch zum Schweizer Franken hin gibt der Euro nach. Des einen Freud, des anderen Leid könnte man sagen. Denn die Schweiz wickelt 60 Prozent ihres Außenhandels mit der Eurozone ab. Die Schweizer Nationalbank sieht die rasante Entwicklung des Franken mit Sorge. Denn in ihr steckt ein erhöhtes Inflationspotential.
Aktuell kostet ein Euro 1,2197 US-Dollar. Das sind 0,0085 US-Dollar (-0,69%) weniger wie zum gestrigen Handelsschluss.


Rohstoffe

(folgt später)



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Montag, 28. Juni 2010

News vom 28.06.2010

Präsidentenwahl 2012

Der Innen- und Polizeiminister der Dominikanischen Republik, Franklin Almeyda, erklärte sich bereit, bei den Parteiinternen (PLD) Vorwahlen gegen die derzeitige First Lady zu kandidieren.
Der Minister erklärte weiter, dass er sich Konkurrenzfähig halte. Allerdings wisse er nicht ob die First Lady sich überhaupt diesen Prozess stellen möchte.

In der PLD, besonders in den USA, sind schon seit längeren Stimmen zu hören, die eine Kandidatur der derzeitigen First Lady, Margarita Cedeño de Fernandez, befürworten. So will man eine gewisse Kontinuität in der Regierung wahren.


Eine erste Bilanz

Eine erste traurige Bilanz gibt es zu den teils heftigen Regenfällen der letzten Tage zu vermelden. Insgesamt sind durch die Regenfälle bereits 5 Tote zu beklagen.
Allein am Samstagnachmittag mussten drei Leichen von Jugendlichen aus der Karibischen See geborgen werden. Diese hatten vor Güibia gebadet. Leider konnten die Jugendlichen durch Taucher der Feuerwehr nur noch Tod geborgen werden.


Dominikanisch-Haitianische Kommission

Der Präsident der Dominikanischen Republik, Leonel Fernandez, trifft sich mit seinen Amtskollegen aus Haiti, René Préval, um die Wiederbelebung der Dominikanisch-Haitianischen Kommission zu beschließen.
Die Kommission wurde bereits 1996 gegründet. Allerdings ist sie im Moment nicht aktiv. Ziel dieser Kommission soll sein, die Wirtschafts-, Handels-, Bildungs-, Kulturbeziehungen miteinander zu vertiefen. Außerdem wollte man sich dem Thema Einwanderung annehmen.
Der dominikanische Außenminister schlug bei einem Treffen mit der Außenministerin der USA, Hillary Clinton, vor diese Kommission wieder zu reaktivieren.
Der Mann der US-Außenministerin und ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Bill Clinton, ist der UN-Sonderbeauftragte für Haiti.

Bei dieser Gelegenheit beglückwünschte Präsident Fernandez Juan Manuel Santos zur Wahl zum Präsidenten von Kolumbien.
Santos war unter dem letzten Präsidenten Uribe Verteidigungsminister und konnte sich im zweiten Wahlgang deutlich durchsetzen.


Die Stromversorgung


Die CDEEE möchte bis zum Ende des Jahres 600.000 neue Kunden in das Stromnetz implementieren. Außerdem soll ein neues telemetrisches System die Stromdiebstähle vermindern. Getestet wird dieses System zum Zeit in einigen Sektoren der Stadt Santiago.
Die 300.000 neuen Kunden die in diesem Jahr in das System integriert wurden bezeichnet der Ökonom Diaz als einen Rekord. Der Ökonom der auch Berater des Vize-Präsidenten der CDEEE ist erklärte weiter, dass in den Jahren 2004 bis 2009 lediglich 100.000 neue Kunden gewonnen werden konnten.
Ganz offen erklärte Diaz, dass das System der Stromversorgung verbessert werden müsse. Denn im Moment bewege man sich auf einen Niveau wie man es aus einigen Staaten aus Afrika kennt.
In einer weiteren Bewertung der Situation stellt Diaz fest, dass die Hälfte der Konsumenten nicht für die empfangene Leistung bezahlen.
Dieses Nichtbezahlen der Stromrechnung und die Leitungsverluste (durch veraltete Leitungen) verursachen jährlich Verluste in einer Größenordnung zwischen 400 und 500 Millionen Dollar.


Wetter

Die nächsten Tage werden schönes Wetter mit sich bringen. Es wird warm und starke Regenfälle sind nicht zu erwarten.
Einzig vor der Südküste hängt noch ein kleines Tief was in den Morgenstunden noch zu vereinzelten Schauern führen kann.
Deswegen hält das Nationale Meteorologische Amt eine Warnung für Santo Domingo und den Nationaldistrikt bereit. Nur noch hier wird vor Erdrutschen gewarnt.

http://www.onamet.gov.do/


Devisen

Der Euro ist wieder gestiegen. Es werden langsam Zweifel an der Nachhaltigkeit an der US-Konjunkturerholung laut. Dies führt zu einer stärkeren Flucht aus dem Dollar und hinein in den Euro.
Aktuell kostet ein Euro 1,2346 US-Dollar.


Rohstoffe

Die Ölpreise sind am Montag gefallen. – Die gesunkenen Ölpreise werden vor allem auf Gewinnmitnahmen auf die am Freitag deutlich gestiegenen Preisen zurückgeführt. Allerdings stützt Tropensturm Alex etwas die Preise. Wegen des Sturms mussten bereits einige Anbieter ihre Ölplattformen im Golf von Mexiko schließen.

Die Ölpreise am Montag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August fiel am Abend auf 78,25 US-Dollar. Das waren 61 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 49 Cent auf 77,63 Dollar.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 73,82 US-Dollar. Das waren 89 Cent mehr als am Donnerstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.



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Freitag, 25. Juni 2010

News vom 25.06.2010

Die Unsicherheit wächst in Santiago

Die nächtlichen Aktivitäten der Einwohner der Stadt Santiago, sind in den letzten Wochen, in verschiedenen Vierteln der Stadt, teils beträchtlich zurückgegangen. Unternehmer führen dies auf die gestiegene Kriminalität zurück.
Der Inhaber der „Rancho Tipico Cienfuegos“ erklärte gegenüber Reportern der Zeitung Diario Libre, dass er bis zu 20 Prozent weniger Kunden habe. Seiner Ansicht nach verlassen viele Menschen nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr ihre Häuser, da gerade in Cienfuegos die Kriminalität beträchtlich zugenommen habe.
In der Tat zeichnet dieses Bild auch eine Studie die von der Gruppe „Unterstützer der öffentlichen Sicherheit von Santiago“ unterstützt wurde.
In der Studie werden als besonders betroffene Gebiete Cienfuegos, Cristo Rey, La Otra Banda, Los Salados, Bermudez y Libertad, La Cienega, El Ingenio, La Yagüita de Pastor sowie die Gemeinde Navarrete genannt.

Nach den Gründen für diese Entwicklung befragt, antwortete der Präsident der Industrie- und Handelskammer von Santiago, das hauptsächlich der Verlust von hunderten Arbeitsplätzen in den Zonas Francas der Stadt zu dieser Entwicklung beigetragen hat.
Einige andere behaupten, dass die Verringerung von Polizeistreifen zu dieser Entwicklung beigetragen hat.
Dieser Darstellung widerspricht allerdings der Chef des Regionalkommandos Zentralcibao der Nationalpolizei. General Then erklärte, dass die Streifen nicht abgenommen hätten. Die Nationalpolizei würde aber vermehrt selektieren und an den als strategisch wichtig erkannten Plätzen häufiger kontrollieren.


Gespräche über den Stromsektor

Gestern begrüßte der Präsident der Dominikanischen Republik, Leonel Fernandez, im Botschaftersalon des Präsidentenpalasts Vertreter der Interamerikanischen Entwicklungsbank sowie der Weltbank um den Stromsektor im Land zu bewerten.
Außerdem nahmen an diesem Gespräch der Finanzminister und der Vize-Präsident der CDEEE teil.
Von Seiten der Gäste wurden die unternommenen Schritte, besonders im Bereich Verwaltung, begrüßt. Allerdings machten sie auch darauf aufmerksam, dass der Verlust der Energie bei der Durchleitung, sowie die nicht bezahlten Rechnungen die „Achillesferse“ des Systems darstellen.
Celso Marranzini, Vize-Präsident der CDEEE, erklärte am Rande der Veranstaltung, dass man an den Vorhaben die Stromausfälle bis 2012 zu eliminieren festhalte.


Die Realität ist eine andere, oder – Nichts als warme Worte



Während also die Herren im Palast saßen und erklärten, dass es bis 2012 keine Stromausfälle mehr geben soll, sieht die Realität im Lande ganz anders aus.
Gegen 16 Uhr erreichte das Defizit an elektrischer Energie 30 Prozent. Dies führte wieder zu einer deutlichen Erhöhung der Abschaltungen.
Gegen 16 Uhr wurden im gesamten Land 1.778 Megawatt an Energie nachgefragt. Geliefert wurden aber nur 1.237 Megawatt was zu einen Defizit von 541 Megawatt führte.
Die Stromausfälle nehmen gerade in einer Zeit zu, als der Vize-Präsident der CDEEE erst vorgestern erklärte, dass sich die Situation im Lande stabilisiere.
Gestern saßen viele Menschen in weiten Teilen der Hauptstadt und im Cibao im Dunkeln. Die Behörden gaben aber keine Gründe für die Situation an.


Und noch eine Subvention

Die Regierung will mit einen „internen Mechanismus“ verhindern, dass weiter steigende Ölpreise die Bevölkerung treffen.
Die Regierung hat für dieses Jahr einen Ölpreis von 72 US-Dollar pro Barrel veranschlagt. Allerdings rechnet man nun damit, dass sich der Preis wohl eher zwischen 75 und 78 Dollar einpendeln wird.

Reichlich naiv den Preis für das ganze Jahr nun ausgerechnet auf die Tiefstmarken festzumachen. Besonders dann, wenn in den letzten vier Monaten des letzten Jahres die Preise schon wieder bei runden 80 Dollar lagen.
Wie man da nun, bei positiven Vorzeichen was die Belebung der Weltwirtschaft angeht, mit sinkenden Rohstoffpreisen rechnen kann, dass erschließt sich wohl nur den Handelsministerium.


Wetter

Die gestern angesprochenen Tiefdruckgebiete sind südlich an der Dominikanischen Republik vorbei gezogen und befinden sich nun südöstlich von Jamaika.
Allerdings gibt es keine Entwarnung für die Dominikanische Republik. Es geht Schlag auf Schlag.
Von Osten her kündigt sich bereits das nächste System an. Erste Ausläufer davon dürften nun bereits im Norden der Republik für Niederschläge sorgen. Das Hauptsystem dürfte am Wochenende die Insel erreichen.
Die Warnungen bleiben bestehen.

http://www.onamet.gov.do/


Devisen

Der Eurokurs hielt sich den gesamten frühen Handel deutlich über der Marke von 1,23 US-Dollar. Gegen Mittag setzte allerdings eine deutliche Abwärtsbewegung ein. In dessen Folge verlor der Euro fast ein halbes Prozent zum Vortag.
Aktuell kostet ein Euro 1,2279 US-Dollar. Das sind 0,0050 Dollar (-0,41%) weniger wie zum Handelsschluss des Vortages.


Rohstoffe

Die Ölpreise haben am Freitag deutlich gestiegen. – Die Furcht vor einen Sturm im Golf von Mexiko habe die Ölpreise beflügelt. Dieser Sturm könne sich nach Einschätzung des National Hurricane Center (NHC) in den nächsten 48 Stunden zu einen Tropensturm entwickeln. Im Golf von Mexiko befinden sich eine Reihe von Ölförderanlagen. Außerdem kämpft der Ölkonzern BP in der Region gegen die Ölkatastrophe.

Die Ölpreise am Freitag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August stieg am Nachmittag auf 78,67 US-Dollar. Das sind 2,16 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 163 Cent auf 78,10 Dollar.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 72,93 US-Dollar. Das ist 1,15 Dollar weniger als am Mittwoch. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.



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Donnerstag, 24. Juni 2010

News vom 24.06.2010

Nach dem ersten schweren Regenfällen der Saison

Ein Toter, ein vermisstes Mädchen und 750 Obdachlose, dass ist die erste Bilanz nach den schweren Regenfällen.
Der Tote, Argelis Dias (21), ist bei dem Versuch ein Mädchen aus einem angeschwollenen Fluss zu retten selbst ums Leben gekommen.
Das Notfalloperationscenter (COE) berichtet weiter, dass 259 Häuser überflutet wurden. Sieben davon wurden schwer beschädigt.
Das Notfalloperationscenter verfügt über folgende Provinzen die Alarmstufe „ROT“: Barahona, San Cristóbal, El Seibo, Santo Domingo, Districto Nacional, San Juan de la Maguana, San José de Ocoa, San Pedro de Macoris und Monte Plata.


Geringe Auswirkungen auf die Landwirtschaft

Nach den ersten schweren Regenfällen der Saison im Lande, erklärte das Landwirtschaftsministerium, dass es nur geringe Schäden bei landwirtschaftlichen Nutzflächen gegeben hätte.


Keine Probleme

Der Vize-Präsident der CDEEE, Celso Marranzini erklärte, dass die Energieversorgung durch den Regen stabil ist.
Nach einem Treffen mit dem Präsidenten der Dominikanischen Republik, Leonel Fernandez, erklärte Marrazini, dass sich die Stromversorgung in der der Metropolregion stabilisiert habe. Schuld am Blackout in der letzten Woche sei nur der Generator „Itabo“ gewesen, welcher kurzfristig vom Netz gegangen ist.
Allerdings sind vom selben Regen fast 25 Prozent der Leitungen der EdeEste betroffen. Fast 33.000 Kunden sind in diesen Bereich von Ausfällen betroffen.
EdeEste erklärte, die Ausfälle kommen daher, weil der starke Wind Bäume in die Leitungen hat fallen lassen. Außerdem behindern Erdrutsche die Stromversorgung in der Region.


Wetter

Es wird auch heute im gesamten Staatsgebiet mit teils beträchtlichen Niederschlägen und Stürmen gerechnet werden müssen. Insgesamt lässt die Intensität zu den vergangenen Tagen aber etwas nach.
Das liegt daran, weil das Tief südlich der Insel, über der Karibischen See, vorbeizieht. Die Ausläufer des Tiefs werden also besonders im Süden für Niederschläge sorgen.
Diese Bedingungen werden uns auch in der weiteren Woche begleiten.

Zu den aktuellen Warnhinweisen bitte noch einmal den ersten Beitrag lesen.

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Devisen

Der Euro ist in der Folge der Zinsentscheidung der US-Notenbank gestiegen. Allerdings bringen deutliche schwächere Börsen in Europa den Euro auch wieder unter Druck.
Aktuell kostet ein Euro 1,2273 US-Dollar. Das sind 0,0040 Dollar (-0,32%) weniger wie zum gestrigen Handelsschluss.


Rohstoffe

Die Ölpreise haben am Donnerstag kaum verändert notiert

Die Ölpreise am Donnerstag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August fiel am Nachmittag auf 76,30 US-Dollar. Das sind 5 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 6 Cent auf 76,33 Dollar.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 74,08 US-Dollar. Das ist 1,03 Dollar weniger als am Dienstag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.




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Mittwoch, 23. Juni 2010

News vom 23.06.2010

Keine Stromtariferhöhungen

Der Chef der Stromaufsichtsbehörde, Francisco Méndez, erklärte im Rahmen einer Pressekonferenz, dass es im Jahr 2010 keine Strompreiserhöhungen geben werde. Dafür sprach er eine Garantie aus.
Méndez erklärte weiter, dass sich die Einnahmesituation verbessert habe. Hat man 2005 von 100 investierten US-Dollar zum Stromankauf nur 42 US-Dollar mittels Verkauf eingenommen, so belaufen die Einnahmen sich heute auf einen Niveau von 65 US-Dollar.
Weiter erklärte er, dass weitere Anstrengungen unternommen werden um die Einnahmesituation weiter zu verbessern.

Positiv an dieser Meldung ist, dass die Einnahmen innerhalb von 5 Jahren um 54,7 Prozent gesteigert werden konnten. Leider hat man aber immer noch ein recht deutliches Defizit von 35 Prozent bis zur Kostendeckung beim Einkauf.
Selbst wenn man diese 35 Prozent Lücke schließt, so ist es immer noch ein Minusgeschäft. Denn man hat ja schließlich noch Kosten für die Verwaltung in den Stromverteilgesellschaften.
Als positiver Effekt dürften auch im Moment die relativ niedrigen Energiepreise sein. Im Moment kostet das Öl nur die Hälfte dessen was in Spitzenzeiten am Markt aufgerufen wurde. Leider nutzt man diesen, eigentlich positiven, Effekt nicht im dominikanischen Stromsektor. Denn gerade jetzt müssten die Schulden zurückgeführt werden und die Einnahmesituation noch weiter verbessert werden.
Dies ist aber leider nicht der Fall wie der nächste Artikel zeigt.


Rückgang der Einnahmen

Die Stromverteilfirmen werden das gesteckte Ziel von 5 Milliarden Pesos an Einnahmen aus Stromlieferungen im Monat Juni nicht erreichen.
Bereits im Monat Mai zeichnete sich eine negative Entwicklung ab. Geplant waren Einnahmen von 4,2 Milliarden Pesos. Tatsächlich wurden aber nur 3,8 Milliarden Pesos per Rechnung eingenommen.
Der Vizepräsident der CDEEE, Celso Marranzini, erklärte, dass er von den Verteilerfirmen eine Erklärung erwarte warum das Ziel so deutlich nicht erreicht wurde.
Da das gesteckte Ziel, 5 Milliarden Pesos pro Monat an Einnahmen zu erzielen nicht erreicht wurde, wird man dieses Vorhaben nun auf den Monat Dezember verschieben. Marranzini machte aber deutlich, dass er von den Verteilerfirmen nun erwarte, die monatlichen Einnahmen um 3 Prozent zu erhöhen.

Die Richtung stimmt. Es müssen dringend die Einnahmen erhöht werden. Es ist zwingend notwendig das jeder der Strom bezieht diesen auch bezahlt. Hilfreich wäre in diesen Zusammenhang aber auch, dass der Staat hier einmal mit guten Beispiel voraus gehen würde und sich nicht selbst von der Zahlung per Dekret befreien würde.
Allerdings langt aber auch die monatliche Steigerung von 3 Prozent nicht aus um das gesteckte Ziel zu erreichen. 5 Milliarden Pesos an monatlichen Einnahmen erreicht man nur, wenn man auf der Grundlage der Zahlen des Monats Mai die Einnahmen um 4 Prozent pro Monat steigert.


REFIDOMSA

Der Senat wird heute über den Verkauf des 49 prozentigen Anteils der Aktien an Venezuela abstimmen.
Die Abstimmung wird auf der Grundlage einer Empfehlung des Finanzausschusses stattfinden. Dieser tagte letzte Woche und legte die Empfehlung nun zur Abstimmung vor.


Arbeitsmarktdaten

Der Gouverneur der Zentralbank, Héctor Valdez Albizu, erklärte, dass die Arbeitslosenquote um 0,5 Prozentpunkte gefallen ist. Somit hat das Land eine offizielle Quote von 14,4 Prozent.
Valdez erklärte weiter, dass Aufgrund der wirtschaftlichen Erholung im Land innerhalb von 7 Monaten 130.440 neue Arbeitsplätze entstanden sind.


Mehr Handel mit Taiwan

Die Dominikanische Republik möchte die Handelsbeziehungen zu Taiwan weiter ausbauen. Dafür möchte man ein Handelsabkommen abschließen.
Dies wurde bei einem Mittagessen einer dominikanischen Handelskommission in Taiwan bekannt gegeben.

Die Zahlen sind in der Tat erfreulich. Nach Angaben eines taiwanesischen Amtes stiegen die Exporte der Dominikanischen Republik nach Taiwan innerhalb der ersten fünf Monate diesen Jahres auf 14,7 Millionen US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum waren es nur 4,4 Millionen US-Dollar.


Wetter

Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Wie die Satellitenbilder zeigen, ist das erste Tief weiter Richtung Westen gezogen. Aber bereits am heutigen Abend wird ein weiteres Tief im Osten der Republik erwartet. Dieses ist nicht nur größer, es hat auch einen breiteren Kern. Direkt an dieses Tief schließt sich bereits die nächste Formation an.
Es muss also weiterhin mit Regenfällen gerechnet werden.
Die Warnungen zu Überschwemmungen, Sturzfluten und Erdrutschen in den entsprechenden Provinzen werden aufrechterhalten.

http://www.onamet.gov.do/

Devisen

Der Euro tendiert im heutigen Handel vor der Zinsentscheidung in den USA um den Vortageskurs.
Aktuell kostet ein Euro 1,2263 US-Dollar. Das sind 0,0006 Dollar weniger (-0,05%) wie zum Handelsschluss am Vortag.


Rohstoffe

Die Ölpreise sind am Mittwoch nach schwachen Konjunkturdaten stark unter Verkaufsdruck geraten.

Die Ölpreise am Mittwoch sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August fiel am Nachmittag auf 75,65 US-Dollar. Das waren 2,17 US-Dollar weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel um 1,91 Dollar auf 76,12 Dollar.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 75,11 US-Dollar. Das sind 85 Cent weniger als am Montag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.




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Dienstag, 22. Juni 2010

News vom 22.06.2010

Rückkehr aus Puerto Rico

Im diesen Jahr sind bis jetzt 164 Dominikaner freiwillig aus Puerto Rico in ihre Heimat zurückgekehrt. Meist sind es Personen die mittels kleiner Boote in den 90er Jahren und zu Beginn des 21. Jahrhunderts nach Puerto Rico, auf der Suche nach einem besseren Leben und dem „American Dream“, aus ihrer Heimat geflohen sind.
Diese Rückkehrer waren also Illegale in Puerto Rico. Durch die angespannte wirtschaftliche Situation ist es ihnen nicht mehr möglich Arbeit zu finden, und sie kehren nun in ihre Heimat zurück.
Der Soziologe Tahira Vargas warnt die dominikanische Regierung. Der Forscher der sich wissenschaftlich mit der Frage der Einwanderung befasst erklärt, dass durch die Rückkehrer nicht nur mit einer Abnahme der Überweisungen aus dem Ausland zu rechnen ist.
Das größere Problem sieht er allerdings in der Integration der Rückkehrer. Denn in der Dominikanischen Republik gibt es auch nicht genügend Arbeitsplätze. Und so kann es dazu kommen, dass sich die Armut im Lande erhöhen wird.


Mehr Touristen in den ersten fünf Monaten

In den ersten fünf Monaten kamen 1,2 Prozent mehr Gäste in der Dominikanischen Republik über die Flughäfen an wie im Vorjahreszeitraum, erklärte die Nationale Hotel- und Gaststättenvereinigung.
Total reisten über die Flughäfen in den Monaten Januar bis Mai 1.627.570 Touristen ein. Das ist eine Zunahme von 19.417 Gästen.
Dieses erfreuliche Ergebnis steht aber im Verhältnis zum Einbruch der Besucher im Betrachtungszeitraum im Vorjahr. Denn im Jahre 2009 kamen im gleichen Zeitraum 4,1 Prozent weniger Gäste in das Land.
Auf die einzelnen Flughäfen im Lande aufgeschlüsselt sieht die Verteilung wie folgt aus:
Punta Cana: Hier kamen 946.765 Gäste an. Das entspricht einer Steigerung von 34.586 Gästen was 3,8 Prozent entspricht.
La Isabela: Hier ist das größte prozentuale Wachstum zu verzeichnen. Dies ist allerdings dem Erdbeben in Haiti geschuldet. Die Steigerung beträgt 470,1 Prozent. Wurden im Jahr 2009 nur 2.543 Passagier gezählt, so kamen in 2010 14.497 Passagiere über diesen Flughafen in das Land.
Las Americas: Hier stiegt die Anzahl der Fluggäste in den ersten fünf Monaten um 7 Prozent. Insgesamt wurden 301.085 Passagiere abgefertigt. Das sind 19.680 mehr als im Vorjahreszeitraum.
Puerto Plata: Negativrekordhalter ist der Flugplatz von Puerto Plata. Hier kamen über den Betrachtungszeitraum 18,4 Prozent WENIGER Gäste an als im Vorjahr. Wurden 2009 noch 266.472 Gäste auf diesen Flugplatz begrüßt, so sind es in 2010 nur noch 217.379 Gäste.
La Romana: Auch hier gibt es negative Zahlen. Der Rückgang beträgt -13,4 Prozent. Die Anzahl der Besucher sank von 73.050 auf 63.286.
Einen kleinen Dämpfer gibt es allerdings trotzdem zu vermelden. Denn legten in den Monaten Januar bis April die Zahlen zu, so gab es für den Monat Mai einen Rückgang von1,2 Prozent zum Vorjahresmonat zu vermelden.


Wetter

Aus dem Osten kommt nicht gutes. So werden auch heute wieder Regenschauer und Gewitter aus dem von Osten her aufziehenden Tiefdruckgebiet erwartet.
Die ausgegebenen Warnungen bleiben bestehen.


Devisen

Beim Euro ist im Moment wieder ein wenig die Luft raus. Wurde er noch in den letzten Tagen durch freundliche Europäische Börsen gestützt und wurde gestern noch die Ankündigung einer flexibleren Währungspolitik in China als Treiber der Gemeinschaftswährung gesehen, so schaut man heute auf den IFO-Geschäftsklimaindex.
Gegen Mittag setzte ein Abwärtstrend an den Börsen ein. Diese brachten auch den Euro etwas unter die Räder.
Ein Euro kostet im Moment 1,2275 US-Dollar. Das sind 0,0052 US-Dollar (-0,42%) weniger als zum Handelsschluss am Vortag.


Rohstoffe

Die Ölpreise sind am Dienstag nach anfänglichen Verlusten ins Plus gedreht. Verwunderlich ist, dass nicht einmal der Gasstreit zwischen Russland und Weißrussland den Ölpreis befeuert.
Die Ölpreise am Dienstag sehen wie folgt aus. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August stieg am Nachmittag auf 77,99 US-Dollar. Das sind 17 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 6 Cent auf 78,88 Dollar.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 75,96 US-Dollar. Das sind 83 Cent mehr als am Freitag. Die OPEC berechnet ihren Korbpreis täglich auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.




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